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629 Millionen von der EU

Mittwoch, 01. August 2007, 10:21 Uhr
Thüringen (nnz). Von 2007 bis 2013 werden rund 629 Millionen Euro aus dem europäischen Sozialfonds nach Thüringen fließen. Nach nur sechs Monaten waren die Verhandlungen abgeschlossen. Wofür das Geld verwendet werden soll, verrät Ihre nnz.

Das Operationelle Programm (OP) für den Einsatz des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Freistaat Thüringen in der Förderperiode 2007 bis 2013 ist von der Europäischen Kommission genehmigt worden. „Thüringen ist eines von nur sechs Bundesländern, die die Verhandlungen in weniger als einem halben Jahr abschließen konnten“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz. Innerhalb der europäischen Regionen sei das ein Rekordwert. Grund dafür sei die gute Vorarbeit Thüringens bei der Entwicklung des Programms gewesen, so der Minister.

In der neuen Förderperiode 2007 bis 2013 stehen Thüringen aus dem ESF insgesamt rund 629 Millionen Euro für die Förderung von Wachstum und Beschäftigung zur Verfügung. Das Geld fließt in arbeitsmarktpolitische Programme und Initiativen, z.B. in die Qualifizierung von Arbeitnehmern und Arbeitslosen, Beratungsangebote für Existenzgründer und Unternehmen und die soziale wie berufliche Integration. Besonderes Schwergewicht liegt in der neuen Förderperiode auf Bildung, Forschung und Innovation, z.B. auf der Gewinnung von Fachkräften.

Ein Großteil der Mittel wird auch für die Förderung der beruflichen Erstausbildung eingesetzt. Erstmals ist die Förderung transnationaler und interregionaler Partnerschaften vorgesehen. Neue Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit werden ermöglicht. Die rund 629 Millionen Euro EU-Mittel erhöhen sich durch Kofinanzierung in Form von nationalen öffentlichen und privaten Mitteln auf insgesamt rund 836 Millionen Euro.
Autor: nnz

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