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Kein Parkplatz weniger

Donnerstag, 12. Juli 2007, 12:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Vier statt drei Buslinien halten jetzt in Salza. Mehrfach wurde der Busbetrieb durch parkende Autos behindert. Ein Halteverbot wurde notwenig, zum Ärger der Anwohner. Die Verkehrsbehörde nimmt Stellung zum Leserbrief von gestern.

Das Haltverbot an der ehem. Bus-Haltestelle Karl-Liebknecht-Platz ist allein dem reibungslosen Bus-Linienverkehr geschuldet Die neue Bus-Haltestelle wird mit unterschiedlich großen Bussen jetzt von vier Linien bedient, zuvor waren es drei, dabei muss auch der Platz aus drei Richtungen angefahren werden. Leider wurde in letzter Zeit der Busbetrieb mehrfach durch parkende Fahrzeuge behindert, zumal die Busse mit der Einrichtung der neuen Haltestelle jetzt von der Ostseite (Hauptstraße, Herreder Straße / Straße der OdF) in den Platz einschwenken - und genau in diesem Schwenkbereich standen die Privat-KFz. Deshalb war es nötig, dort ein Haltverbot einzurichten. Selbst vor der dortigen Blumenrabatte stand gelegentlich ein Pkw. Bei derartigen Störungen im öffentlichen Personennahverkehr sind das Busunternehmen und die zuständige Behörde angehalten, umgehend Abhilfe zu schaffen.

Fakt ist: Durch den Umbau des Platzes ist kein einziger Pkw-Parkplatz weggefallen! Nach wie vor kann also vor den Häusern an der Nordseite geparkt werden. Ein zusätzliches öffentliches Bedürfnis ist dort nicht zu erkennen, wobei die Grundstückseigentümer grundsätzlich auf ihren Flächen die entsprechenden Stellplätze vorhalten sollen.

Rainer Kottek, Verkehrsbehörde, Stadt Nordhausen
Autor: nnz

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