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nnz-Rückspiegel: Film, Rekord und Schmuckstück

Dienstag, 11. September 2007, 07:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was am 11. September 2006 so alles im Landkreis Nordhausen oder in der Kreisstadt los war, dann sollten Sie auf jeden Fall jetzt kllicken.


Zeit für diesen Film
Die Vorpremiere des Films „Mittelbau-Dora - Erinnerungen an die Hölle“ stand gestern Abend im Mittelpunkt eines Empfanges der Stadt Nordhausen für Überlebende des KZ „Mittelbau Dora“, zu dem die Stadt Nordhausen ins Theater eingeladen hatte. Anlass des Empfanges war die Eröffnung der neuen Dauerausstellung in der KZ-Gedenkstätte. „Für den Film hat uns noch ein Großteil des Geldes gefehlt - doch wir konnten nicht mehr warten, wir mussten ihn jetzt drehen, denn die Überlebenden - unsere Zeitzeugen - sterben“ sagte Film-Regisseur Eberhard Görner (Foto) im Theater. Der Film schildere Entstehung und Geschichte des Lagers und seiner Außenstelle auf zwei Ebenen: Aus Sicht der Opfer anhand von Interviews und Szene aus historischen Dokumentar- und Spielfilmszenen einerseits und andererseits anhand der Geschichte des Schauspielers Rolf Hoppe, der in der Südharzstadt Ellrich geboren wurde, aufwuchs und seine Jugend verbrachte...ausführlich im nnz-Archiv


90 Sekunden Öffentlichkeit
Mit soviel Öffentlichkeit hatten die Mitglieder des Nordhäuser Kreisausschusses bei der nicht öffentlichen Sitzung nun wohl doch nicht gerechnet. Die Vertreter der Fraktionen des Sollstedter Gemeinderates nutzte die Gelegenheit, um an Landrat Joachim Claus (CDU) eine Unterschriftenliste zu übergeben. Darin hatten sich rund 1.000 Frauen und Männer, Mädchen und Jungen für den Erhalt der Sollstedter Schwimmhalle ausgesprochen. Rund 500 Unterschriften sind noch einmal in der Schwimmhalle selbst gesammelt worden, sie sollen in der kommenden Woche ebenfalls überreicht werden. Bemerkenswert, die Hälfte der heute übergebenen Unterschriften stammt von Gästen der Schwimmhalle aus dem Sollstedter Umland...ausführlich im nnz-Archiv


Auf dem Weg zum Schmuckstück
Gestern öffneten im Landkreis Nordhausen zahlreiche Denkmäler ihre Türen und Tore. In Buchholz war es die Kirche des Ortes, die zu einem Besuch einlud. „Barocke Saalkirche aus den Jahre 1703 – anstelle eines Vorgängerbaus aus dem 14. Jahrhundert durch den Grafen Chr. Ludwig von Stolberg aus seinen eigenen Mitteln erbaut. Der allgemeine bauliche Zustand des Gotteshauses ist heute als sehr beklagenswert einzuschätzen und dringend sanierungsbedürftig…“ So steht es geschrieben in der Dorfchronik aus dem Jahr 2002. Seit dem hat sich einiges getan! Die Buchholzer gründeten einen Kirchenbauverein, die Sanierung der Kirche wurde geplant und zum Teil auch schon ausgeführt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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