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Primas als Vorsitzender wiedergewählt

Donnerstag, 12. Juli 2007, 12:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Der CDU-Landtagsabgeordnete Egon Primas wurde in seinem Amt als Vorsitzender der Ost- Mitteldeutschen Vereinigung der CDU Thüringen - Union der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler (OMV) bestätigt. Welche Anliegen Primas dort vertritt, sagt Ihnen nnz.

Primas, der zudem der stellvertretende Bundesvorsitzende der OMV und der Vorsitzende des Landesverbandes Thüringen des Bundes der Vertrieben (BdV) ist, zog zu Beginn der Mitgliederversammlung in Erfurt eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit der OMV Thüringen.

Zur Seite steht Primas der Stellvertreter Berthold Huschak aus Sömmerda. Die Beisitzer Dieter König, Karl Stein, Erika Hesse und Lilia Rau komplettieren den Vorstand. „Wir setzen uns auch weiterhin, für die Errichtung des Zentrums gegen Vertreibungen ein und hoffen, dass dies bald Wirklichkeit wird“, so der Landesvorsitzende Primas.

Unterstützung für sein Anliegen erhält Primas von der Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel, welche schon in Ihrer ersten Regierungserklärung ein klares Bekenntnis zum „Zentrum gegen Vertreibung“ in Berlin abgegeben hat.

Das Zentrum soll in Berlin einen Gesamtüberblick über das Schicksal der mehr als 15 Millionen deutschen Deportations- und Vertreibungsopfer aus ganz Mittel-, Ost- und Südosteuropa mit ihrer Kultur und ihrer Siedlungsgeschichte geben, sowie das Schicksal der 4 Mio. deutschen Spätaussiedler, die seit den 50er, vor allem seit Ende der 80er Jahre in die Bundesrepublik kamen, erfahrbar machen.
Autor: nnz

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