Becker: Region wird geschädigt
Freitag, 27. Juli 2007, 10:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Zu Beginn dieser Woche hatte die nnz über die Position des Thüringer Umweltministeriums zum geplanten Gipsabbau im Südharz berichtet. Jetzt meldet sich Landtagsabgeordnete Dagmar Becker (SPD) zu Wort und will Klarheit...
Informationen, wie sich die Landesregierung zu einem weiteren Gipsabbau im Südharz positioniert, fordert die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker mit einer parlamentarischen Anfrage ein. Die zusätzliche Zerstörung wertvoller Natur- und Landschaftsbereiche im Südharz durch den geplanten Gipsabbau muss mit allen Mitteln verhindert werden, fordert Becker.
Becker erinnerte daran, dass Ministerpräsident Althaus im Jahr 2004 sein Wort gegeben habe, dass es in Nordthüringen keinen weiteren Gipsabbau geben werde. Mittlerweile seien nun drei weitere Abbauvorhaben bekannt, - zwei in der Region am Himmelsberg bei Niedersachswerfen sowie eines in der Region Günsdorf. Becker beklagte, dass die Landesregierung bisher keine Anstalten gemacht habe, das Wort des Ministerpräsidenten einzulösen.
Im Gegenteil: Trotz des Widerspruchs der Gemeinde Niedersachswerfen habe die Landesregierung am Himmelsberg bereits umfangreiche Rodungen zur Vorbereitung des Gipsabbaus zugelassen. Becker unterstrich, dass es aus ihrer Sicht keinerlei Notwendigkeit für einen weiteren Gipsabbau gibt. Die jetzigen Abbaugebiete gewährleisteten die Sicherung des Rohstoffs über viele Jahre. Es sei daher völlig unverständlich, nun doch weitere Bereiche des europaweit einmaligen Gipskarstes unternehmerischen Interessen unwiederbringlich opfern zu wollen.
Hinzu komme, dass durch die neuen Abbauvorhaben das von der Landesregierung unterstützte Pilotprojekt für einen umweltverträglichen Gipsabbau, das sich ebenfalls im Bereich des Himmelsberges befinde, ad absurdum geführt werde.
Autor: nnzInformationen, wie sich die Landesregierung zu einem weiteren Gipsabbau im Südharz positioniert, fordert die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker mit einer parlamentarischen Anfrage ein. Die zusätzliche Zerstörung wertvoller Natur- und Landschaftsbereiche im Südharz durch den geplanten Gipsabbau muss mit allen Mitteln verhindert werden, fordert Becker.
Becker erinnerte daran, dass Ministerpräsident Althaus im Jahr 2004 sein Wort gegeben habe, dass es in Nordthüringen keinen weiteren Gipsabbau geben werde. Mittlerweile seien nun drei weitere Abbauvorhaben bekannt, - zwei in der Region am Himmelsberg bei Niedersachswerfen sowie eines in der Region Günsdorf. Becker beklagte, dass die Landesregierung bisher keine Anstalten gemacht habe, das Wort des Ministerpräsidenten einzulösen.
Im Gegenteil: Trotz des Widerspruchs der Gemeinde Niedersachswerfen habe die Landesregierung am Himmelsberg bereits umfangreiche Rodungen zur Vorbereitung des Gipsabbaus zugelassen. Becker unterstrich, dass es aus ihrer Sicht keinerlei Notwendigkeit für einen weiteren Gipsabbau gibt. Die jetzigen Abbaugebiete gewährleisteten die Sicherung des Rohstoffs über viele Jahre. Es sei daher völlig unverständlich, nun doch weitere Bereiche des europaweit einmaligen Gipskarstes unternehmerischen Interessen unwiederbringlich opfern zu wollen.
Hinzu komme, dass durch die neuen Abbauvorhaben das von der Landesregierung unterstützte Pilotprojekt für einen umweltverträglichen Gipsabbau, das sich ebenfalls im Bereich des Himmelsberges befinde, ad absurdum geführt werde.
