Verantwortung übernommen
Dienstag, 21. August 2007, 14:02 Uhr
Nordhausen/Greußen (nnz). Derzeit zeichnet der Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft Frauen und Männer als Unternehmer des Jahres aus. Die Auszeichnung gilt zwar Personen, doch im Kyffhäuserkreis auch einer Art Lebenswerk. Die nnz war heute dabei.
Beiersdorf (l.), Krause (Foto: nnz)
Wer in Greußen von der B 4 in Richtung Grüningen abbiegt, der kann die Landfleischerei Krause kaum übersehen. Ein Werbeschild, dann über einen Hof mit Plattenstraßenqualität, noch einmal links ab und dann steht man im Imperium des Baldur Krause. Der 66jährige ist Fleischer mit Leib und Seele. Sein Händedruck mehr als kräftig, die Fleischermütze so auf dem Kopf, als könnte dort nichts anderes seinen Platz finden.
Berührungsängste hat der Mann nicht, selbst den nnz-Reporter, für ihn ein Fremder, empfängt er mit Herzlichkeit und ist nach drei Sätzen beim DU. So kennen ihn die 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit vielen Jahren, so kennen ihn die Menschen in der Stadt und in vielen Dörfern drum herum.
Heute Vormittag wurde Baldur Krause als Unternehmer des Jahres 2007 im Kyffhäuserkreis geehrt. Volker Beiersdorf, der Leiter der Kreisgeschäftsstelle des BVMW, übergab die Auszeichnung gemeinsam mit dem Landrat des Kyffhäuserkreises, Peter Hengstermann (CDU). Beiersdorf würdigte Baldur Krause als einen Menschen, der als Unternehmer persönlich ein Risiko eingegangen sei und der über viele Jahre hinweg sich für seine Mitarbeiter und seine Mitmenschen engagiert habe. Für Peter Hengstermann sei Krause schon längst der Oscar des Mittelstandes.
Hengestermann, Krause (Foto: nnz)
Nicht zuletzt hat der Fleischermeister die Würdigung verdient, weil in seinem Unternehmen bislang 14 junge Menschen einen Beruf erlernten. Einer davon ist Andreas Fischer. Der 27jährige hatte bereits 2003 seine Meisterprüfung bestanden und wird als Nachfolger die Geschäfte der Landfleischerei mit ihren fünf Filialen führen. Gratuliert hatte heute auch eine Vertreterin der Landesinnung der Fleischer, da Baldur Krause seit zehn Jahren noch so nebenbei als Innungsobermeister auf Achse ist.
Der 65jährige war am Vormittag gerührt und kämpfte in der Tat mit seinen Tränen. Bewegt schilderte er in kurzen Worten den Weg des Unternehmens. Das war nicht immer einfach, doch es war ein schöner Weg. Wir sind unternehmerisch gesund, konnten immer die Löhne und Gehälter zahlen und haben gemeinsam aus einer Großküche eine Landfleischerei gemacht, die sich über die Kreisgrenzen hinaus sehen lassen kann. Unterstützung hatte er dabei in vielfacher Weise auch durch Landrat Hengstermann erhalten. Und dann der Satz, den Krause unbedingt noch loswerden wollte: Ich bin stolz auf das ganze Team!
Stolz ist er natürlich auch auf die vielen Köstlichkeiten, die neudeutsch Innovationen heißen. In der Salamistadt Greußen nennen sie sich zum Beispiel Rotwein-Salami und mit denen der Herr Krause auf Messen und Ausstellungen viele Medaillen mit nach Hause nehmen konnte.
Autor: nnz
Beiersdorf (l.), Krause (Foto: nnz)
Wer in Greußen von der B 4 in Richtung Grüningen abbiegt, der kann die Landfleischerei Krause kaum übersehen. Ein Werbeschild, dann über einen Hof mit Plattenstraßenqualität, noch einmal links ab und dann steht man im Imperium des Baldur Krause. Der 66jährige ist Fleischer mit Leib und Seele. Sein Händedruck mehr als kräftig, die Fleischermütze so auf dem Kopf, als könnte dort nichts anderes seinen Platz finden.Berührungsängste hat der Mann nicht, selbst den nnz-Reporter, für ihn ein Fremder, empfängt er mit Herzlichkeit und ist nach drei Sätzen beim DU. So kennen ihn die 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit vielen Jahren, so kennen ihn die Menschen in der Stadt und in vielen Dörfern drum herum.
Heute Vormittag wurde Baldur Krause als Unternehmer des Jahres 2007 im Kyffhäuserkreis geehrt. Volker Beiersdorf, der Leiter der Kreisgeschäftsstelle des BVMW, übergab die Auszeichnung gemeinsam mit dem Landrat des Kyffhäuserkreises, Peter Hengstermann (CDU). Beiersdorf würdigte Baldur Krause als einen Menschen, der als Unternehmer persönlich ein Risiko eingegangen sei und der über viele Jahre hinweg sich für seine Mitarbeiter und seine Mitmenschen engagiert habe. Für Peter Hengstermann sei Krause schon längst der Oscar des Mittelstandes.
Hengestermann, Krause (Foto: nnz)
Nicht zuletzt hat der Fleischermeister die Würdigung verdient, weil in seinem Unternehmen bislang 14 junge Menschen einen Beruf erlernten. Einer davon ist Andreas Fischer. Der 27jährige hatte bereits 2003 seine Meisterprüfung bestanden und wird als Nachfolger die Geschäfte der Landfleischerei mit ihren fünf Filialen führen. Gratuliert hatte heute auch eine Vertreterin der Landesinnung der Fleischer, da Baldur Krause seit zehn Jahren noch so nebenbei als Innungsobermeister auf Achse ist.Der 65jährige war am Vormittag gerührt und kämpfte in der Tat mit seinen Tränen. Bewegt schilderte er in kurzen Worten den Weg des Unternehmens. Das war nicht immer einfach, doch es war ein schöner Weg. Wir sind unternehmerisch gesund, konnten immer die Löhne und Gehälter zahlen und haben gemeinsam aus einer Großküche eine Landfleischerei gemacht, die sich über die Kreisgrenzen hinaus sehen lassen kann. Unterstützung hatte er dabei in vielfacher Weise auch durch Landrat Hengstermann erhalten. Und dann der Satz, den Krause unbedingt noch loswerden wollte: Ich bin stolz auf das ganze Team!
Stolz ist er natürlich auch auf die vielen Köstlichkeiten, die neudeutsch Innovationen heißen. In der Salamistadt Greußen nennen sie sich zum Beispiel Rotwein-Salami und mit denen der Herr Krause auf Messen und Ausstellungen viele Medaillen mit nach Hause nehmen konnte.
