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Schnüffler auf vier Pfoten

Sonntag, 01. Juli 2007, 13:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute fand auf der Festwiese des Zooparks Erfurt der „4. Tag des Thüringer Diensthundes“ statt. Anlässlich dieser Veranstaltung verlieh Staatssekretär im Thüringer Innenministerium, Rüdiger Hütte, den Preis „Diensthund des Jahres“. Und der kommt aus Nordhausen.


„Toronto von der schönen Ecke“ heißt der Vierbeiner und er erhielt den Preis für seine Leistungen als Rauschgiftspürhund. Die Auszeichnung nahm Polizeiobermeister Andreas Hatzky von der Polizeidirektion Nordhausen für seinen Hund entgegen. Zudem verschafften sich viele interessierte Besucher bei den Präsentationen der Diensthundestaffel Nordhausen ein Bild vom Leistungsvermögen der „vierbeinigen Polizisten“.

Staatssekretär Rüdiger Hütte: „Diensthunde leisten bei der Thüringer Polizei unverzichtbare Arbeit im präventiv-polizeilichen Bereich und in der Kriminalitätsbekämpfung. Mehrfach haben sie in der Vergangenheit bewiesen, dass sie höchsten Anforderungen gerecht werden.“

Insgesamt stehen 101 Hunde im Dienst der Thüringer Polizei. Die Bandbreite ihres Einsatzes ist weit gefächert. Neben dem Dienst als Schutzhunde erfüllen zwei Drittel der Hunde Spezialaufgaben und sind dementsprechend besonders ausgebildet: Die Polizei verfügt über 30 Rauschgift- und 24 Sprengstoffspürhunde, 17 Fährten- und fünf Leichenspürhunde sowie zwei Brandmittelspürhunde.

Diensthunde nehmen auf Grund ihres überlegenen Geruchssinns Spuren wahr, die zum Teil selbst mit technischen Mitteln nicht gesichert werden können. Durch eine gezielte Ausbildung wird der Diensthund für eine bestimmte Aufgabe trainiert. Die Grundausbildung ist zwar nach einem Jahr abgeschlossen, der Hund lernt jedoch sein gesamtes „Diensthundeleben“. Nach zirka 7 bis 8 Jahren im Staatsdienst tritt er dann seinen wohlverdienten Ruhestand an.
Autor: nnz

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