Nordhausen als Fahrradstadt
Montag, 23. Juli 2007, 21:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Gisela Hartmann hat eine grüne Vision. Nordhausen könnte nicht nur Hochschul- sondern auch Fahrradstadt werden. Ihre Forderung sind mehr und bessere Radwege. Was das alles mit dem Fahrradhersteller Bike Systems zu tun hat, hat nnz erfahren.
Ich möchte, daß hier weiterhin Fahrräder hergestellt werden sagte Gisela Hartmann den Werksbesetzern, als sie heute nachmittag zusammen mit der Bundestagsvizepräsidentin Kathrin Göring-Eckhardt bei Bike Systems zu Besuch kam. Die Grünen-Vertreterin besichtigte auch die leeren Werkhallen, in denen sofort wieder Fahrräder produziert werden könnten.
Gisela Hartmann schwebt eine Kooperation mit der Fachhochschule vor. Ein Fahrrad mit Hilfsmotor, der von einer Solarzelle gespeist wird, könnte sie sich gut vorstellen. Das ist innovativ und wäre ein Alleinstellungsmerkmal für den Nordhäuser Fahrradbauerstandort. Weg von billigen Massenartikeln, hin zu modernen und hochwertigen Produkten, das könnte sie sich für Nordhausen gut vorstellen. Die Mitarbeiter sind motiviert und allesamt Facharbeiter.
Den Grünen schwebt eine Lösung über eine Auffanggesellschaft mit der LEG und später einem Management-Buy-Out vor. Doch das muß politisch gewollt sein, daß in Nordhausen weiter Räder vom Band laufen und die Auffanggesellschaft nicht nur das Ziel hat, den Betrieb abzuwickeln und die Hallen zu beräumen. Landes- aber auch Bundespolitiker sollen deswegen zu Bike Systems eingeladen werden. Sie sollen sich ein Bild vom Standort machen und mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Die sind offen für vieles, müssen nicht unbedingt Fahrräder herstellen. Sie könnten sich auch andere Bauteile vorstellen, auch Solartechnik, wenn sich ein Investor findet, der das Werk übernimmt.
Die Vertreterinnen der Grünen wären aber auch in Zukunft für Räder. Radfahren ist zukunftsorientiert. Es spart Energie und hilft mit gegen Übergewicht anzugehen. Nur bessere Radwege und vor allem Verbindungswege in die Dörfer müssen noch geschaffen werden, meint Gisela Hartmann. Dann steht dem Ziel einer Fahrradstadt nichts mehr im Wege, natürlich mit Fahrrädern direkt produziert in Nordhausen.
Autor: wfIch möchte, daß hier weiterhin Fahrräder hergestellt werden sagte Gisela Hartmann den Werksbesetzern, als sie heute nachmittag zusammen mit der Bundestagsvizepräsidentin Kathrin Göring-Eckhardt bei Bike Systems zu Besuch kam. Die Grünen-Vertreterin besichtigte auch die leeren Werkhallen, in denen sofort wieder Fahrräder produziert werden könnten.
Gisela Hartmann schwebt eine Kooperation mit der Fachhochschule vor. Ein Fahrrad mit Hilfsmotor, der von einer Solarzelle gespeist wird, könnte sie sich gut vorstellen. Das ist innovativ und wäre ein Alleinstellungsmerkmal für den Nordhäuser Fahrradbauerstandort. Weg von billigen Massenartikeln, hin zu modernen und hochwertigen Produkten, das könnte sie sich für Nordhausen gut vorstellen. Die Mitarbeiter sind motiviert und allesamt Facharbeiter.
Den Grünen schwebt eine Lösung über eine Auffanggesellschaft mit der LEG und später einem Management-Buy-Out vor. Doch das muß politisch gewollt sein, daß in Nordhausen weiter Räder vom Band laufen und die Auffanggesellschaft nicht nur das Ziel hat, den Betrieb abzuwickeln und die Hallen zu beräumen. Landes- aber auch Bundespolitiker sollen deswegen zu Bike Systems eingeladen werden. Sie sollen sich ein Bild vom Standort machen und mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Die sind offen für vieles, müssen nicht unbedingt Fahrräder herstellen. Sie könnten sich auch andere Bauteile vorstellen, auch Solartechnik, wenn sich ein Investor findet, der das Werk übernimmt.
Die Vertreterinnen der Grünen wären aber auch in Zukunft für Räder. Radfahren ist zukunftsorientiert. Es spart Energie und hilft mit gegen Übergewicht anzugehen. Nur bessere Radwege und vor allem Verbindungswege in die Dörfer müssen noch geschaffen werden, meint Gisela Hartmann. Dann steht dem Ziel einer Fahrradstadt nichts mehr im Wege, natürlich mit Fahrrädern direkt produziert in Nordhausen.

