Mahnmal-Diskussion
Freitag, 31. August 2007, 11:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Gegenwärtig wird auch in Nordhausen über ein Mahnmal zum Gedenken der Opfer der SED-Diktatur diskutiert. Jetzt gibt es ein Statement aus den Reihen der Nordhäuser CDU.
Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion über ein Mahnmal zum Gedenken der Opfer der SED-Diktatur erinnerte in der jüngsten Vorstandssitzung des Nordhäuser CDU-Stadtverbandes der ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt, Dr. Schröter, an den bereits vorhandenen Gedenkstein auf dem Nordhäuser Hauptfriedhof. Hier wurde während der Amtszeit von Dr. Schröter das Mahnmal zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege, die Toten der Bombenangriffe und die Opfer aller Gewaltherrschaft errichtet.
Die Nordhäuser Union sieht in dem Gedenkstein ein Mahnmal sowohl für die Opfer beider Weltkriege als auch der Nazi-Diktatur sowie der SED-Diktatur.
Daher werden auch zum Todestag der beiden CDU-Mitglieder Johann Muras und Ernst Wilhelm aus Obergebra, Vertreter des CDU-Vorstandes mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal der Toten gedenken, kündigte Schröter an. Muras und Wilhelm wurden in einem politischen Schauprozess am 17. Mai 1952 von der Großen Strafkammer des Landgerichts Mühlhausen zum Tode verurteilt und am 06.09.1952 in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet. 1990 wurde das Urteil für ungültig erklärt und die beiden hingerichteten Unionsfreunde rehabilitiert.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verharmlosung des damaligen SED-Regimes muss aus Sicht der Nordhäuser Christdemokraten immer wieder darauf hingewiesen werden, dass es sich bei der DDR um eine Diktatur handelte. Resümierend meinte CDU-Vorsitzender Klodt: Viele Bürger unserer Region haben in den vergangenen Tagen öffentlich ihre Meinung über den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze geäußert. Die CDU Nordhausen fordert Die LINKE als Nachfolgepartei der SED auf, die DDR endlich als Diktatur zu verurteilen, die unmenschlichen Aspekte des DDR-Regimes und ihre Opfer anzuerkennen sowie die ständigen Versuche einer Verharmlosung zu unterlassen.
Autor: nnzIm Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion über ein Mahnmal zum Gedenken der Opfer der SED-Diktatur erinnerte in der jüngsten Vorstandssitzung des Nordhäuser CDU-Stadtverbandes der ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt, Dr. Schröter, an den bereits vorhandenen Gedenkstein auf dem Nordhäuser Hauptfriedhof. Hier wurde während der Amtszeit von Dr. Schröter das Mahnmal zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege, die Toten der Bombenangriffe und die Opfer aller Gewaltherrschaft errichtet.
Die Nordhäuser Union sieht in dem Gedenkstein ein Mahnmal sowohl für die Opfer beider Weltkriege als auch der Nazi-Diktatur sowie der SED-Diktatur.
Daher werden auch zum Todestag der beiden CDU-Mitglieder Johann Muras und Ernst Wilhelm aus Obergebra, Vertreter des CDU-Vorstandes mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal der Toten gedenken, kündigte Schröter an. Muras und Wilhelm wurden in einem politischen Schauprozess am 17. Mai 1952 von der Großen Strafkammer des Landgerichts Mühlhausen zum Tode verurteilt und am 06.09.1952 in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet. 1990 wurde das Urteil für ungültig erklärt und die beiden hingerichteten Unionsfreunde rehabilitiert.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verharmlosung des damaligen SED-Regimes muss aus Sicht der Nordhäuser Christdemokraten immer wieder darauf hingewiesen werden, dass es sich bei der DDR um eine Diktatur handelte. Resümierend meinte CDU-Vorsitzender Klodt: Viele Bürger unserer Region haben in den vergangenen Tagen öffentlich ihre Meinung über den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze geäußert. Die CDU Nordhausen fordert Die LINKE als Nachfolgepartei der SED auf, die DDR endlich als Diktatur zu verurteilen, die unmenschlichen Aspekte des DDR-Regimes und ihre Opfer anzuerkennen sowie die ständigen Versuche einer Verharmlosung zu unterlassen.
