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Junge Union: Hitzeschaden

Mittwoch, 18. Juli 2007, 16:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum Ferienbeginn geht die Nordhäuser Junge Union mit den Sozialdemokraten hart ins Gericht. „Die Hitze der letzten Tage scheint bei einigen SPD-Funktionären deutlich ihre Spuren hinterlassen zu haben“, meinen die Jungunioner. Mehr dazu mit dem bekannten Klick.


„Anderweitig sind die Äußerungen von den Damen Rinke und Becker nicht zu erklären“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Nordhausen, Manuel Thume. Stein des Anstoßes sei zum einen die Äußerung von Frau Rinke zum Thema Gebietsreformen. Sie lebe in einer Fantasiewelt und spiele den Menschen Trugbilder vom Paradies eines Großkreises Nordthüringen mit der Kreisstadt Nordhausen vor. „Man kann es scheinbar nicht oft genug sagen – mit der Union gibt es in naher Zukunft keine Debatte um Gebietsreformen in Thüringen. Sachsen-Anhalt hat gezeigt, wo dies hinführt. Bürgerfremde Verwaltungen entstehen und die Wahlbeteiligung zur Kommunalwahl dort, spricht ja wohl für sich allein“, so Thume weiter und er sagt weiter: „Die OB sollte sich lieber um Dinge kümmern, die nicht in einer Traumwelt liegen. Die substanziellen Dinge, die für die Bürger wichtig sind, sind Arbeit und persönliches Wohlergehen. Eine Gebietsreform interessiert niemanden wirklich und es hat auch kein vernünftiger Mensch ein Interesse daran.“

Das zweite Thema, das die jungen Christdemokraten zu Kopfschütteln veranlasst, sind die Ankündigungen der Landtagsabgeordneten Dagmar Becker. „Seit gestern hat Frau Becker den Machtkampf in der Thüringer SPD eröffnet. Entgegen der Absage ihres Landesvorsitzenden Matschie, will Frau Becker mit der Linkspartei auch regieren, wenn der Ministerpräsident Ramelow heißen würde. Damit beweist sie nur, wie schwach und zerstritten ihre Partei ist. Ihr ist jedes Mittel recht, um selber auch mal an den Hebeln der Macht spielen zu dürfen. Wenn ihr Landesvorsitzender dabei im Weg ist, ist dies dann sein Problem. Dies zeugt von Machtbesessenheit. Aber man kann es irgendwie verstehen – Frau Beckers politische Uhr läuft ab und sie hat noch nichts bewegt. Da müssen jetzt halt die Post-Kommunisten helfen“, heißt es aus der Nordhäuser Jungen Union.

Mit den Beiträgen dieser beiden Frauen habe die SPD mal wieder bewiesen, dass sie nicht in der Lage sei, Politik im Interesse der Bürger zu gestalten, sondern lieber mit dem Bürger und seinen Ängsten spielen wolle. „Dies ist kein anständiger Stil“, so der JU-Kreisvorsitzende Manuel Thume abschließend.
Autor: nnz

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