Mal was Positives von der Bahn
Mittwoch, 25. Juli 2007, 07:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Nicht nur das Thema Lokführerstreik bewegt derzeit die Kunden der Deutschen Bahn. Es geht um Streckenstillegungen oder Fahrplanausdünnung. Nach Informationen der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz ist unsere Region allerdings davon nicht betroffen...
Dank des 15-Millionen-Ausgleichs des Landes Niedersachsen für die fehlenden Regionalisierungsmittel des Bundes können einige der Abbestellungen des letzten Fahrplans 2007 ab 9. Dezember 2007 für das Fahrplanjahr 2008 wieder rückgängig gemacht werden. Andere, zunächst angekündigte Einschränkungen unterbleiben.
Hiervon sind die beiden Bahnstrecken im Südharz positiv betroffen. Auf der Strecke Göttingen – Northeim – Nordhausen wird der heutige Fahrplan unverändert beibehalten, und auf der Strecke Herzberg – Seesen – Braunschweig werden die heute am Samstag in Gittelde endenden und beginnenden Züge wieder bis und ab Braunschweig fahren, so dass am Samstag bis 14 Uhr der Stundentakt zwischen dem Südharz und Braunschweig wieder hergestellt wird. Hier fehlt zwar noch das letzte ok der DB Netz, doch geht man bei der LNVG davon aus, dass der Fahrplan auch auf dieser Strecke wieder so angeboten werden kann wie 2006.
Es bleibt allerdings bei der linienreinen Führung der Züge, zu dem 2006 angebotenen Tausch der Linien kommt es nicht wieder. Linienrein bedeutet, dass die Züge vollständig auf den Laufwegen Göttingen – Nordhausen und zurück sowie Herzberg – Braunschweig und zurück fahren. Das Angebot ist hierdurch gut merkbar, allerdings ist aus dem östlichen Kreis Osterode nach Braunschweig immer ein Umsteigen in Herzberg vonnöten.
Wir freuen uns, dass es gelungen ist, den alten Fahrplan wieder zu bekommen, und bedanken uns bei allen, die mitgeholfen haben, das Land Niedersachsen von der Notwendigkeit eines Teilausgleichs der Regionalisierungsmittel zu überzeugen meint Michael Reinboth von der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz. Die Initiative geht auch davon aus, dass es zu einer verbesserten Neuauflage des Fahrplansbuchs Westharz kommt – für die Kunden im Südharz mithin überwiegend gute Kunde.
Zwischen Nordhausen und Erfurt sowie Nordhausen und Halle sind keine Abbestellungen geplant, was bedeutet, dass die bewährten stündlichen Verbindungen nach Mitteldeutschland über Nordhausen beibehalten werden.
Die IC-Übergänge in Northeim bleiben ebenfalls erhalten. In den Solling und nach Ottbergen geht es ab Northeim zwar alle 2 Stunden weiter, doch muß hier wegen der Bevorzugung der Göttinger Linie nun immer in Bodenfelde umgestiegen werden. Höchste Eisenbahn sieht hierdurch die Sollingbahn als klar geschwächt an.
Michael Reinboth
Autor: nnzDank des 15-Millionen-Ausgleichs des Landes Niedersachsen für die fehlenden Regionalisierungsmittel des Bundes können einige der Abbestellungen des letzten Fahrplans 2007 ab 9. Dezember 2007 für das Fahrplanjahr 2008 wieder rückgängig gemacht werden. Andere, zunächst angekündigte Einschränkungen unterbleiben.
Hiervon sind die beiden Bahnstrecken im Südharz positiv betroffen. Auf der Strecke Göttingen – Northeim – Nordhausen wird der heutige Fahrplan unverändert beibehalten, und auf der Strecke Herzberg – Seesen – Braunschweig werden die heute am Samstag in Gittelde endenden und beginnenden Züge wieder bis und ab Braunschweig fahren, so dass am Samstag bis 14 Uhr der Stundentakt zwischen dem Südharz und Braunschweig wieder hergestellt wird. Hier fehlt zwar noch das letzte ok der DB Netz, doch geht man bei der LNVG davon aus, dass der Fahrplan auch auf dieser Strecke wieder so angeboten werden kann wie 2006.
Es bleibt allerdings bei der linienreinen Führung der Züge, zu dem 2006 angebotenen Tausch der Linien kommt es nicht wieder. Linienrein bedeutet, dass die Züge vollständig auf den Laufwegen Göttingen – Nordhausen und zurück sowie Herzberg – Braunschweig und zurück fahren. Das Angebot ist hierdurch gut merkbar, allerdings ist aus dem östlichen Kreis Osterode nach Braunschweig immer ein Umsteigen in Herzberg vonnöten.
Wir freuen uns, dass es gelungen ist, den alten Fahrplan wieder zu bekommen, und bedanken uns bei allen, die mitgeholfen haben, das Land Niedersachsen von der Notwendigkeit eines Teilausgleichs der Regionalisierungsmittel zu überzeugen meint Michael Reinboth von der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz. Die Initiative geht auch davon aus, dass es zu einer verbesserten Neuauflage des Fahrplansbuchs Westharz kommt – für die Kunden im Südharz mithin überwiegend gute Kunde.
Zwischen Nordhausen und Erfurt sowie Nordhausen und Halle sind keine Abbestellungen geplant, was bedeutet, dass die bewährten stündlichen Verbindungen nach Mitteldeutschland über Nordhausen beibehalten werden.
Die IC-Übergänge in Northeim bleiben ebenfalls erhalten. In den Solling und nach Ottbergen geht es ab Northeim zwar alle 2 Stunden weiter, doch muß hier wegen der Bevorzugung der Göttinger Linie nun immer in Bodenfelde umgestiegen werden. Höchste Eisenbahn sieht hierdurch die Sollingbahn als klar geschwächt an.
Michael Reinboth
