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Arbeiten ist in!

Freitag, 24. August 2007, 15:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie schon mal überlegt haben, wie Sie ihren Lebensunterhalt verdienen könnten, außer arbeiten zu gehen, dann sollten Sie in Thüringen das lieber sein lassen.


Die Erwerbstätigkeit ist nach wie vor die wichtigste Quelle des Lebensunterhalts. Im Jahresdurchschnitt 2006 bestritten 973 Tausend Thüringerinnen und Thüringer ihren Lebensunterhalt überwiegend aus der Erwerbstätigkeit. Das waren 42 Prozent der Bevölkerung (1996 ebenfalls 42 Prozent).

Wie das Landesamt für Statistik weiter mitteilt, hat sich der Anteil der Bevölkerung, der Rente oder Pension als hauptsächliche Einkommensquelle angibt, von 23 Prozent im Jahre 1996 auf 27 Prozent erhöht.

18 Prozent lebten 2006 überwiegend vom Unterhalt durch Angehörige, 5 Prozentpunkte weniger als 1996. Während innerhalb dieser Gruppe die Zahl der Personen unter 20 Jahren von 494.000 auf 326.000 stark abnahm stieg die Zahl der Älteren von 81.000 auf 95.000.

Arbeitslosengeld I oder II war 2006 die Haupteinkommensquelle von 9 Prozent der Thüringer. 1996 waren es 8 Prozent, die von Arbeitslosengeld oder -hilfe lebten.

Aus den Ergebnissen des Mikrozensus, der bundesweiten repräsentativen Haushaltsbefragung, geht weiter hervor, dass im Jahre 2006 für 93 Prozent der 1,04 Millionen Männer und Frauen, die einer Erwerbstätigkeit nachgingen, das Arbeitseinkommen auch die Hauptquelle des Lebensunterhalts bildete. 79 Prozent der Erwerbslosen bestritten ihren Lebensunterhalt überwiegend aus Arbeitslosengeld I oder II, 18 Prozent vom Unterhalt durch Angehörige.
Autor: nnz

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