Goldene Aue bekommt Nordhäuser Wasser
Donnerstag, 12. Juli 2007, 13:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Ab Herbst bekommen die Einwohner des Ortsteiles Bielen und die Goldene Aue Trinkwasser aus Nordhausen. Der Verband Alter Stolberg hatte wegen Qualitätsproblemen nur eine Ausnahmegenehmigung. Nordhäuser Wasser zu beziehen war für die Orte die günstigste Lösung.
Begrüßt hat Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan, dass ab Herbst die Einwohner des Nordhäuser Ortsteiles Bielen - wie auch des gesamten Gebietes des Trinkwasserzweckverbandes Alter Stolberg - mit Wasser des Nordhäuser Wasserverbandes (WVN) versorgt wird. Ich freue mich über die Entscheidung, die die Verbandesversammlung des `Alten Stolbergs´ jetzt gefasst hat. Denn mit dem Anschluss des Wassernetzes an das des WVN wird sich die Qualität deutlich verbessern, sagte die Dezernentin.
Aktuell habe der Verband des `Alten Stolberg´ wegen Qualitätsproblemen für Gewinnung und Verteilung des Trinkwassers aus den eigenen Brunnen nur eine befristete Ausnahmegenehmigung des Gesundheitsamtes bis zum 31. Dezember 2008. Dass es nur eine Ausnahmegenehmigung gibt, liegt am instabilen ph-Wert des dortigen Brunnenwassers. Mit dem Anschluss an das Netz des WVN haben diese Probleme ein Ende, und die Verbindung mit dem Nordhäuser Netz ist zugleich die einfachste und damit kostengünstigste Lösung, so Frau Klaan. Außerdem ist durch den Wasserliefervertrag mit dem Nordhäuser Wasserverband sichergestellt, dass das künftige Industriegebiet `Goldene Aue´ mit Wasser versorgt werden kann.
Die Verbindung zwischen beiden Netzten werde in Höhe des Gebäudes des BIC an der Alten Leipziger Straße hergestellt. Das geschieht voraussichtlich im September und geht schnell und unproblematisch, sagte Frau Klaan.
Die Dezernentin gratulierte zugleich dem Bielener Ortsbürgermeister Udo Förster zu dessen Wahl zum neuen Vorsitzenden des Trinkwasserzweckverbandes Alter Stolberg, der damit die Nachfolge von Fritz Lehmann antritt. Seit dessen Rücktritt hatte Bernd Sebert amtierend die Geschäfte des Zweckverbandes geführt. Beiden danken wir für die geleistete Arbeit, sagte Frau Klaan.
Da sich mit der Zusammenarbeit mit dem Wasserverband Nordhausen die Trinkwasserqualität verbessern werde, könne im Prinzip auch das Austrittsersuchen der zu Nordhausen gehörenden Gemeinde Bielen aus dem Zweckverband `Alter Stolberg´ überdacht werden. Die Wasserqualität wird stimmen, deshalb werden sich sowohl der Gemeinderat Bielen als auch der Stadtrat Nordhausen in den kommenden Sitzungen mit einer Rücknahme des Austritts-Antrages befassen können. Und das ist gut so, so Frau Klaan.
Autor: nnzBegrüßt hat Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan, dass ab Herbst die Einwohner des Nordhäuser Ortsteiles Bielen - wie auch des gesamten Gebietes des Trinkwasserzweckverbandes Alter Stolberg - mit Wasser des Nordhäuser Wasserverbandes (WVN) versorgt wird. Ich freue mich über die Entscheidung, die die Verbandesversammlung des `Alten Stolbergs´ jetzt gefasst hat. Denn mit dem Anschluss des Wassernetzes an das des WVN wird sich die Qualität deutlich verbessern, sagte die Dezernentin.
Aktuell habe der Verband des `Alten Stolberg´ wegen Qualitätsproblemen für Gewinnung und Verteilung des Trinkwassers aus den eigenen Brunnen nur eine befristete Ausnahmegenehmigung des Gesundheitsamtes bis zum 31. Dezember 2008. Dass es nur eine Ausnahmegenehmigung gibt, liegt am instabilen ph-Wert des dortigen Brunnenwassers. Mit dem Anschluss an das Netz des WVN haben diese Probleme ein Ende, und die Verbindung mit dem Nordhäuser Netz ist zugleich die einfachste und damit kostengünstigste Lösung, so Frau Klaan. Außerdem ist durch den Wasserliefervertrag mit dem Nordhäuser Wasserverband sichergestellt, dass das künftige Industriegebiet `Goldene Aue´ mit Wasser versorgt werden kann.
Die Verbindung zwischen beiden Netzten werde in Höhe des Gebäudes des BIC an der Alten Leipziger Straße hergestellt. Das geschieht voraussichtlich im September und geht schnell und unproblematisch, sagte Frau Klaan.
Die Dezernentin gratulierte zugleich dem Bielener Ortsbürgermeister Udo Förster zu dessen Wahl zum neuen Vorsitzenden des Trinkwasserzweckverbandes Alter Stolberg, der damit die Nachfolge von Fritz Lehmann antritt. Seit dessen Rücktritt hatte Bernd Sebert amtierend die Geschäfte des Zweckverbandes geführt. Beiden danken wir für die geleistete Arbeit, sagte Frau Klaan.
Da sich mit der Zusammenarbeit mit dem Wasserverband Nordhausen die Trinkwasserqualität verbessern werde, könne im Prinzip auch das Austrittsersuchen der zu Nordhausen gehörenden Gemeinde Bielen aus dem Zweckverband `Alter Stolberg´ überdacht werden. Die Wasserqualität wird stimmen, deshalb werden sich sowohl der Gemeinderat Bielen als auch der Stadtrat Nordhausen in den kommenden Sitzungen mit einer Rücknahme des Austritts-Antrages befassen können. Und das ist gut so, so Frau Klaan.
