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Der Frust des Gerald Schröder

Freitag, 01. März 2002, 11:04 Uhr
Ellrich (nnz). Eigentlich ließe es sich im schönen Südharz vernünftig regieren, Projekte könnten angeschoben werden. Doch spielt die Kreisverwaltung nicht so richtig mit, meint der Ellricher Bürgermeister Gerald Schröder...


Schröder ist momentan richtig frustig. Im Dezember haben die Ellricher Stadträte den Haushalt der Verwaltung beschlossen und anschließend das Zahlenwerk ins Landratsamt geschickt. Dort muß es genehmigt werden. Wurde aber bislang nicht. Nach einigen Woche schrieben denn die Ellricher auch einen netten Brief mit der Frage nach dem Stand der Bearbeitung. Es flatterte zwar ein Antwortbrief in den Südharz, der soll aber nur vertröstet haben.

„Die sollen lieber mal ihren Job machen statt Briefe zu schreiben“, so Schröder, „von der Genehmigung des Haushaltes hängen in Ellrich unter anderem verschiedene Ausschreibungen ab. Da müssen Bindungsfristen eingehalten werden.“ Die Firmen, die sich an der Vergabe beteiligen, die haben für diese verwaltungstechnischen Spielchen nun überhaupt kein Verständnis. Gerald Schröder hofft nun inständig, dass die Kommunalaufsicht vielleicht noch in diesem Monat das Zahlenwerk bearbeitet und entsprechend würdigt.

Neben diesen unerfreulichen Nachrichten gibt aber auch kleine Lichtblicke. Da ist zum Beispiel die diesjährige Gewerbeschau. Die soll in diesem Jahr gleich an zwei Tagen (4. und 5. Mai) in Ellrich stattfinden. Bislang haben 18 Unternehmen ihre Teilnahme zugesagt. Wie bereits im Bereich des Tourismus wird sich zu dieser Gewerbeschau auch die Verwaltungsgemeinschaft „Südharz-Hohnstein“ einbringen. Über eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung zwischen Ellrich und Ilfeld hatte die nnz bereits in dieser Woche berichtet.
Autor: nnz

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