Fast bestanden
Samstag, 04. August 2007, 18:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Es sollte ein Fussballfest für die Wacker-Fans werden. Das Angebot des Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig wurde angenommen, die Zuschauer sahen eine passable Partie, die nnz war für Sie dabei.
Für Olaf Schulze muss der heutige Samstag wohl ein zwiespältiger und sportlicher Festtag gleichermaßen gewesen sein. Zum einen ist er der wohl bekennendste Fan von Lok Leipzig in und um Nordhausen, zum anderen ist er Vizepräsident von Wacker 90 Nordhausen. Auf der Tribüne hätte sich Schulze wohl kaum setzen können, also verzog er sich in die Sprecherkabine und konnte vier Tore verkünden.
Das erste Tor fiel für die Gastgeber, da waren gerade mal sieben Minuten gespielt. Tino Steinberg zog direkt auf Lars Pohl ab und der konnte sich die Ecke wohl überlegt aussuchen. 1:0 für Nordhausen. Das aber spiegelte nur diese ersten Minuten wider. Die Leipziger waren in der ersten Halbzeit spielerisch, taktisch und körperlich den Nordhäusern überlegen. Bei einem Einschlafversuch der Hintermannschaft am Wackerstrafraum bestrafte der Ex-Nordhäuser Sven Hellmund den Aussetzer knallhart mit dem Anschlusstreffer, da waren 27 Minuten gespielt.
Nur drei Minuten später und eine Minute nach einem Schuß an die Querlatte des Nordhäuser Tores wurde Heusel gefoult und Krauß verwandelte den Elfer sicher zum 1:2 für die Messestädter. An dieser Stelle muß selbst der objektivste Betrachter vermelden, dass Schiedsrichter Kruse nicht seinen besten Tag hatte. So war die Vorgeschichte des Elfers zumindest diskussionswürdig.
In der Halbzeitpause hatte Wacker-Trainer Burkhardt Venth dann seinen Schützlingen einige Takte geflüstert. Was noch wichtiger war, Venth erkannte Schwachstellen und reagierte. Ein Novum auf Nordhäuser Trainerbänken. Hoffmann kommt für den schwachen Pascheit und Lattmann geht mit in die Spitze. Das soll sich bereits nach zwei Minuten in der zweiten Halbzeit auszahlen. Lattmann erkämpft sich das Leder im Mittelfeld, passt zu Pohl und der steht zum zweiten Mal vor dem Leipziger Gehäuse: 2:2 in der 47. Minute.
Dabei sollte es die restlichen 42 Minuten auch bleiben. Am Ende geht das Unentschieden vielleicht aus Nordhäuser Sicht sogar in Ordnung. Die zweite Halbzeit zeigte eine Wacker-Trupppe, die kämpfte, zeitig störte und in der Lattmann auf der neue Position wie aufgedreht erschien. Deutlich wurde jedoch auch, dass zwei fehlende Aktivposten wie Ciesla und Pistorius derzeit in der Mannschaft nicht ersetzt werden können.
Was einige Fans allerdings veranstalteten, das war dann schon unterschiedlichste Schublade. So begossen Gästetorwart Evers mit Bier. Motive gibt es hierbei nicht zu entdecken, das hängt aller Wahrscheinlichkeit mit aktuter Hirnlosigkeit zusammen. Dabei, liebe Bierwerfer, war das nur ein Freundschaftsspiel...
Vor diesem Hellmund-Ablösespiel wurden die Mannschaften in ihrer neuen Spielkleidung vorgestellt. Zuhause prangt das Logo des Nordhäuser Pils auf der Brust, geht es auswärts ran, dann zeigen Pistorius und Co. Flagge für den echten Nordhäuser. Es ist gut, dass sich mit dem Nordhäuser Brauhaus ein Unternehmen zu seiner sportlichen Heimat bekennt. Wacker-Kapitän Sven Pistorius bedankte sich bei Geschäftsführer Axel Heck für das Sponsoring.
Autor: nnzFür Olaf Schulze muss der heutige Samstag wohl ein zwiespältiger und sportlicher Festtag gleichermaßen gewesen sein. Zum einen ist er der wohl bekennendste Fan von Lok Leipzig in und um Nordhausen, zum anderen ist er Vizepräsident von Wacker 90 Nordhausen. Auf der Tribüne hätte sich Schulze wohl kaum setzen können, also verzog er sich in die Sprecherkabine und konnte vier Tore verkünden.
Das erste Tor fiel für die Gastgeber, da waren gerade mal sieben Minuten gespielt. Tino Steinberg zog direkt auf Lars Pohl ab und der konnte sich die Ecke wohl überlegt aussuchen. 1:0 für Nordhausen. Das aber spiegelte nur diese ersten Minuten wider. Die Leipziger waren in der ersten Halbzeit spielerisch, taktisch und körperlich den Nordhäusern überlegen. Bei einem Einschlafversuch der Hintermannschaft am Wackerstrafraum bestrafte der Ex-Nordhäuser Sven Hellmund den Aussetzer knallhart mit dem Anschlusstreffer, da waren 27 Minuten gespielt.
Nur drei Minuten später und eine Minute nach einem Schuß an die Querlatte des Nordhäuser Tores wurde Heusel gefoult und Krauß verwandelte den Elfer sicher zum 1:2 für die Messestädter. An dieser Stelle muß selbst der objektivste Betrachter vermelden, dass Schiedsrichter Kruse nicht seinen besten Tag hatte. So war die Vorgeschichte des Elfers zumindest diskussionswürdig.
In der Halbzeitpause hatte Wacker-Trainer Burkhardt Venth dann seinen Schützlingen einige Takte geflüstert. Was noch wichtiger war, Venth erkannte Schwachstellen und reagierte. Ein Novum auf Nordhäuser Trainerbänken. Hoffmann kommt für den schwachen Pascheit und Lattmann geht mit in die Spitze. Das soll sich bereits nach zwei Minuten in der zweiten Halbzeit auszahlen. Lattmann erkämpft sich das Leder im Mittelfeld, passt zu Pohl und der steht zum zweiten Mal vor dem Leipziger Gehäuse: 2:2 in der 47. Minute.
Dabei sollte es die restlichen 42 Minuten auch bleiben. Am Ende geht das Unentschieden vielleicht aus Nordhäuser Sicht sogar in Ordnung. Die zweite Halbzeit zeigte eine Wacker-Trupppe, die kämpfte, zeitig störte und in der Lattmann auf der neue Position wie aufgedreht erschien. Deutlich wurde jedoch auch, dass zwei fehlende Aktivposten wie Ciesla und Pistorius derzeit in der Mannschaft nicht ersetzt werden können.
Was einige Fans allerdings veranstalteten, das war dann schon unterschiedlichste Schublade. So begossen Gästetorwart Evers mit Bier. Motive gibt es hierbei nicht zu entdecken, das hängt aller Wahrscheinlichkeit mit aktuter Hirnlosigkeit zusammen. Dabei, liebe Bierwerfer, war das nur ein Freundschaftsspiel...
Vor diesem Hellmund-Ablösespiel wurden die Mannschaften in ihrer neuen Spielkleidung vorgestellt. Zuhause prangt das Logo des Nordhäuser Pils auf der Brust, geht es auswärts ran, dann zeigen Pistorius und Co. Flagge für den echten Nordhäuser. Es ist gut, dass sich mit dem Nordhäuser Brauhaus ein Unternehmen zu seiner sportlichen Heimat bekennt. Wacker-Kapitän Sven Pistorius bedankte sich bei Geschäftsführer Axel Heck für das Sponsoring.





