Vieles selbst entscheiden
Donnerstag, 19. Juli 2007, 17:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Mehr Autonomie und Eigenverantwortung für Nordhausens Ortsteile und die dort Verantwortlichen soll es bald geben. Auch soll die Schaffung der Stelle eines Koordinators für die Ortsteile angegangen werden. Hintergründe dazu mit nur einem Klick.
Das hat Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nach einem Treffen mit den Bürgermeistern der acht Nordhäuser Ortsteile im Nordhäuser Rathaus angekündigt. Zugleich sollen ausreichende Kinderbetreuungsangebote in den Ortsteilen ausgebaut werden. Beides wollen wir bis zum Jahresende über die Bühne bringen - und beides ist dringend nötig. Werden wir doch zum Jahresbeginn 2008 voraussichtlich drei weitere Orte eingemeinden - entsprechend werden die Anforderungen steigen. Da ist es effizienter, wenn das meiste vor Ort erledigt werden kann, so die Oberbürgermeisterin.
In den kommenden Wochen werde in der Verwaltung geprüft, wie die Verwendung der Gelder für Kultur, Sport und Sozialem vor Ort eigenständiger geregelt werden kann, sagte Rinke. Das sei auch besser, weil in jedem einzelnen Ortsteil die Bedürfnisse, Eigentums- und Betreiberverhältnisse bei den Dorfgemeinschaftshäusern zum Beispiel, Vereinswesen und lokale Traditionen sehr spezifisch und unterschiedlich seien.
Und nur mit dieser Dezentralisierung können und sollen diese Eigenheiten jedes Ortsteiles auch bewahrt - und gestärkt werden, meinte Barbara Rinke. Zugleich erhielten damit die Ortsbürgermeister und Ortschaftsräte eine größere Flexibilität - um zum Beispiel mal unkompliziert jenen Freiwilligen mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu danken, die für das jährliche Schützenfest das Dorfgemeinschaftshaus geputzt und geschmückt- und damit die Dorfgemeinschaft gestärkt haben.
Um die Belange der Ortsteile werde sich im Rathaus künftig ein Koordinator kümmern Damit haben die Bürgermeister in Angelegenheiten, die sie nicht selbst klären können, einen Ansprechpartner und müssen im Rathaus nicht von Amt zu Amt zu laufen.
Die Oberbürgermeisterin betonte zugleich, dass an den Kinderbetreuungsangeboten in den Ortsteilen festgehalten werde bzw. diese gestärkt werden sollen. So haben wir auch für Sundhausen die Einrichtung einer Kinderkrippengruppe beantragt, die es in Leimbach, Herreden und Bielen schon gibt. Eine besondere Rolle sollen die Ortsteile auch bei der Erstellung des neuen Nordhäuser integrativen Stadtentwicklungskonzeptes spielen, dass in den kommenden Monaten erstellt wird und die Entwicklungspotenziale der Stadt bis 2020 aufzeigen wird. Dabei haben die Funktionen der Ortsteile zum Beispiel mit Blick auf Wohnen, Tourismus oder Natur eine strategische Rolle inne, die wir zusammen mit den Menschen vor Ort - in Workshops - analysieren werden, so die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnzDas hat Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nach einem Treffen mit den Bürgermeistern der acht Nordhäuser Ortsteile im Nordhäuser Rathaus angekündigt. Zugleich sollen ausreichende Kinderbetreuungsangebote in den Ortsteilen ausgebaut werden. Beides wollen wir bis zum Jahresende über die Bühne bringen - und beides ist dringend nötig. Werden wir doch zum Jahresbeginn 2008 voraussichtlich drei weitere Orte eingemeinden - entsprechend werden die Anforderungen steigen. Da ist es effizienter, wenn das meiste vor Ort erledigt werden kann, so die Oberbürgermeisterin.
In den kommenden Wochen werde in der Verwaltung geprüft, wie die Verwendung der Gelder für Kultur, Sport und Sozialem vor Ort eigenständiger geregelt werden kann, sagte Rinke. Das sei auch besser, weil in jedem einzelnen Ortsteil die Bedürfnisse, Eigentums- und Betreiberverhältnisse bei den Dorfgemeinschaftshäusern zum Beispiel, Vereinswesen und lokale Traditionen sehr spezifisch und unterschiedlich seien.
Und nur mit dieser Dezentralisierung können und sollen diese Eigenheiten jedes Ortsteiles auch bewahrt - und gestärkt werden, meinte Barbara Rinke. Zugleich erhielten damit die Ortsbürgermeister und Ortschaftsräte eine größere Flexibilität - um zum Beispiel mal unkompliziert jenen Freiwilligen mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu danken, die für das jährliche Schützenfest das Dorfgemeinschaftshaus geputzt und geschmückt- und damit die Dorfgemeinschaft gestärkt haben.
Um die Belange der Ortsteile werde sich im Rathaus künftig ein Koordinator kümmern Damit haben die Bürgermeister in Angelegenheiten, die sie nicht selbst klären können, einen Ansprechpartner und müssen im Rathaus nicht von Amt zu Amt zu laufen.
Die Oberbürgermeisterin betonte zugleich, dass an den Kinderbetreuungsangeboten in den Ortsteilen festgehalten werde bzw. diese gestärkt werden sollen. So haben wir auch für Sundhausen die Einrichtung einer Kinderkrippengruppe beantragt, die es in Leimbach, Herreden und Bielen schon gibt. Eine besondere Rolle sollen die Ortsteile auch bei der Erstellung des neuen Nordhäuser integrativen Stadtentwicklungskonzeptes spielen, dass in den kommenden Monaten erstellt wird und die Entwicklungspotenziale der Stadt bis 2020 aufzeigen wird. Dabei haben die Funktionen der Ortsteile zum Beispiel mit Blick auf Wohnen, Tourismus oder Natur eine strategische Rolle inne, die wir zusammen mit den Menschen vor Ort - in Workshops - analysieren werden, so die Oberbürgermeisterin.
