SPD fordert vier Spuren
Freitag, 07. September 2007, 08:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit Jahren hat sich die SPD-Stadtratsfraktion für das Projekt Unterführung des Bahnübergangs in der Nordhäuser Freiherr vom Stein Straße stark gemacht. "Früher hat man uns für dieses Großprojekt noch fast ausgelacht, aber inzwischen sind nun glücklicherweise die Würfel für den Bau ab 2008 gefallen", freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Wieninger.
Gestern fand in der Stadtverwaltung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eine Anhörung der Betroffenen statt. Rund dreißig Einwände muss die Stadtverwaltung im Rahmen des Verfahrens noch abwägen, aber zum Jahresende soll das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen sein, machte Wieninger klar. Auch die Fördermittel für die rund 10 Millionen teure Straßenunterführung wird die Stadt Nordhausen nächste Woche vom Land Thüringen bekommen, so dass dem Bau mit Beginn des Jahres 2008 nichts mehr im Wege stehen dürfte.
Doch wer glaubt, die Nordhäuser Sozialdemokraten würden sich nun allein mit diesem Tunnelgroßprojekt zufrieden gäben, der irrt gewaltig. Im letzten Hauptausschuss hat die SPD-Fraktion für den nächsten Stadtrat einen Antrag eingebracht, der den vierspurigen Ausbau der Kassler Landstraße von der Kreuzung Darrweg bis zur Autobahn vorsieht.
Andreas Wieninger ist Verkehrsexperte und als Ausschussvorsitzender des Nordhäuser Verkehrs- und Wirtschaftsausschusses kennt er auch die Fakten der Verkehrszählungen genau. Bei der Verkehrszählung im Mai 2005 wurden auf diesem Streckenabschnitt rund 20.000 Fahrzeuge täglich gezählt, was klar für einen vierspurigen Ausbau spricht.
"Zwar wird die neue B 243 künftig direkt an die A 38 bei Großwechsungen anbinden, aber die zurzeit in Planung befindliche neue Westumfahrung B 4 wird dann ebenfalls an die Kassler Landstraße angebunden sein, so dass der Verkehr in diesem Bereich eher noch zunehmen wird", erklärte Wieninger.
Der Neubau der Westumfahrung B 4n und der Bau der Unterführung werden aus Sicht der SPD-Fraktion nur ihre Verbesserungsfunktion für den Verkehrsfluss, die Verkehrsbeschleunigung und die bessere Erreichbarkeit der Stadt erzielen, wenn der Straßenabschnitt vom Darrweg bis zur BAB 38 (AS Werther) vierspurig ausgebaut wird und die Kreuzungsbereiche zusätzlich mit weiteren Abbiegespuren versehen werden.
Wieninger schaut auch nach Leinefelde, wo man schon jetzt eine vierspurige Anbindung an die Autobahn besitzt. "Was Leinefelde bekommen hat, braucht Nordhausen schon lange", appellierte Wieninger an das dortige Straßenbauamt Nordthüringen und sieht gute Chancen, dass diese Forderung auch von den anderen Fraktionen im Stadtrat so mitgetragen wird.
Autor: nnzGestern fand in der Stadtverwaltung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eine Anhörung der Betroffenen statt. Rund dreißig Einwände muss die Stadtverwaltung im Rahmen des Verfahrens noch abwägen, aber zum Jahresende soll das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen sein, machte Wieninger klar. Auch die Fördermittel für die rund 10 Millionen teure Straßenunterführung wird die Stadt Nordhausen nächste Woche vom Land Thüringen bekommen, so dass dem Bau mit Beginn des Jahres 2008 nichts mehr im Wege stehen dürfte.
Doch wer glaubt, die Nordhäuser Sozialdemokraten würden sich nun allein mit diesem Tunnelgroßprojekt zufrieden gäben, der irrt gewaltig. Im letzten Hauptausschuss hat die SPD-Fraktion für den nächsten Stadtrat einen Antrag eingebracht, der den vierspurigen Ausbau der Kassler Landstraße von der Kreuzung Darrweg bis zur Autobahn vorsieht.
Andreas Wieninger ist Verkehrsexperte und als Ausschussvorsitzender des Nordhäuser Verkehrs- und Wirtschaftsausschusses kennt er auch die Fakten der Verkehrszählungen genau. Bei der Verkehrszählung im Mai 2005 wurden auf diesem Streckenabschnitt rund 20.000 Fahrzeuge täglich gezählt, was klar für einen vierspurigen Ausbau spricht.
"Zwar wird die neue B 243 künftig direkt an die A 38 bei Großwechsungen anbinden, aber die zurzeit in Planung befindliche neue Westumfahrung B 4 wird dann ebenfalls an die Kassler Landstraße angebunden sein, so dass der Verkehr in diesem Bereich eher noch zunehmen wird", erklärte Wieninger.
Der Neubau der Westumfahrung B 4n und der Bau der Unterführung werden aus Sicht der SPD-Fraktion nur ihre Verbesserungsfunktion für den Verkehrsfluss, die Verkehrsbeschleunigung und die bessere Erreichbarkeit der Stadt erzielen, wenn der Straßenabschnitt vom Darrweg bis zur BAB 38 (AS Werther) vierspurig ausgebaut wird und die Kreuzungsbereiche zusätzlich mit weiteren Abbiegespuren versehen werden.
Wieninger schaut auch nach Leinefelde, wo man schon jetzt eine vierspurige Anbindung an die Autobahn besitzt. "Was Leinefelde bekommen hat, braucht Nordhausen schon lange", appellierte Wieninger an das dortige Straßenbauamt Nordthüringen und sieht gute Chancen, dass diese Forderung auch von den anderen Fraktionen im Stadtrat so mitgetragen wird.
