Rekordbesuch dank Superwetter
Dienstag, 10. Juli 2007, 18:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Das 17. tff in Rudolstadt ist Geschichte. Am Wochenende kamen über 67.000 Musikfans zusammen, um ein einmalig schönes und friedliches Fest zu feiern.
War das ein tff?
War das ein Wetter, ein Programm, eine Menschenmasse, einfach Wahnsinn?
TTF (Foto: nnz)
Erprobte Besucher des Festivals für Folk, Roots und Worldmusic – kurz tff – wissen, dass rechtzeitiges Erscheinen die besten Plätze sichert. Und so reisen die ersten Tanz- und Folkjünger inzwischen Tage vor dem großen Ereignis an, das ein kleines, verschlafenes Provinzstädtchen in den Stand eines bedeutenden europäischen Festivalortes erhebt.
Wieder wurden in Rudolstadt Rekorde gebrochen. Mehr als 67.000 Menschen wollten am ersten Juliwochenende über tausend Künstler aus aller Herren Länder auf den 20 Bühnen sehen. Die Kritikpunkte bleiben die gleichen wie in den letzten Jahren: Der einzelne Besucher will einfach mehr Konzerte sehen, als er selbst bei bester Organisation und einem 27-h-Tag schaffen kann.
Keine Kritik diesmal am Wetter, da haben die Veranstalter 2007 alle Register gezogen und ein regenfreies Wochenende ohne drückende Hitze und mit schönen großen Wolken ausgesucht. Während beispielsweise zur selben Zeit in Roskilde beim dortigen Festival die Bands mit Booten zur Bühne gerudert werden mussten.
Nach der Eröffnungsveranstaltung auf dem überfüllten Marktplatz begann meine musikalische Reise auf der Heidecksburg, wo am Freitagabend mit dem Degenerate Art Orchestra ein Vertreter des Gastlandes des Jahres seine Visitenkarte abgab. Zugegeben, was die US-Amerikaner da boten, war nicht die reine Folklehre. Aber der tff-Besucher muss sich daran gewöhnen, dass zunehmend Klänge und Tunes aus allen möglichen Spielarten, auch der populären Jugendmusik Einzug halten im Festival. Da klagte der eine oder andere Folkie schon mal über zu viel HipHop, aber er musste es sich ja nicht anhören.
Wer nun besagtem Degenerate Art Orchestra lauschte, musste sich um HipHop keine Gedanken machen. Das war schon reichlich experimentell, erinnerte an Dadaismus und Frank Zappa in seiner wildesten Zeit. Typisch amerikanischer Folk war es nicht. Den hatte es am Abend vorher beim Sonderkonzert zur Genüge gegeben, als Blues und Bluegrass fröhliche Urstände feierten auf der Burg.
Die Oki Dub Ainu Band aus Japan präsentierte den Tonkori, ein Saiteninstrument, das dem weiblichen Körper nachempfunden ist und dessen Teile dementsprechende Namen tragen. Von weitem sah das Teil etwas wie die Elle vom Meister Nadelöhr aus, aber was Oki und seine Mitstreiter zu bieten hatten war wesentlich qualitätsreicher als das Schnippel, dischnappel die Scher’ des DDR-Fernsehstars.
Auf dem Marktplatz tummelten sich zu vorgerückter Stunde die acht Teilnehmer des Workshops Magic Keys, dem Instrument des Jahres. Wie diese Tastenexperten aus aller Welt die Magie der Tasten beschworen, lässt sich nicht beschreiben. Sorry, das war so gut, da muss sich jeder ärgern, der es versäumt hat.
Im Heinepark stampft zur ersten Samstagsstunde die Balkan Beat Box über die Bühne und Tausende Wachgebliebene hängen den Amerikanern mit südosteuropäischen Wurzeln dabei an den Lippen.
Mein Samstag begann high noon vor dem Theater mit der polnischen Band Que passo, die mit lateinamerikanischen Rhythmen die Lebensgeister der Festivalgäste wieder erweckten. Frisch gestärkt machte ich mich auf den Weg zum Neumarkt, die kurzfristig ins Programm gerutschten Finnen Alamaailman Vasarat zu erkunden. Das war dann so eine Art Jazzfolk, bei dem der Jazz aber deutlich obsiegte.
Machte aber nichts, weil die Hämmer der Unterwelt, so der deutsche Name der Band, einen furiosen, typisch finnisch-durchgeknallten Sound pflegten, in dem es inhaltlich häufig um Schlangen ging. Das machte aber auch nichts.
Später im Konzertzelt des Heineparks eine gänzlich andere Veranstaltung. Die Hopi-Indianerband Blackfire war vor einigen Jahren bereits beim tff und wurde damals stürmisch gefeiert. 2007 ernteten sie für ihren kräftigen Grungepunkrock – pardon: Folk – frenetischen Beifall. Wohl auch deshalb, weil sie so eindringlich und emotional auf die Situation ihres Volkes hinwiesen, dass es nicht verwunderlich gewesen wäre, wenn die Besucher dieses Konzertes im Anschluss eine Partei zur Befreiung aller nordamerikanischen Indianer gegründet hätten. Wäre wohl auch passiert, hätten nicht schon die nächsten Höhepunkte des tff gewartet.
Wenige Minuten nach dem flammenden Aufruf der drei Hopi im Park, konnten die eher tanzbegeisterten Fans auf der großen Bühne am Markt spätere amerikanische Volkstänze in Reinkultur sehen. Es gab Rock’n’Roll-Einlagen und Steptänze. Ebenfalls aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten war Eleni Mandell angereist, die vom SPIEGEL als bessere Norah Jones angekündigt wurde. Da gehen die Meinungen aber auseinander. Ich finde die Jones spannender.
Samstagabends auf der Burg ist die Zeit, die jährlichen Folk- und Weltmusikpreise zu verleihen. Erstmals erhielt ein reinrassiger Jazzer die Ruth für seine jahrzehntelangen Bemühungen, Jazz und Folk verschiedenster Länder zu kombinieren. Charlie Mariano, der große alte Mann des Saxophons hat diese Auszeichnung mehr als verdient. Wie auch die italienische Sängerin Etta Scollo. Einziger deutscher Preisträger war diesmal einer, der seit 40 Jahren die Bühnen der Welt bespielt und dabei eine erstaunliche Wandlung von jungen wilden Beatmusiker zum vielbeachteten Volksliedexperten durchlebt hat. Die Rede ist von Achim Reichel, dem Begründer der legendären Rattles. Seine Volxlieder waren den Juroren den begehrten Preis wert. Und stimmt, das folgende Konzert war grandios.
Auf der Burgterrasse haut Nathan Williams in die Tasten seines Akkordeons, seine Band die Zydeco Cha Chas zelebrieren einen frischen Sound mit Soul, Funk, Country und Blues. Kreolische Musik aus den Sümpfen des Südens der Vereinigten Staaten. Einer hat dazu ein Waschbretthemd an, sehr chic.
Mein Eindruck, dass es auf der Burg voll war, bestätigte sich danach im Park. Knapp 15.000 Zuschauer schätzten die Veranstalter beim Konzert der italienischen Pop(Folk)diva Gianna Nannini. Da war natürlich für Stimmung gesorgt und Gianna spielte ihrem Publikum alle ihre Folkhits vor. Und die anderen auch.
Am abschließenden Sonntag gab es Reggae zum Frühstück mit den Jenaer Jungs, die sich Vorsicht Stufe nannten und locker aufspielten. Auf dem Neumarkt drängte sich das Publikum zu einer wie die Künstler fanden unmöglichen Zeit. Die Wiener Strottern wurden tatkräftig unterstützt von Peter Ahorner, der die Wiener Schmäh literarisch kultiviert hat. Sein Text über den armen französischen Fußballer Zidane, der vor Jahresfrist seinen Schädel in die Magengrube eines italienischen Kickers rammte, trieb den Leuten die Tränen in die Augen. Nicht vor Rührung wohlgemerkt.
Auf dem Weg zum Kultstar hat Rainald Grebe schon ein Gutteil Strecke absolviert, wie sein – vorsichtig ausgedrückt – phantastisch besuchter Auftritt am Sonntagmittag auf der Burgterrasse bewies. Immerhin verkniff er es sich, seine freche Thüringenhymne vorzutragen und gab stattdessen die Brandenburger der Lächerlichkeit preis.
Majorstuen aus Oslo fidelten zu sechst um die Wette und verschafften musikalische Einblicke in die Welt des nordischen Folks, mal schwermütig, mal gut tanzbar.
Überall lief das 17. tff zu diesem Zeitpunkt am Sonntagnachmittag auf Hochtouren, Rudolstadt vibrierte vom Heinepark bis zur Burg.
Das Randy Newman Projekt setzte in der Innenstadt einen beeindruckenden Schlusspunkt vor der Abschlussveranstaltung.
Initiiert vom Universalbläser Richard Wester singen der stimmgewaltige George Nussbaumer und ein leidenschaftlich-engagierter Manfred Maurenbrecher die Songs des großen amerikanischen Zynikers Randy Newman, dass es dem Publikum einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt. Richtig große Musik, die ein würdiger Festivalabschluss hätte sein können. Wenn da nicht das tff-Novum gewesen. Sonntagnacht um 22 Uhr auf der Burg und wieder rammelvoll: Das Performance-Genie Laurie Anderson beehrt das kleine Thüringen und lässt ihre Klangteppiche und Installationen über die langsam zur Ruhe kommenden Residenzstadt schweben.
Eine Stadt, die wieder ein guter Gastgeber war, souverän die Gästemassen aufgenommen, Werbung für den Folk, für Thüringen und für ganz Ostdeutschland betrieben hat.
Die einzig bange Frage ist, wie viel tff-Besucher mehr Rudolstadt noch verträgt?
Autor: oschWar das ein tff?
War das ein Wetter, ein Programm, eine Menschenmasse, einfach Wahnsinn?
TTF (Foto: nnz)
Erprobte Besucher des Festivals für Folk, Roots und Worldmusic – kurz tff – wissen, dass rechtzeitiges Erscheinen die besten Plätze sichert. Und so reisen die ersten Tanz- und Folkjünger inzwischen Tage vor dem großen Ereignis an, das ein kleines, verschlafenes Provinzstädtchen in den Stand eines bedeutenden europäischen Festivalortes erhebt. Wieder wurden in Rudolstadt Rekorde gebrochen. Mehr als 67.000 Menschen wollten am ersten Juliwochenende über tausend Künstler aus aller Herren Länder auf den 20 Bühnen sehen. Die Kritikpunkte bleiben die gleichen wie in den letzten Jahren: Der einzelne Besucher will einfach mehr Konzerte sehen, als er selbst bei bester Organisation und einem 27-h-Tag schaffen kann.
Keine Kritik diesmal am Wetter, da haben die Veranstalter 2007 alle Register gezogen und ein regenfreies Wochenende ohne drückende Hitze und mit schönen großen Wolken ausgesucht. Während beispielsweise zur selben Zeit in Roskilde beim dortigen Festival die Bands mit Booten zur Bühne gerudert werden mussten.
Nach der Eröffnungsveranstaltung auf dem überfüllten Marktplatz begann meine musikalische Reise auf der Heidecksburg, wo am Freitagabend mit dem Degenerate Art Orchestra ein Vertreter des Gastlandes des Jahres seine Visitenkarte abgab. Zugegeben, was die US-Amerikaner da boten, war nicht die reine Folklehre. Aber der tff-Besucher muss sich daran gewöhnen, dass zunehmend Klänge und Tunes aus allen möglichen Spielarten, auch der populären Jugendmusik Einzug halten im Festival. Da klagte der eine oder andere Folkie schon mal über zu viel HipHop, aber er musste es sich ja nicht anhören.
Wer nun besagtem Degenerate Art Orchestra lauschte, musste sich um HipHop keine Gedanken machen. Das war schon reichlich experimentell, erinnerte an Dadaismus und Frank Zappa in seiner wildesten Zeit. Typisch amerikanischer Folk war es nicht. Den hatte es am Abend vorher beim Sonderkonzert zur Genüge gegeben, als Blues und Bluegrass fröhliche Urstände feierten auf der Burg.
Die Oki Dub Ainu Band aus Japan präsentierte den Tonkori, ein Saiteninstrument, das dem weiblichen Körper nachempfunden ist und dessen Teile dementsprechende Namen tragen. Von weitem sah das Teil etwas wie die Elle vom Meister Nadelöhr aus, aber was Oki und seine Mitstreiter zu bieten hatten war wesentlich qualitätsreicher als das Schnippel, dischnappel die Scher’ des DDR-Fernsehstars.
Auf dem Marktplatz tummelten sich zu vorgerückter Stunde die acht Teilnehmer des Workshops Magic Keys, dem Instrument des Jahres. Wie diese Tastenexperten aus aller Welt die Magie der Tasten beschworen, lässt sich nicht beschreiben. Sorry, das war so gut, da muss sich jeder ärgern, der es versäumt hat.
Im Heinepark stampft zur ersten Samstagsstunde die Balkan Beat Box über die Bühne und Tausende Wachgebliebene hängen den Amerikanern mit südosteuropäischen Wurzeln dabei an den Lippen.
Mein Samstag begann high noon vor dem Theater mit der polnischen Band Que passo, die mit lateinamerikanischen Rhythmen die Lebensgeister der Festivalgäste wieder erweckten. Frisch gestärkt machte ich mich auf den Weg zum Neumarkt, die kurzfristig ins Programm gerutschten Finnen Alamaailman Vasarat zu erkunden. Das war dann so eine Art Jazzfolk, bei dem der Jazz aber deutlich obsiegte.
Machte aber nichts, weil die Hämmer der Unterwelt, so der deutsche Name der Band, einen furiosen, typisch finnisch-durchgeknallten Sound pflegten, in dem es inhaltlich häufig um Schlangen ging. Das machte aber auch nichts.
Später im Konzertzelt des Heineparks eine gänzlich andere Veranstaltung. Die Hopi-Indianerband Blackfire war vor einigen Jahren bereits beim tff und wurde damals stürmisch gefeiert. 2007 ernteten sie für ihren kräftigen Grungepunkrock – pardon: Folk – frenetischen Beifall. Wohl auch deshalb, weil sie so eindringlich und emotional auf die Situation ihres Volkes hinwiesen, dass es nicht verwunderlich gewesen wäre, wenn die Besucher dieses Konzertes im Anschluss eine Partei zur Befreiung aller nordamerikanischen Indianer gegründet hätten. Wäre wohl auch passiert, hätten nicht schon die nächsten Höhepunkte des tff gewartet.
Wenige Minuten nach dem flammenden Aufruf der drei Hopi im Park, konnten die eher tanzbegeisterten Fans auf der großen Bühne am Markt spätere amerikanische Volkstänze in Reinkultur sehen. Es gab Rock’n’Roll-Einlagen und Steptänze. Ebenfalls aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten war Eleni Mandell angereist, die vom SPIEGEL als bessere Norah Jones angekündigt wurde. Da gehen die Meinungen aber auseinander. Ich finde die Jones spannender.
Samstagabends auf der Burg ist die Zeit, die jährlichen Folk- und Weltmusikpreise zu verleihen. Erstmals erhielt ein reinrassiger Jazzer die Ruth für seine jahrzehntelangen Bemühungen, Jazz und Folk verschiedenster Länder zu kombinieren. Charlie Mariano, der große alte Mann des Saxophons hat diese Auszeichnung mehr als verdient. Wie auch die italienische Sängerin Etta Scollo. Einziger deutscher Preisträger war diesmal einer, der seit 40 Jahren die Bühnen der Welt bespielt und dabei eine erstaunliche Wandlung von jungen wilden Beatmusiker zum vielbeachteten Volksliedexperten durchlebt hat. Die Rede ist von Achim Reichel, dem Begründer der legendären Rattles. Seine Volxlieder waren den Juroren den begehrten Preis wert. Und stimmt, das folgende Konzert war grandios.
Auf der Burgterrasse haut Nathan Williams in die Tasten seines Akkordeons, seine Band die Zydeco Cha Chas zelebrieren einen frischen Sound mit Soul, Funk, Country und Blues. Kreolische Musik aus den Sümpfen des Südens der Vereinigten Staaten. Einer hat dazu ein Waschbretthemd an, sehr chic.
Mein Eindruck, dass es auf der Burg voll war, bestätigte sich danach im Park. Knapp 15.000 Zuschauer schätzten die Veranstalter beim Konzert der italienischen Pop(Folk)diva Gianna Nannini. Da war natürlich für Stimmung gesorgt und Gianna spielte ihrem Publikum alle ihre Folkhits vor. Und die anderen auch.
Am abschließenden Sonntag gab es Reggae zum Frühstück mit den Jenaer Jungs, die sich Vorsicht Stufe nannten und locker aufspielten. Auf dem Neumarkt drängte sich das Publikum zu einer wie die Künstler fanden unmöglichen Zeit. Die Wiener Strottern wurden tatkräftig unterstützt von Peter Ahorner, der die Wiener Schmäh literarisch kultiviert hat. Sein Text über den armen französischen Fußballer Zidane, der vor Jahresfrist seinen Schädel in die Magengrube eines italienischen Kickers rammte, trieb den Leuten die Tränen in die Augen. Nicht vor Rührung wohlgemerkt.
Auf dem Weg zum Kultstar hat Rainald Grebe schon ein Gutteil Strecke absolviert, wie sein – vorsichtig ausgedrückt – phantastisch besuchter Auftritt am Sonntagmittag auf der Burgterrasse bewies. Immerhin verkniff er es sich, seine freche Thüringenhymne vorzutragen und gab stattdessen die Brandenburger der Lächerlichkeit preis.
Majorstuen aus Oslo fidelten zu sechst um die Wette und verschafften musikalische Einblicke in die Welt des nordischen Folks, mal schwermütig, mal gut tanzbar.
Überall lief das 17. tff zu diesem Zeitpunkt am Sonntagnachmittag auf Hochtouren, Rudolstadt vibrierte vom Heinepark bis zur Burg.
Das Randy Newman Projekt setzte in der Innenstadt einen beeindruckenden Schlusspunkt vor der Abschlussveranstaltung.
Initiiert vom Universalbläser Richard Wester singen der stimmgewaltige George Nussbaumer und ein leidenschaftlich-engagierter Manfred Maurenbrecher die Songs des großen amerikanischen Zynikers Randy Newman, dass es dem Publikum einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt. Richtig große Musik, die ein würdiger Festivalabschluss hätte sein können. Wenn da nicht das tff-Novum gewesen. Sonntagnacht um 22 Uhr auf der Burg und wieder rammelvoll: Das Performance-Genie Laurie Anderson beehrt das kleine Thüringen und lässt ihre Klangteppiche und Installationen über die langsam zur Ruhe kommenden Residenzstadt schweben.
Eine Stadt, die wieder ein guter Gastgeber war, souverän die Gästemassen aufgenommen, Werbung für den Folk, für Thüringen und für ganz Ostdeutschland betrieben hat.
Die einzig bange Frage ist, wie viel tff-Besucher mehr Rudolstadt noch verträgt?




