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Es sieht nicht so gut aus

Montag, 03. September 2007, 08:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute werden viele der Mitarbeiter der Bike Systems GmbH einen schweren Gang gehen. Sie werden sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden. Die nnz mit einer Situationsbeschreibung.


Es sieht also nicht so aus, als wenn das Konzept des vorläufigen Insolvenzverwalters nicht aufzugehen scheint. Zumindest kann nicht gearbeitet werden. Nach nnz-Informationen sollen die Herren Wutzke und Comes den Beschäftigten mitgeteilt haben, dass für den Monat August keine Löhne und Gehälter gezahlt werden können. Auch sei die Zahlung eines Insolvenzgeldvorschusses seitens der Arbeitsagentur mit einem negativen Bescheid ausgestattet worden.

Im übrigen sieht es mit der Inanspruchnahme von Förderprogrammen nicht so besonders aus. Das von der nnz zitierte Sonderprogramm „WeGebAU“, das Beschäftigung und Qualifizierung miteinander verbindet soll, kann im konkreten Fall der Bike Systems GmbH die Voraussetzungen nicht erfüllen. Warum, so fragen die Fachleute der Bundesagentur, soll qualifiziert werden, wenn die Frauen und Männer die gleiche Arbeit machen wie zuvor. Und auch die halbjährige Beschäftigung scheint gefährdet, zumindest für das erste Halbjahr 2008.

Wohin soll also die Reise in den nächsten Tagen gehen? Möglich ist die Gründung einer Transfergesellschaft, was einer Auffang- und Beschäftigungsgesellschaft gleichkommt. Hier allerdings müssen die Mitarbeiter bei Lohn und Gehalt Einbußen hinnehmen, das Gehalt liegt auf dem des Kurzarbeitergeldes.
Autor: nnz

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