Wacker 90: Unglückliche Niederlage
Sonntag, 17. Februar 2002, 15:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Start in die Rückrunde der Thüringenliga verlief für Wacker 90 Nordhausen alles andere als optimal. Bei Jena Glas verloren die Schützlinge von Trainer Jörg Weißhaupt durch einen umstrittenen Elfmeter. Die nnz bereits heute mit den Einzelheiten.
Die Nordhäuser mussten die Reiser nach Jena ohne den gesperrten Kulbacki und den verletzten Facius antreten. Dafür rückten die Juniorenspieler Nebelung und Kühne in die Stammformation. Die Jenaer Glaswerker begannen druckvoll, ohne jedoch Marczin Lenczewski im Tor der Wackeren ernsthaft zu prüfen. Mit fortschreitender Spieldauer kamen die Gäste besser ins Spiel und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Die Mannschaft kämpfte leidenschaftlich um jeden Ball, hervorzuheben auch der Einsatz der Juniorenspieler. Sven Pistorius hatten Mitte der ersten Halbzeit zwei gute Möglichkeiten, seine Mannschaft in Führung zu bringen. Einmal scheiterte er am guten Jenaer Schlussmann, die andere Chance vergab er überhastet. Torlos ging es in die Kabinen.
Auch in den zweiten 45 Minuten änderte sich das Bild nicht. Nordhausen spielte munter mit, die Gastgeber fanden kein Mittel, die von Kapitän Jens Ludwig und Puc gut organisierte Abwehr zu durchbrechen. Dann kam die 62. Minute. Ein Jenaer flankte, sein Mitspieler lässt sich im Strafraum fallen. Der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Hälbing lässt sich diese Chance nicht entgehen und erzielt den schmeichelhaften Führungstreffer für die Glaswerker. Die Wacker-Kicker spielten erfreulicherweise weiter gut mit und versuchten, das Blatt noch zu wenden. Weißhaupt brachte in der 82. Minute mit Heise für den angeschlagenen Pohl und Hoth für Dornhofer zwei weitere Juniorenspieler. Kurz vor Ultimo hatte Elle noch eine Großchance, übergab jedoch überhastet. So blieb es bei der knappen und für Wacker äußerst unglücklichen Niederlage. Aber die Art und weise, wie sich die Mannschaft in Jena verkaufte, stimmt doch etwas optimistisch für die kommenden Partien, zumal dann auch wieder Kulbacki und wahrscheinlich auch Facius wieder zur Verfügung stehen.
Die Mannschaft hat vorbildlich gekämpft. Es war eine deutliche Steigerung nach den wenig berauschenden Leistungen in den Vorbereitungsspielen zu erkennen. Leider sind wir durch eine Fehlentscheidung um einen durchaus möglichen Punkt gebracht worden. Meiner Meinung war das niemals ein Elfmeter, denn beide Spieler sind fair zum Ball gegangen, äußerte sich Jörg Weißhaupts gegenüber der nnz. Wacker spielte mit Lenczewski, Nebelung, Ludwig, Puc, Elle, Pohl (82. Heise), Wichmann, Prokosch, Pistorius, Dornhofer (82. Hoth), Kühne.
Am kommenden Sonnabend um 14 Uhr empfängt Wacker im Albert-Kuntz-Sportpark den Tabellenvierten Schmalkalden.
Autor: nnzDie Nordhäuser mussten die Reiser nach Jena ohne den gesperrten Kulbacki und den verletzten Facius antreten. Dafür rückten die Juniorenspieler Nebelung und Kühne in die Stammformation. Die Jenaer Glaswerker begannen druckvoll, ohne jedoch Marczin Lenczewski im Tor der Wackeren ernsthaft zu prüfen. Mit fortschreitender Spieldauer kamen die Gäste besser ins Spiel und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Die Mannschaft kämpfte leidenschaftlich um jeden Ball, hervorzuheben auch der Einsatz der Juniorenspieler. Sven Pistorius hatten Mitte der ersten Halbzeit zwei gute Möglichkeiten, seine Mannschaft in Führung zu bringen. Einmal scheiterte er am guten Jenaer Schlussmann, die andere Chance vergab er überhastet. Torlos ging es in die Kabinen.
Auch in den zweiten 45 Minuten änderte sich das Bild nicht. Nordhausen spielte munter mit, die Gastgeber fanden kein Mittel, die von Kapitän Jens Ludwig und Puc gut organisierte Abwehr zu durchbrechen. Dann kam die 62. Minute. Ein Jenaer flankte, sein Mitspieler lässt sich im Strafraum fallen. Der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Hälbing lässt sich diese Chance nicht entgehen und erzielt den schmeichelhaften Führungstreffer für die Glaswerker. Die Wacker-Kicker spielten erfreulicherweise weiter gut mit und versuchten, das Blatt noch zu wenden. Weißhaupt brachte in der 82. Minute mit Heise für den angeschlagenen Pohl und Hoth für Dornhofer zwei weitere Juniorenspieler. Kurz vor Ultimo hatte Elle noch eine Großchance, übergab jedoch überhastet. So blieb es bei der knappen und für Wacker äußerst unglücklichen Niederlage. Aber die Art und weise, wie sich die Mannschaft in Jena verkaufte, stimmt doch etwas optimistisch für die kommenden Partien, zumal dann auch wieder Kulbacki und wahrscheinlich auch Facius wieder zur Verfügung stehen.
Die Mannschaft hat vorbildlich gekämpft. Es war eine deutliche Steigerung nach den wenig berauschenden Leistungen in den Vorbereitungsspielen zu erkennen. Leider sind wir durch eine Fehlentscheidung um einen durchaus möglichen Punkt gebracht worden. Meiner Meinung war das niemals ein Elfmeter, denn beide Spieler sind fair zum Ball gegangen, äußerte sich Jörg Weißhaupts gegenüber der nnz. Wacker spielte mit Lenczewski, Nebelung, Ludwig, Puc, Elle, Pohl (82. Heise), Wichmann, Prokosch, Pistorius, Dornhofer (82. Hoth), Kühne.
Am kommenden Sonnabend um 14 Uhr empfängt Wacker im Albert-Kuntz-Sportpark den Tabellenvierten Schmalkalden.
