Heute war Geburtstag
Dienstag, 07. August 2007, 17:21 Uhr
Nordhausen/Gernrode (nnz). Heute vor genau 120 Jahren fuhr der erste Zug auf der Selketalbahn. Die HSB würdigte den besonderen Geburtstag der ältesten Schmalspurbahn im Harz am Vormittag mit einem offiziellen Akt im Bahnhof Gernrode, von wo aus am 7. August 1887 der erste Zug in Richtung Mägdesprung aufbrach und das Eisenbahnzeitalter im Selketal einläutete. Die nnz war für Sie dabei.
Bei strahlendem Sonnenschein enthüllten HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener sowie die anwesenden Ehrengäste aus dem Kreis der HSB-Gesellschafter Gotthard Kube, derzeit amtierender Bürgermeister von Harzgerode sowie sein bereits gewählter Nachfolger Horst Schöne und der ehemalige Bürgermeister Manfred Diwinski, Holger Thiele, Verwaltungsamtsleiter von Gernrode, und Quedlinburgs Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht das geschmückte Jubiläumsschild 120 Jahre Selketalbahn an der Stirnseite der HSB-Dampflokomotive. Die kommenden 14 Tage werden die Lokomotiven auf der Selketalbahn nun mit der entsprechenden Beschilderung unterwegs sein und an das besondere Jubiläum erinnern.
Die Selketalbahn ist von Beginn an eng mit der Industrialisierung und touristischen Erschließung des Selketals verbunden, würdigte Matthias Wagener die 120-jährige Jubilarin und überreichte den Ehrengästen jeweils eine originale Aktie der damaligen Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn AG (GHE). Die im Jahre 1886 gegründete Betreibergesellschaft nahm nach nur 10 Monaten Bauzeit bereits den Betrieb auf dem ersten Abschnitt der Selketalbahn von Gernrode nach Mägdesprung auf. Dieser 10,2 km lange Streckenabschnitt kann somit als Ursprung des heutigen Schmalspurbahnstreckennetzes der HSB bezeichnet werden. In weiteren Etappen eröffnete die GHE die Streckenabschnitte nach Alexisbad, Harzgerode, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle, wo schließlich im Jahre 1905 der Anschluss an die Harzquer- und Brockenbahn hergestellt werden konnte.
Die Geschichte der privaten GHE endete allerdings kurz nach dem zweiten Weltkrieg mit der Enteignung und der Demontage der Gleisanlagen. Wirtschaftliche Erwägungen führten jedoch wenig später zum Wiederaufbau der Selketalbahn, der erst 1983 komplett abgeschlossen wurde. Von der betriebsführenden Deutschen Reichsbahn (DR) übernahm die neu gegründete kommunale HSB im Jahre 1993 neben der Harzquer- und Brockenbahn auch die Selketalbahn.
Seitdem konnte der Betrieb auf der ältesten Schmalspurbahn im Harz, die heute einen wichtigen Bestandteil des insgesamt 140,4 km umfassenden Streckennetzes der HSB darstellt, für die Zukunft nicht nur gesichert, sondern auch ausgebaut werden. Mit der Streckenverlängerung von Gernrode in die gut 9 km entfernte Welterbestadt Quedlinburg haben das Land Sachsen-Anhalt und die HSB am 04. März 2006 einen wichtigen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung gesetzt. Seit dem Anschluss der Welterbestadt Quedlinburg an das Streckennetz der HSB im vergangenen Jahr hat die Selketalbahn mit 25 % mehr Fahrgästen deutlich an Attraktivität gewonnen blickte HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener entsprechend zuversichtlich in die Zukunft der Bahnstrecke, die bei Eisenbahn und Naturfreunden aufgrund ihrer wildromantischen Streckenführung zunehmend als Geheimtipp gilt.
Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für die Jubilarin wird die dauerhafte Etablierung eines neuen touristischen Highlights für das Selketal und den Harz sein. Mit dem Grusical-Rockspektakel Die Harzschützen, dass am 10. August im Schloss zu Harzgerode uraufgeführt wird, knüpft die HSB nahtlos an die großen Erfolge von Faust – Die Rockoper auf dem Brocken an. Der Premiere werden in diesem Jahr noch fünf weitere Aufführungen am 11. und 12. August sowie am 14., 15. und 16. September folgen, für die der Kartenvorverkauf in den HSB-Verkaufsstellen in Quedlinburg, Gernrode und Alexisbad sowie in der Stadtinformation Harzgerode bereits begonnen hat.
Autor: nnzBei strahlendem Sonnenschein enthüllten HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener sowie die anwesenden Ehrengäste aus dem Kreis der HSB-Gesellschafter Gotthard Kube, derzeit amtierender Bürgermeister von Harzgerode sowie sein bereits gewählter Nachfolger Horst Schöne und der ehemalige Bürgermeister Manfred Diwinski, Holger Thiele, Verwaltungsamtsleiter von Gernrode, und Quedlinburgs Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht das geschmückte Jubiläumsschild 120 Jahre Selketalbahn an der Stirnseite der HSB-Dampflokomotive. Die kommenden 14 Tage werden die Lokomotiven auf der Selketalbahn nun mit der entsprechenden Beschilderung unterwegs sein und an das besondere Jubiläum erinnern.
Die Selketalbahn ist von Beginn an eng mit der Industrialisierung und touristischen Erschließung des Selketals verbunden, würdigte Matthias Wagener die 120-jährige Jubilarin und überreichte den Ehrengästen jeweils eine originale Aktie der damaligen Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn AG (GHE). Die im Jahre 1886 gegründete Betreibergesellschaft nahm nach nur 10 Monaten Bauzeit bereits den Betrieb auf dem ersten Abschnitt der Selketalbahn von Gernrode nach Mägdesprung auf. Dieser 10,2 km lange Streckenabschnitt kann somit als Ursprung des heutigen Schmalspurbahnstreckennetzes der HSB bezeichnet werden. In weiteren Etappen eröffnete die GHE die Streckenabschnitte nach Alexisbad, Harzgerode, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle, wo schließlich im Jahre 1905 der Anschluss an die Harzquer- und Brockenbahn hergestellt werden konnte.
Die Geschichte der privaten GHE endete allerdings kurz nach dem zweiten Weltkrieg mit der Enteignung und der Demontage der Gleisanlagen. Wirtschaftliche Erwägungen führten jedoch wenig später zum Wiederaufbau der Selketalbahn, der erst 1983 komplett abgeschlossen wurde. Von der betriebsführenden Deutschen Reichsbahn (DR) übernahm die neu gegründete kommunale HSB im Jahre 1993 neben der Harzquer- und Brockenbahn auch die Selketalbahn.
Seitdem konnte der Betrieb auf der ältesten Schmalspurbahn im Harz, die heute einen wichtigen Bestandteil des insgesamt 140,4 km umfassenden Streckennetzes der HSB darstellt, für die Zukunft nicht nur gesichert, sondern auch ausgebaut werden. Mit der Streckenverlängerung von Gernrode in die gut 9 km entfernte Welterbestadt Quedlinburg haben das Land Sachsen-Anhalt und die HSB am 04. März 2006 einen wichtigen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung gesetzt. Seit dem Anschluss der Welterbestadt Quedlinburg an das Streckennetz der HSB im vergangenen Jahr hat die Selketalbahn mit 25 % mehr Fahrgästen deutlich an Attraktivität gewonnen blickte HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener entsprechend zuversichtlich in die Zukunft der Bahnstrecke, die bei Eisenbahn und Naturfreunden aufgrund ihrer wildromantischen Streckenführung zunehmend als Geheimtipp gilt.
Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für die Jubilarin wird die dauerhafte Etablierung eines neuen touristischen Highlights für das Selketal und den Harz sein. Mit dem Grusical-Rockspektakel Die Harzschützen, dass am 10. August im Schloss zu Harzgerode uraufgeführt wird, knüpft die HSB nahtlos an die großen Erfolge von Faust – Die Rockoper auf dem Brocken an. Der Premiere werden in diesem Jahr noch fünf weitere Aufführungen am 11. und 12. August sowie am 14., 15. und 16. September folgen, für die der Kartenvorverkauf in den HSB-Verkaufsstellen in Quedlinburg, Gernrode und Alexisbad sowie in der Stadtinformation Harzgerode bereits begonnen hat.

