Großes Spektakel in kleinem Ort
Sonntag, 24. Februar 2002, 09:48 Uhr
Wollersleben (nnz). Die Region um Nohra ist das Mekka des Pferdesports im Landkreis Nordhausen. Gestern fiel im eher beschaulichen Wollersleben der Startschuß für die diesjährige Saison. nnz war dabei.

Traditionell wird eine Saison in Wollersleben mit der Nacht der Hengste eröffnet. Tradition bedeutet hier konkret: Es war die vierte Auflage dieses Events. Und sie hatte einen durchschlagenden Erfolg. Die große Reithalle des Pferdehofes Jungermann war bis auf den allerletzten Platz gefüllt. Große und kleine, alt und junge Pferdeliebhaber ließen sich das Schmankerlchen nicht entgehen.
Bereits im Vorfeld schien es, als das sich die gesamte Region auf diesen Saisonauftakt vorbereitet hatte. Noch am Samstagmorgen legten die Handwerker letzte Hand an den Aufbau. Kurz nach 19 Uhr ging es gestern dann los, fiel der Startschuß für die Nacht der Hengste. Vorgestellt wurde das Pferd in seiner gesamten Vielfalt und Schönheit. Wunderschöne Ponys und Pferde erhielten ebenso stürmischen Beifall wie die Leistungen der Pferdesportler.
Die Zuschauer hatten an diesem Samstagabend ganz einfach ihren Spaß. Die Organisatoren blicken aber schon wieder voraus. Einer der Macher, Veit Meier, hat nicht nur die zahlreichen Pferdesportveranstaltungen dieses Jahres im Visier, sondern auch die fünfte Auflage der Wollerslebener Nacht. Um der riesigen Nachfrage gerecht zu werden, deutete Meier an, dass im nächsten Jahr vor der Reithalle ein großes Festzelt errichtet werde, in der Zuschauer das Programm über eine große Videoleinwand verfolgen können. Schließlich seien die Kapazitäten der großen Reithalle an ihre Grenzen gestoßen.
Und dann gab es da ja auch noch die Wiederauflage des Wettkampfes Mensch gegen Pferd. In diesem Jahr traten der Flieger Franz Bormann mit seinem Bruder aus Niedersachsen gegen einen Sportler aus Erfurt an. Und der Leichtathlet aus der Landeshauptstadt hatte diesmal das Nachsehen. Bei einer Höhe von zwei Meter scheiterte er. Fritz Bormann jun. meisterte mit seinem Pferd die Höhe und konnte in diesem Jahr den Wettkampf für sich entscheiden.

An dieser Stelle muß den Organisatoren der vierten Nacht der Hengste ein großes Dankeschön ausgesprochen werden. Ob nun die zahlreichen Sponsoren, allen voran dem Autohaus Prengel, der Familie Jungermann oder Veit Meier vom gleichnamigen Turnierservice - sie trugen erneut zu einem unvergesslichen Abend für rund 1.400 Zuschauer bei. Besonders bemerkenswert an diesem Abend war der hohe Anteil von jungen Leuten unter den Zuschauern. Und wie sagte doch ein Besucher der nnz: Die Kinder und Jugendlichen, die in die Vereinsarbeit in der Region eingebunden werden, die lungern nicht auf der Straße herum! Ein größeres Kompliment kann es kaum geben.
Autor: nnz
Traditionell wird eine Saison in Wollersleben mit der Nacht der Hengste eröffnet. Tradition bedeutet hier konkret: Es war die vierte Auflage dieses Events. Und sie hatte einen durchschlagenden Erfolg. Die große Reithalle des Pferdehofes Jungermann war bis auf den allerletzten Platz gefüllt. Große und kleine, alt und junge Pferdeliebhaber ließen sich das Schmankerlchen nicht entgehen.
Bereits im Vorfeld schien es, als das sich die gesamte Region auf diesen Saisonauftakt vorbereitet hatte. Noch am Samstagmorgen legten die Handwerker letzte Hand an den Aufbau. Kurz nach 19 Uhr ging es gestern dann los, fiel der Startschuß für die Nacht der Hengste. Vorgestellt wurde das Pferd in seiner gesamten Vielfalt und Schönheit. Wunderschöne Ponys und Pferde erhielten ebenso stürmischen Beifall wie die Leistungen der Pferdesportler.
Die Zuschauer hatten an diesem Samstagabend ganz einfach ihren Spaß. Die Organisatoren blicken aber schon wieder voraus. Einer der Macher, Veit Meier, hat nicht nur die zahlreichen Pferdesportveranstaltungen dieses Jahres im Visier, sondern auch die fünfte Auflage der Wollerslebener Nacht. Um der riesigen Nachfrage gerecht zu werden, deutete Meier an, dass im nächsten Jahr vor der Reithalle ein großes Festzelt errichtet werde, in der Zuschauer das Programm über eine große Videoleinwand verfolgen können. Schließlich seien die Kapazitäten der großen Reithalle an ihre Grenzen gestoßen.
Und dann gab es da ja auch noch die Wiederauflage des Wettkampfes Mensch gegen Pferd. In diesem Jahr traten der Flieger Franz Bormann mit seinem Bruder aus Niedersachsen gegen einen Sportler aus Erfurt an. Und der Leichtathlet aus der Landeshauptstadt hatte diesmal das Nachsehen. Bei einer Höhe von zwei Meter scheiterte er. Fritz Bormann jun. meisterte mit seinem Pferd die Höhe und konnte in diesem Jahr den Wettkampf für sich entscheiden.

An dieser Stelle muß den Organisatoren der vierten Nacht der Hengste ein großes Dankeschön ausgesprochen werden. Ob nun die zahlreichen Sponsoren, allen voran dem Autohaus Prengel, der Familie Jungermann oder Veit Meier vom gleichnamigen Turnierservice - sie trugen erneut zu einem unvergesslichen Abend für rund 1.400 Zuschauer bei. Besonders bemerkenswert an diesem Abend war der hohe Anteil von jungen Leuten unter den Zuschauern. Und wie sagte doch ein Besucher der nnz: Die Kinder und Jugendlichen, die in die Vereinsarbeit in der Region eingebunden werden, die lungern nicht auf der Straße herum! Ein größeres Kompliment kann es kaum geben.
