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Ab zu den Gasteltern

Montag, 06. August 2007, 15:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Für die zwanzig Kinder und zwei Betreuer aus Weißrußland, die sich derzeit zu einem Erholungsaufenthalt im Südharz befinden, war am gestrigen Sonntag Halbzeit. Die nnz mit einer Zwischenbilanz.

Viel Spaß gehabt (Foto: al) Viel Spaß gehabt (Foto: al)

Bereits zum 16. Male beherbergt Nordhausen eine Kindergruppe aus der Region Gomel. Engagierte ehrenamtliche Helfer und die Unterstützung durch viele Firmen, Vereine und Privatpersonen machen dies möglich. Die Gruppe fiel auf, wenn sie in der Stadt und der Umgebung unterwegs war, immer wieder versuchten die Nordhäuser mit den Kindern in Kontakt zu treten, kramten ihre letzten Russischkenntnisse hervor, in der Strassenbahn, im Schwimmbad, beim spendierten Essen im DRK-Seniorenheim oder in einer der Gaststätten.

Viel Spaß gehabt (Foto: al) Viel Spaß gehabt (Foto: al) Einige Programmpunkte haben bereits eine langjährige Tradition, wie der Besuch im Rabensteiner Stollen, ein Abendessen in der Pension Karin oder das Zelten bei der Krimderöder Feuerwehr. Andere Aktivitäten kamen in diesem Jahr neu und oftmals spontan dazu, wie der Besuch auf dem Reiterhof in Ellrich. Die Stadt Nordhausen zeigt sich als guter Gastgeber, viele Hände tragen die Ferien der kleinen Gäste mit.

Die Ausdehnung des Aufenthaltes über vier Wochen kommt dem Erholungseffekt der Kinder zu Gute. Bereits nach diesen ersten 14 Tagen kommt Farbe in die Gesichter der Kinder, das in den ersten Tagen häufige Nasenbluten zweier Mädchen scheint vergessen. Damit endete auch der Aufenthalt im Ferienlager im Schullandheim "Harzrigi" und für die Gäste hieß es, umziehen zu den Gasteltern.

Die Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V. bedankt sich auf diesem Wege bei allen, die das Ferienlager zu einem vollen Erfolg werden ließen und wünscht den Gasteltern für die kommenden zwei Wochen viel Spaß mit ihren Gästen und viele neue, positive Erfahrungen.
Arne Legat
Autor: nnz

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