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Das göttliche Auge

Dienstag, 28. August 2007, 19:31 Uhr
Nordhausen (nnz). In der Galerie der Nordhäuser Kreissparkasse ist am Abend eine neue Ausstellung eröffnet worden. Es gab erstaunlich viele Gäste. Doch das hatte vielleicht auch einen anderen Grund.

Göres (Foto: nnz) Göres (Foto: nnz)

Heidrun Göres stellt bis zum 21. September ihre Werke unter dem Titel „Odyssee im Weltraum“ aus. Nein, da hängen nicht etwa Filmszenen aus Stanley Kubricks Si-Fi-Klassiker aus dem Jahr 1968 an den Wänden, es sind vielmehr Computergrafiken der Künstlerin aus Halle an der Saale. Deren Wurzeln liegen jedoch in der Rolandstadt, hier wurde sie 1948 geboren.

Und was liegt näher, als eine Ausstellung der Frau Göres, der Nordhäuserin, mit einem Klassentreffen zu verbinden. Und so fanden denn auch heute Abend jene Frauen und Männer in die Galerie des Geldhauses, die sonst nicht zum künstlerisch interessierten Kreis gehören. Die Eröffnung wurde musikalisch von der Sopranistin Zoe Nora Görges, der Tochter der Ausstellenden umrahmt.

Interessiertes Publikum (Foto: nnz) Interessiertes Publikum (Foto: nnz)

Nach der Laudatio von Sebastian Gräser, dem Leiter des Vorstandssekretariates der Sparkasse, führte die Künstlerin in die Ausstellung ein. Es waren Fragen, die sie dem Publikum mit auf den Weg in den Kosmos mitgeben wollte. Wie ist eigentlich der Kosmos entstanden? Gibt es einen Schöpfer, der an unserem Dasein interessiert ist? Wenn es einen Schöpfer gibt, wo war er vor der Schöpfung?

Ob die ehemaligen Klassenkameraden von Heidrun Göres diesen metaphysischen Fragen heute noch auf den Grund gehen wollen, das mag bezweifelt werden. Die nächste Station des Klassentreffens ist die „Finkenburg“.
Autor: nnz

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