Krankheit breitet sich weiter aus
Freitag, 14. September 2007, 11:03 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). Die Anzahl der an der Blauzungenkrankheit erkrankten Tiere ist in Thüringen auf 41 gestiegen. Dabei handelt es sich um Rinder und Schafe in 30 Betrieben. Mit einem weiteren Anstieg wird gerechnet. Die Fakten dazu wie immer in Ihrer nnz.
In Deutschland wurden in diesem Jahr bereits über 5.800 Blauzungenkrankheitsfälle gemeldet. Vor diesem Hintergrund hat das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit auf seiner Homepage in Internet ein neues Informations-Portal über diese Krankheit, die nur bei Wiederkäuern auftritt, geschaltet.
Dieses Angebot enthält Informationen über die Blauzungenkrankheit, aktuelles Kartenmaterial über die Verbreitung der Krankheit in Thüringen sowie die Kontaktdaten der Thüringer Veterinärämter und weiter führende Links. Die Seite wird täglich aktualisiert.
Infektionen mit dem Virus der Blauzungenkrankheit wurden in Thüringen bei Tieren in den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Wartburgkreis, Eichsfeldkreis, Landkreis Hildburghausen, Kyffhäuserkreis, Landkreis Nordhausen und den Unstrut-Hainich-Kreis bestätigt. Betroffen sind bisher insgesamt 36 Rinder und 5 Schafe. Darüber hinaus gibt es konkrete Verdachtsfälle bei 13 Tieren in 10 Betrieben. Darunter ist auch erstmals ein Schaf im Landkreis Sonneberg. Bislang ist in Thüringen noch kein Tier an der Krankheit verendet.
In einem Umkreis von 20 km um die bestätigten Fälle bzw. die Verdachtsfälle wurden Sperrzonen eingerichtet. Dies bedeutet Handels- und Transportbeschränkungen für Wiederkäuer in diesen Zonen sowie behördliche Beobachtung der Betriebe, die empfängliche Tiere halten. Ferner sind Tiere und Ställe mit Insektiziden zu behandeln. Dabei handelt es sich um den Wartburgkreis, Eisenach, Schmalkalden-Meiningen, Stadt Suhl, Eichsfeldkreis, Hildburghausen, Gotha, Ilmkreis, Unstrut-Hainich-Kreis, Sömmerda, Kyffhäuserkreis, Nordhausen, Sonneberg, Saalfeld-Rudolstadt.
Darüber hinaus ist der gesamte Freistaat Thüringen zur Beobachtungszone erklärt worden. Da die Krankheit durch eine Mückenart übertragen wird und diese Tiere bis zu 150 km weit fliegen können, besteht im gesamten Freistaat die Gefahr von möglichen Erkrankungen. Auf Menschen ist diese Erkrankung jedoch nicht übertragbar. Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit empfiehlt allen Tierhaltern – auch Hobbyhaltern – ihre Tierbestände beim zuständigen Veterinäramt anzuzeigen, um eine lückenlose tierärztliche Kontrolle zu gewährleisten.
Weitere Informationen geben die Veterinärämter und das Thüringer Sozialministerium im Internet.
Autor: nnzIn Deutschland wurden in diesem Jahr bereits über 5.800 Blauzungenkrankheitsfälle gemeldet. Vor diesem Hintergrund hat das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit auf seiner Homepage in Internet ein neues Informations-Portal über diese Krankheit, die nur bei Wiederkäuern auftritt, geschaltet.
Dieses Angebot enthält Informationen über die Blauzungenkrankheit, aktuelles Kartenmaterial über die Verbreitung der Krankheit in Thüringen sowie die Kontaktdaten der Thüringer Veterinärämter und weiter führende Links. Die Seite wird täglich aktualisiert.
Infektionen mit dem Virus der Blauzungenkrankheit wurden in Thüringen bei Tieren in den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Wartburgkreis, Eichsfeldkreis, Landkreis Hildburghausen, Kyffhäuserkreis, Landkreis Nordhausen und den Unstrut-Hainich-Kreis bestätigt. Betroffen sind bisher insgesamt 36 Rinder und 5 Schafe. Darüber hinaus gibt es konkrete Verdachtsfälle bei 13 Tieren in 10 Betrieben. Darunter ist auch erstmals ein Schaf im Landkreis Sonneberg. Bislang ist in Thüringen noch kein Tier an der Krankheit verendet.
In einem Umkreis von 20 km um die bestätigten Fälle bzw. die Verdachtsfälle wurden Sperrzonen eingerichtet. Dies bedeutet Handels- und Transportbeschränkungen für Wiederkäuer in diesen Zonen sowie behördliche Beobachtung der Betriebe, die empfängliche Tiere halten. Ferner sind Tiere und Ställe mit Insektiziden zu behandeln. Dabei handelt es sich um den Wartburgkreis, Eisenach, Schmalkalden-Meiningen, Stadt Suhl, Eichsfeldkreis, Hildburghausen, Gotha, Ilmkreis, Unstrut-Hainich-Kreis, Sömmerda, Kyffhäuserkreis, Nordhausen, Sonneberg, Saalfeld-Rudolstadt.
Darüber hinaus ist der gesamte Freistaat Thüringen zur Beobachtungszone erklärt worden. Da die Krankheit durch eine Mückenart übertragen wird und diese Tiere bis zu 150 km weit fliegen können, besteht im gesamten Freistaat die Gefahr von möglichen Erkrankungen. Auf Menschen ist diese Erkrankung jedoch nicht übertragbar. Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit empfiehlt allen Tierhaltern – auch Hobbyhaltern – ihre Tierbestände beim zuständigen Veterinäramt anzuzeigen, um eine lückenlose tierärztliche Kontrolle zu gewährleisten.
Weitere Informationen geben die Veterinärämter und das Thüringer Sozialministerium im Internet.
