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nnz-Rückspiegel: 20. Februar 2001

Mittwoch, 20. Februar 2002, 07:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Ziel, nnz-intern und Sporthalle


Gemeinsames Ziel: Eine lebenswerte Region zu gestalten
Neben den schon zur Tradition gewordenen Betriebsbesuchen durch Landrat Claus, ist auch das Gespräch mit den Verbänden, den Kammern und Unternehmern ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Erst kürzlich war der Verband der Wirtschaft Nordhausen e. V. im Rahmen seiner ersten Zusammenkunft im Jahr 2001 zu Gast beim Landrat. Im gut besetzten Plenarsaal gab Joachim Claus einen Überblick über die Struktur der Verwaltung und über die vielen Aktivitäten, die durch das „Unternehmen Landratsamt“ wahrzunehmen sind. Für viele Unternehmer und Geschäftsführer ein gelungener Vortrag, der Einblicke vermittelte, die manchem Veranstaltungsteilnehmer in der aufgezeigten Bandbreite so nicht oder nicht so umfassend bekannt waren. In einem zweiten Tagesordnungspunkt informierte die „Entwicklungsgesellschaft Südharz-Kyffhäuser“ (ESK), ein Tochterunternehmen der LEG Thüringen, über ihr Firmenprofil und die sich daraus ergebenden wirtschaftsfördernden Möglichkeiten für die Unternehmen in der Nordthüringer Region. In einem weiteren Tagesordnungspunkt legte der Vorsitzende des Verbandes der Wirtschaft, Hans-Joachim Junker, die Probleme der Wirtschaft in Nordthüringen mit ersten Überlegungen für eine Neuausrichtung des Verbandes im dritten Jahrtausend dar. Nach zehn Jahren gebe es durchaus einzelne erfolgreiche mittelständische Unternehmen, aber wirtschaftliche Erfolge insgesamt bzw. selbsttragender wirtschaftlicher Aufschwung und nachhaltige wirtschaftliche Gesundung würden in der Region fehlen. Im koordinierten Zusammenwirken zu allen wirtschaftlichen Themen, unter organisierter lnteressenbündelung nach Prioritäten, sieht der Verband eine entscheidende Aufgabe bei der Neuausrichtung. Hauptziel dabei ist, die Region Nordthüringen lebenswerter zu gestalten (ausführlich im nnz-Archiv).


Zahlen sprechen gegen große Sporthalle in Bleicherode
„Mit den jetzt vorgelegten Zahlen für das Schiller Gymnasium in Bleicherode ist der Bau einer Drei-Felder-Sporthalle auf keinen Fall gerechtfertigt. Auch wenn für 500 Schüler sogar eine einfache Sporthalle reichen würde, wäre sicher eine Zweifelder-Halle für Bleicherode angemessen - aber mehr auch nicht", sagte Matthias Jendricke (SPD). Sollte man seitens der Stadt an einer größeren Variante interessiert sein, dann müsse die Stadt Bleicherode auch die notwendigen Mehrkosten tragen. Die bisherige Zuarbeit der Verwaltung für die Entscheidung zum Bau der Halle wäre nicht nur unprofessionell, sondern bewusst von Vertuschung und Täuschung geprägt gewesen, so Jendricke gegenüber nnz (ausführlich im nnz-archiv).


In eigener Sache: Die Nummer 1000 ist da
Nordhausen (nnz). In der nnz wird wieder mal ein klitzekleines Jubiläum gefeiert. Dieser Beitrag in „eigener Sache“ erhält in im nnz-Archiv die Nummer 1000. Damit ist nicht nur das nnz-Archiv auf eine beträchtliche Größe angewachsen, die vierstellige Zahl ist auch Ausdruck für die Bereicherung der Medienlandschaft im Landkreis Nordhausen. Wir glauben, daß diese Bereicherung durchaus richtig und notwendig ist, Meinungs- und damit auch Pressevielfalt belebt die Gesellschaft. Nur so können die verschiedenen Facetten einer Entwicklung dargestellt, können unterschiedliche Meinungen (auch die der Redaktionen) transformiert werden. Zu einer Institution hat sich innerhalb der nnz das „Forum“ entwickelt. Hier gibt die nnz allen Interessierten die Möglichkeit, sich zu einem Thema zu äußern. Das nnz-Forum ist kein offenes Forum, es steht unter der Verantwortung der nnz-Macher. Die Redaktion hat schon viele „Stellungnahmen“ in den Papierkorb wandern lassen. Bei diesen Beiträgen waren die geäußerten Meinungen so daneben oder hatten keinen Absender, daß dieser Weg unausweichlich war. Für alle anderen Absender gilt auch weiterhin: Das „www“ kennt keine Grenzen, vor allem nicht im Umfang. Nehmen Sie weiter teil, an der Kommunikation zu den Themen, die Sie interessieren. Eine Gesellschaft lebt von der Meinung vieler, auch die nnz. Die Redaktion und die „Techniker“ bedanken sich an dieser Stelle noch einmal für das große Interesse an der nnz. Haben Sie weiter am Werden und Wachsen der Nordhäuser Internet-Zeitung ihren ganz persönlichen Klick-Anteil, den „bescheidenen“ Rest erledigen wir.
Autor: nnz

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