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Gefahr von Schranke

Dienstag, 10. Juli 2007, 07:23 Uhr
Nordhausen (nnz). nnz-Leser Sven Lutze wohnt am Nordhäuser Schurzfell. In seiner Nähe befindet sich eine Halbschrankenanlage der Deutschen Bahn. Die allerdings hat „ihren Geist“ aufgegeben. Auch für andere bedeutet dies eine Gefahr. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.


Wie Sven Lutze der nnz mitteilte, waren die Schranken nach einem Gewitter am 2. Juli 2007 ausgefallen. Danach erfolgte eine manuelle Absperrung durch einen Erfurter Wachdienst. Am 4. Juli funktionierte die Halbschranke wieder, danach ein erneuter Ausfall. Bis gestern. Die Züge auf der Strecke halten direkt vor der Schranken und geben ein akustisches Signal, auf der Straße oder dem Gehweg seien keinerlei Warnhinweise zu finden, schreibt Lutze weiter.

„Es ist kaum noch nachvollziehbar, wie die Deutsche Bahn in solchen Fällen verfährt. Offenbar gibt es keine Ersatzteile, oder man ist nicht Willens oder in der Lage, diese schnell herbeizuschaffen. Derweil müssen sich Triebfahrzeugführer bis zu 36 Mal pro Tag äußerst vorsichtig verhalten und Kunden mit den Verspätungen leben“, merkt Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ an.

Die Initiative hat sich mit der Leitung des Harz-Weser-Netzes in Verbindung gesetzt und eine schnelle Behebung des Mangels gefordert. Sollte dies längere Zeit in Anspruch nehmen, verlangt „Höchste Eisenbahn“ die Sicherung des Überwegs durch einen Posten, damit zum einen die Verspätungsursache behoben und zum anderen kritische Situationen an der Straße vermieden werden.
Autor: nnz

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