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Verwaltungen zertifizieren

Dienstag, 10. Juli 2007, 13:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Landesvorsitzende der Mittelstandsvereinigung Thüringen (MIT), Steffen Peschke, der Hauptgeschäftsführer der Erfurter IHK, Gerald Grusser sowie ein Vertreter des Thüringer Wirtschaftsministeriums hatten in der vergangenen Woche den Nordhäuser Kreisvorsitzenden der MIT, Niels Neu, nach Erfurt geladen. Thema der Beratung war das weitere Vorantreiben von Bürokratieabbau in Thüringen.


Deregulierung, Mittestandsentlastung und wirtschaftsfreundliches Verwaltungshandeln in Thüringen sind in der MIT ein Dauerthema. Bereits im November 2005 wurde eine Initiative gestartet, um dieses Ziel transparenter und messbarer zu gestalten. Mitglieder dieser Initiative sind zum jetzigen Zeitpunkt die Städte Erfurt und Weimar sowie die Landkreise Sömmerda und Weimarer Land.

Niels Neu regte jetzt mit anderen Mitgliedern des MIT Kreisvorstandes an, dass auch die Verwaltungen im Kreis und der Stadt Nordhausen sich einer Zertifizierung stellen sollten, um anhand von vergleichbaren Indikatoren die Wirtschaftsfreundlichkeit besser nachweisen zu können.

Aus seiner Sicht ist der Modellversuch aus Mittelthüringen auf unsere Region gut übertragbar. MIT-Geschäftsführer Maik Schröter ergänzte dazu: "Gerade für mögliche Investoren wäre eine solche Zertifizierung ein deutliches Zeichen für die Standortattraktivität."
Autor: nnz

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