Last Minute-Lehrstellen
Freitag, 06. Juli 2007, 08:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenige Tage vor Beginn der Schulferien startet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt auch in diesem Jahr wieder ihren traditionellen Sonderservice Ausbildung. Am Montag soll es losgehen...
Vom 9. Juli bis 3. August geben die Berufsbildungsexperten der IHK und des AusbildungsOffice gezielte Informationen zu freien Ausbildungsstellen und beantworten Fragen rund um die Berufsausbildung. Zur Zeit stehen rund 500 freie betriebliche Lehrstellen in mehr als 78 verschiedenen Berufen zur Auswahl, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Das Angebot werde täglich aktualisiert und enthalte eine breite Palette von Ausbildungsmöglichkeiten: vom Mechatroniker über Fachkräfte im Gastgewerbe bis zu Einzelhandels- und Bürokaufleuten.
Hauptgrund dafür, nicht noch mehr Ausbildungsplätze anzubieten, ist für viele Firmenchefs die mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger. Laut jüngster Befragung der IHK unter fast 1.000 Unternehmern Nord- und Mittelthüringens sind 40 Prozent mit den Vorleistungen der Schulen für ihren Berufsnachwuchs nicht zufrieden. Häufig tun sich bei den Bewerbern Know-How-Lücken auf, die sich nur mit viel Zeit- und Kostenaufwand schließen lassen. Unzureichende Grundkenntnisse sind für 83 Prozent der Firmen die Hauptursache für die mangelnde Ausbildungsreife. Mehr als jeder Zweite beklagt zudem die fehlende Leistungsbereitschaft und Motiva-tion der Schulabgänger. 40 Prozent vermissen Grundwerte wie Ordnung, Pünktlichkeit und Höflichkeit.
Um die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger zu verbessern, startet die Erfurter Agentur für Arbeit gemeinsam mit der IHK ein Modellprojekt. Mit so genannten ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) sollen schulische Defizite beseitigt werden.
Unser Angebot soll Unternehmer bei der Entscheidung unterstützen, Bewerbern mit geringeren schulischen Voraussetzungen eine Ausbildungschance zu geben, erklärt Agenturchef Kurt Keiner. Der Auszubildende und der Betrieb könnten schon vor Vertragsabschluss zusätzliche Bildungsangebote für den Lehrling vereinbaren. Damit ließen sich auch in Grundlagenfächern wie Mathematik oder Deutsch die Leistungen der jungen Leute verbessern. Die Maßnahmen laufen außerhalb der Ausbildungszeit und belasten das Unternehmen weder zeitlich noch finanziell, macht Grusser auf die Vorteile des Projektes für die Wirtschaft aufmerksam.
Den ersten Bewilligungsbescheid erhielt das Unternehmen ZEG (Zentraleinkauf Holz + Kunststoff eG) aus Erfurt. Geschäftsführer Andreas Eder begrüßt die Initiative, über die sein zukünftiger Lehrling gleich zu Beginn der Ausbildung seine Leistungen in Mathematik verbessern kann. Ein wichtiger Grund für den Geschäftsführer, den Ausbildungsvertrag nunmehr abzuschließen.
Der am kommenden Montag beginnende vierwöchige Sonderservice Ausbildung bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, in den Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Agenturen für Arbeit im gesamten Bundesgebiet zu recherchieren.
Neben diesen unmittelbaren Hilfen bei der Ausbildungsplatzsuche haben alle Interessenten die Gelegenheit, PC-gestützte Kompetenzchecks abzulegen und Bewerbungstipps oder Informationen über neue Berufe, Berufsinhalte, Ausbildungsvergütungen und Prüfungstermine einzuholen, lädt Grusser zum Besuch des AusbildungsOffice in das frühere IHK-Gebäude, Weimarische Straße 45, Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr ein.
Innerhalb dieser Zeiten sind die IHK-Experten auch über eine Telefonhotline erreichbar. Unter den Rufnummern 0361 7437-451 und -452 können sowohl Betriebe noch freie Lehrstellen melden als auch Bewerber diesbezügliche Informationen abfragen.
Autor: nnzVom 9. Juli bis 3. August geben die Berufsbildungsexperten der IHK und des AusbildungsOffice gezielte Informationen zu freien Ausbildungsstellen und beantworten Fragen rund um die Berufsausbildung. Zur Zeit stehen rund 500 freie betriebliche Lehrstellen in mehr als 78 verschiedenen Berufen zur Auswahl, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Das Angebot werde täglich aktualisiert und enthalte eine breite Palette von Ausbildungsmöglichkeiten: vom Mechatroniker über Fachkräfte im Gastgewerbe bis zu Einzelhandels- und Bürokaufleuten.
Hauptgrund dafür, nicht noch mehr Ausbildungsplätze anzubieten, ist für viele Firmenchefs die mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger. Laut jüngster Befragung der IHK unter fast 1.000 Unternehmern Nord- und Mittelthüringens sind 40 Prozent mit den Vorleistungen der Schulen für ihren Berufsnachwuchs nicht zufrieden. Häufig tun sich bei den Bewerbern Know-How-Lücken auf, die sich nur mit viel Zeit- und Kostenaufwand schließen lassen. Unzureichende Grundkenntnisse sind für 83 Prozent der Firmen die Hauptursache für die mangelnde Ausbildungsreife. Mehr als jeder Zweite beklagt zudem die fehlende Leistungsbereitschaft und Motiva-tion der Schulabgänger. 40 Prozent vermissen Grundwerte wie Ordnung, Pünktlichkeit und Höflichkeit.
Um die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger zu verbessern, startet die Erfurter Agentur für Arbeit gemeinsam mit der IHK ein Modellprojekt. Mit so genannten ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) sollen schulische Defizite beseitigt werden.
Unser Angebot soll Unternehmer bei der Entscheidung unterstützen, Bewerbern mit geringeren schulischen Voraussetzungen eine Ausbildungschance zu geben, erklärt Agenturchef Kurt Keiner. Der Auszubildende und der Betrieb könnten schon vor Vertragsabschluss zusätzliche Bildungsangebote für den Lehrling vereinbaren. Damit ließen sich auch in Grundlagenfächern wie Mathematik oder Deutsch die Leistungen der jungen Leute verbessern. Die Maßnahmen laufen außerhalb der Ausbildungszeit und belasten das Unternehmen weder zeitlich noch finanziell, macht Grusser auf die Vorteile des Projektes für die Wirtschaft aufmerksam.
Den ersten Bewilligungsbescheid erhielt das Unternehmen ZEG (Zentraleinkauf Holz + Kunststoff eG) aus Erfurt. Geschäftsführer Andreas Eder begrüßt die Initiative, über die sein zukünftiger Lehrling gleich zu Beginn der Ausbildung seine Leistungen in Mathematik verbessern kann. Ein wichtiger Grund für den Geschäftsführer, den Ausbildungsvertrag nunmehr abzuschließen.
Der am kommenden Montag beginnende vierwöchige Sonderservice Ausbildung bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, in den Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Agenturen für Arbeit im gesamten Bundesgebiet zu recherchieren.
Neben diesen unmittelbaren Hilfen bei der Ausbildungsplatzsuche haben alle Interessenten die Gelegenheit, PC-gestützte Kompetenzchecks abzulegen und Bewerbungstipps oder Informationen über neue Berufe, Berufsinhalte, Ausbildungsvergütungen und Prüfungstermine einzuholen, lädt Grusser zum Besuch des AusbildungsOffice in das frühere IHK-Gebäude, Weimarische Straße 45, Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr ein.
Innerhalb dieser Zeiten sind die IHK-Experten auch über eine Telefonhotline erreichbar. Unter den Rufnummern 0361 7437-451 und -452 können sowohl Betriebe noch freie Lehrstellen melden als auch Bewerber diesbezügliche Informationen abfragen.
