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Samstag, 25. August 2007, 10:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Wie die nnz bereits in dieser Woche berichtete, war CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Grund auf Sommertour. Gestern machte er unter anderem in Nordhausen Station...
Die Reform der Pflegeversicherung, auf der Basis des von CDU/CSU und SPD am 19. Juni ausgehandelten Eckpunktepapiers, wird ein zentrales Gesetzgebungsvorhaben der kommenden Monate und für pflegebedürftige Mensche, ihre Angehörigen sowie für viele Träger und ihre Einrichtungen natürlich von größter Bedeutung sein.
Die Diakonie in Nordhausen/Stiftung Maria im Elende GmbH, das Diakonie-Werk Landkreis Nordhausen–West und das JugendSozialwerk Nordhausen hatten deshalb den Bundestagsabgeordneten Manfred Grund eingeladen, damit er sich Vorort in seinem Wahlkreis selbst ein Bild von der Realität der Pflegeeinrichtungen und -diensten, vom Alltag der Pflegekräfte und von der Situation pflegebedürftiger Menschen und ihres sozialen Umfeldes machen kann. Am Freitagnachmittag nutzte Grund den Besuch, um mit den Pflegedienstleitern der sieben kooperierenden Einrichtungen der drei Träger ins Gespräch zu kommen.
Die in den Eckpunkten dargelegten Leistungsverbesserungen und strukturellen Veränderungen stellen positive Signale und ein in vielen Punkten positiv zu bewertendes Konzept dar. Da die Leistungen der Pflegeversicherung seit 1995 unverändert geblieben sind, sieht Andreas Weigel aus der Perspektive des Geschäftsführers auch eine dringende Notwendigkeit, die Pflegeversicherungen zu reformieren. Die fehlende Anpassung an die Preis- und Lohnentwicklung führte zu einer deutlichen Kaufkraftreduktion und zu einem Verlust des Wertes der Pflegeleistung.
In der Diskussion betonten die Pflegedienstleiter, dass sie den Grundsatz der Reform, ambulant und teilstationäre Pflegeangebote zu stärken sowie die häusliche Pflege von Angehörigen zu erleichtern, begrüßen und dass der Verbund der drei Träger bereits jetzt in der Lage ist, ein wohnortnahes und flexibles Betreuungsangebot vorzuhalten. Ebenso wünschen sich die Fachleute aber auch eine Weiterentwicklung der stationären Pflege- und Betreuungsangebote.
Innovative Konzepte für bestehende stationäre Einrichtungen müssen zugelassen werden, um mehr Flexibilität, Durchlässigkeit und Verzahnung von Versorgungsstrukturen zu erreichen.
Autor: nnzDie Reform der Pflegeversicherung, auf der Basis des von CDU/CSU und SPD am 19. Juni ausgehandelten Eckpunktepapiers, wird ein zentrales Gesetzgebungsvorhaben der kommenden Monate und für pflegebedürftige Mensche, ihre Angehörigen sowie für viele Träger und ihre Einrichtungen natürlich von größter Bedeutung sein.
Die Diakonie in Nordhausen/Stiftung Maria im Elende GmbH, das Diakonie-Werk Landkreis Nordhausen–West und das JugendSozialwerk Nordhausen hatten deshalb den Bundestagsabgeordneten Manfred Grund eingeladen, damit er sich Vorort in seinem Wahlkreis selbst ein Bild von der Realität der Pflegeeinrichtungen und -diensten, vom Alltag der Pflegekräfte und von der Situation pflegebedürftiger Menschen und ihres sozialen Umfeldes machen kann. Am Freitagnachmittag nutzte Grund den Besuch, um mit den Pflegedienstleitern der sieben kooperierenden Einrichtungen der drei Träger ins Gespräch zu kommen.
Die in den Eckpunkten dargelegten Leistungsverbesserungen und strukturellen Veränderungen stellen positive Signale und ein in vielen Punkten positiv zu bewertendes Konzept dar. Da die Leistungen der Pflegeversicherung seit 1995 unverändert geblieben sind, sieht Andreas Weigel aus der Perspektive des Geschäftsführers auch eine dringende Notwendigkeit, die Pflegeversicherungen zu reformieren. Die fehlende Anpassung an die Preis- und Lohnentwicklung führte zu einer deutlichen Kaufkraftreduktion und zu einem Verlust des Wertes der Pflegeleistung.
In der Diskussion betonten die Pflegedienstleiter, dass sie den Grundsatz der Reform, ambulant und teilstationäre Pflegeangebote zu stärken sowie die häusliche Pflege von Angehörigen zu erleichtern, begrüßen und dass der Verbund der drei Träger bereits jetzt in der Lage ist, ein wohnortnahes und flexibles Betreuungsangebot vorzuhalten. Ebenso wünschen sich die Fachleute aber auch eine Weiterentwicklung der stationären Pflege- und Betreuungsangebote.
Innovative Konzepte für bestehende stationäre Einrichtungen müssen zugelassen werden, um mehr Flexibilität, Durchlässigkeit und Verzahnung von Versorgungsstrukturen zu erreichen.

