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Wacker trifft Wacker

Donnerstag, 16. August 2007, 15:35 Uhr
Nordhausen (nnz). So wie die letzte Saison endete, beginnt sie auch wieder. Wacker 03 lädt Wacker 90 nach Gotha ein. nnz bereitet Sie hier auf das spannende Wacker-Duell vor.

Wie das letzte Spieljahr endete, so wird auch in die neue Saison gestartet: Wacker 03 Gotha empfängt Wacker 90 Nordhausen. Mit einem leistungsgerechten 1:1-Resultat im Juni konnten die Nordhäuser wenigstens noch den 7. Tabellenplatz sichern.
In der Aufstellung Mook, T. Steinberg (46. Biesenbach), Elle, Taute, Töpfer, Pistorius, Ciesla, Braun, Klaus, Gösel (65. Lattmann), Pohl konnte Pistorius in der 88. Minute durch die Verwandlung eines Foulelfmeters (Trikotfesthalten) noch kurz vor Ultimo einen versöhnlichen Abschluss herstellen, denn zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Klaus den ersten Foulelfmeter an den Außenpfosten geballert.

Seit 2005 spielen beide Vereine gemeinsam in der Thüringenliga. Drei Unentschieden und eine Niederlage in den Punktspielen sowie ein verlorenes Pokalspiel sind die magere Bilanz aus Nordhäuser Sicht in dieser Zeit. Deshalb tragen die Westthüringer von Wacker 03 für mich auch die Favoritenbürde. Da Nordhausen in der Geschichte in Gotha aber zumeist gut aussah (letzte Niederlage dort am 5. September 1965 und insgesamt erst vier verlorene Begegnungen in 23 Auswärtsspielen seit 1922), sollte man sich nicht zu sehr verstecken und erhobenen Hauptes agieren, ohne ins offene Messer zu rennen. Trainer Burkhard Venth wird schon die angemessene Taktik verordnen.

Während Wacker 90 in der vergangenen Woche beim EFC 08 Ruhla mit 4:3 die erste Hürde im Oddset-Pokal knapp, aber sicherer als es das Ergebnis aussagt, übersprang, entledigte sich Wacker 03 beim 6:0-Sieg in Schwallungen souverän der Pokal-Pflichtaufgabe. Besonders Neuverpflichtung Daniel Bärwolf (2 Treffer) und Braunschweig (3) machten von sich Reden. Die Gothaer Abwehr zeigte keinerlei Schwächen. Dagegen musste die umformierte Abwehr der Südharzer drei Tore zulassen.

Also auf zur vierten Thüringenligasaison, deren Auftaktspiele aus Nordhäuser Sicht immer sehr torreich und zuletzt erfolgreich waren (2001/02 gegen SV SCHOTT JENAer GLAS 1:5, 2005/06 gegen FC Erfurt Nord 4:0 und im vergangenen Spieljahr gegen SV Blau-Weiß Niederpöllnitz 5:1). Nur spielt man dieses Mal auswärts und der Gegner ist ein Geheimfavorit für den Aufstieg. Eine bessere Standortbestimmung zu Beginn der Saison kann es fast nicht geben.

Klaus Verkouter
Autor: nnz

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