nnz-Forum: Konzepte auf den Tisch
Freitag, 01. März 2002, 09:04 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nord- und Sondershausen sollte alle bisherigen Konzepte für den Erhalt des Nordthüringer Theaterstandortes geprüft werden. Das fordert SPD-Stadtratsmitglied Sabine Meyer. Die Fraktionsvorsitzende der SPD ist auch Mitglied im Aufsichtsrat der Theater GmbH.
Weimar hat eine Theaterfusion mit Erfurt abgelehnt, der Erfurter Stadtrat beschloss in dieser Woche eine Beschränkung des Theaterangebotes der Stadt auf das Musiktheater und Orchester. Welche Auswirkung diese neue Konstellation der Theaterlandschaft in Thüringen für die kleineren Theater an der Peripherie des Landes, das heißt auch für den Nordhäuser Standort hat, lässt sich noch nicht richtig abschätzen. Auf jeden Fall ist diese Entwicklung nicht im Sinne der bisherigen Vorschläge der Landesregierung. Dass sich diese nun auf die Position des Zuschussgebers, ohne Einflussnahme auf strukturelle Konzeptionen, zurückzieht, ist zu befürchten.
Lange haben wir Nord - und Sondershäuser gehofft, man würde unsere kurz nach der Wende eingeleitete Fusion und die zukunftsorientierte Gründung einer GmbH beim Land honorieren. Dass zum jetzigen Zeitpunkt ein Vertagen b.z.w. Aussitzen der Strukturdebatte in Nordhausen ausreicht, erscheint unrealistisch. Schnellstmöglich sollte sich der Aufsichtsrat zusammensetzen, alle bisher angedachten Konzepte auf den Prüfstand bringen und eine klare Zielrichtung vorgeben. Vielleicht ergibt sich aus den Entscheidungen an anderen Theaterstandorten ja auch eine neue Zukunftsperspektive für unsere GmbH.
Sabine Meyer, Mitglied des Aufsichtsrates
Weimar hat eine Theaterfusion mit Erfurt abgelehnt, der Erfurter Stadtrat beschloss in dieser Woche eine Beschränkung des Theaterangebotes der Stadt auf das Musiktheater und Orchester. Welche Auswirkung diese neue Konstellation der Theaterlandschaft in Thüringen für die kleineren Theater an der Peripherie des Landes, das heißt auch für den Nordhäuser Standort hat, lässt sich noch nicht richtig abschätzen. Auf jeden Fall ist diese Entwicklung nicht im Sinne der bisherigen Vorschläge der Landesregierung. Dass sich diese nun auf die Position des Zuschussgebers, ohne Einflussnahme auf strukturelle Konzeptionen, zurückzieht, ist zu befürchten.
Lange haben wir Nord - und Sondershäuser gehofft, man würde unsere kurz nach der Wende eingeleitete Fusion und die zukunftsorientierte Gründung einer GmbH beim Land honorieren. Dass zum jetzigen Zeitpunkt ein Vertagen b.z.w. Aussitzen der Strukturdebatte in Nordhausen ausreicht, erscheint unrealistisch. Schnellstmöglich sollte sich der Aufsichtsrat zusammensetzen, alle bisher angedachten Konzepte auf den Prüfstand bringen und eine klare Zielrichtung vorgeben. Vielleicht ergibt sich aus den Entscheidungen an anderen Theaterstandorten ja auch eine neue Zukunftsperspektive für unsere GmbH.
Sabine Meyer, Mitglied des Aufsichtsrates
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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