Auf Spurensuche nach "Anna"
Mittwoch, 27. Februar 2002, 09:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Orkan Anna ist gestern und in der Nacht auch über den Landkreis Nordhausen hinweggefegt. Ob Anna Spuren hinterlassen hat, das erfahren Sie in der nnz.
Wir haben Glück gehabt, beschreibt Erich Etzrodt die zurückliegenden Stunden. Der Kreisbrandinspektor konnte keine Schäden oder Behinderungen durch Sturm bzw. Regen vermelden. Dafür sind die Pegelstände der Flüsse im Landkreis in der vergangenen Nacht deutlich angestiegen. Die Alarmstufe 1 mußte bei der Bere im Südharz ausgerufen werden. Dort wurden um 7.00 Uhr 2,07 m gemessen. Das ist knapp vor Stufe 2, die bei 2,10 m ausgerufen werden muß.
Die sogenannte Meldegrenze sei auch bei der Zorge im Raum Nordhausen deutlich überschritten worden. Derzeit liegt der Zorgepegel bei 1,26 m. Grund zur Sorge gebe es allerdings noch nicht, betonte Bernd Kallmeyer aus dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz gegenüber nnz. Die Alarmstufe 1 müßte hier erst bei 1,60 m ausgerufen werden. Bei der Zorge in Nordhausen würde durch das relativ flache Flussbett schnell der Eindruck entstehen, dass Gefahr im Anmarsch sei. Eine Überschwemmung der Uferzonen sei jedoch nichts Außergewöhnliches. Trotzdem sollen heute erste Kontrolldienste eingesetzt werden. Die entsprechenden Kommunen seien bereits in Kenntnis gesetzt worden. Mit dieser vorbeugenden Maßnahme will man vorbeugend auf eine weitere Verschlechterung vorbereitet sein.
Allerdings geht Kallmeyer eher vom Gegenteil aus. Die Pegelstände könnten im Verlaufe des Tages wieder zurückgehen. Wachsamkeit ist trotzdem geboten.
Autor: nnz
Wir haben Glück gehabt, beschreibt Erich Etzrodt die zurückliegenden Stunden. Der Kreisbrandinspektor konnte keine Schäden oder Behinderungen durch Sturm bzw. Regen vermelden. Dafür sind die Pegelstände der Flüsse im Landkreis in der vergangenen Nacht deutlich angestiegen. Die Alarmstufe 1 mußte bei der Bere im Südharz ausgerufen werden. Dort wurden um 7.00 Uhr 2,07 m gemessen. Das ist knapp vor Stufe 2, die bei 2,10 m ausgerufen werden muß.Die sogenannte Meldegrenze sei auch bei der Zorge im Raum Nordhausen deutlich überschritten worden. Derzeit liegt der Zorgepegel bei 1,26 m. Grund zur Sorge gebe es allerdings noch nicht, betonte Bernd Kallmeyer aus dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz gegenüber nnz. Die Alarmstufe 1 müßte hier erst bei 1,60 m ausgerufen werden. Bei der Zorge in Nordhausen würde durch das relativ flache Flussbett schnell der Eindruck entstehen, dass Gefahr im Anmarsch sei. Eine Überschwemmung der Uferzonen sei jedoch nichts Außergewöhnliches. Trotzdem sollen heute erste Kontrolldienste eingesetzt werden. Die entsprechenden Kommunen seien bereits in Kenntnis gesetzt worden. Mit dieser vorbeugenden Maßnahme will man vorbeugend auf eine weitere Verschlechterung vorbereitet sein.
Allerdings geht Kallmeyer eher vom Gegenteil aus. Die Pegelstände könnten im Verlaufe des Tages wieder zurückgehen. Wachsamkeit ist trotzdem geboten.
