Harzfest ist eröffnet
Samstag, 30. Juni 2007, 17:38 Uhr
Clausthal-Zellerfeld (nnz). Das 15. Harzfest ist eröffnet. Auf dem weitläufigen Festgelände am alten Bahnhof in der (niedersächsischen) Bergstadt Clausthal-Zellerfeld präsentieren Harzer Gruppen, Schausteller und Handwerker bis zum Sonntagabend Tradition und Brauchtum aus dem gesamten Harz.
Unter dem Motto Unterirdisch mit Vergangenheit – Oberirdisch mit Zukunft gibt es auf zwei Bühnen Harzer Folklore nonstop, dargeboten von rund 50 regionalen Brauchtumsgruppen. An über 50 Ständen werden alte Handwerkskünste gezeigt und an rund 30 Ständen touristische Informationen zum Harz präsentiert. Regionale Produkte aller Art ergänzen das Angebot.
Einige hundert Schaulustige tummelten sich bereits zur Eröffnung des Festes auf dem Festgelände. Niedersachsens Ministerpräsident Dr. Christian Wulff eröffnete das Fest zusammen mit dem Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (Thüringen) und dem Wirtschafts-Staatssekretär Thomas Pleye (Sachsen-Anhalt) sowie Bianka Kachel, der Vorsitzenden des ausrichtenden Harzer Förderkreises. Wir müssen uns als eine Tourismusregion Harz verstehen, sagte der Ministerpräsident. Gerade im weltweiten Wettbewerb komme es darauf an, dass der Harz mit seinem kompletten Tourismusangebot geschlossen auftrete und für sich werbe. Dazu leiste das Harzfest einen guten Beitrag. Die drei Anrainerländer seien sich einig über die Zusammenarbeit, man habe den Nationalpark bereits zusammengeführt und werde jetzt auch ein gemeinsames touristisches Leitsystem entwickeln.
Noch bis zum Sonntagabend besteht Gelegenheit, das Festgelände zu erkunden und den künstlerischen Darbietungen auf den Bühnen beizuwohnen. Am Sonntag bietet das Fest gleich zwei große Attraktionen. Ab 14.00 Uhr beginnen die Schnitzmeisterschaften mit der Motorsäge, bei der Forstleute mit ihren Kettensägen aus grobem Holz filigrane Figuren sägen. 14 Kettensäger haben sich zur Teilnahme gemeldet, darunter auch zwei Frauen. Den Höhepunkt am Sonntag soll ein Festumzug ab 13.00 Uhr mit rund 2000 Mitwirkenden bilden. Dargeboten werden dabei alte bergmännische Traditionen und viel Harztypisches.
Es gibt nur einen Harz und das soll bei dem gemeinsamen Harzfest deutlich werden, sagte Bianka Kachel. Das Harzfest soll für den Harz als touristische Region werben und die harztypischen Besonderheiten präsentieren. Es gelte, an die Vergangenheit mit dem Harzfest zu erinnern, die Gegenwart zu leben und die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Das Harzfest solle auch eine Brücke schlagen von Ost nach West und von Mensch zu Mensch. Frau Kachel lud alle Gäste ein, das Höchste im Norden in seiner Vielfalt beim Harzfest zu erleben.
Autor: nnzUnter dem Motto Unterirdisch mit Vergangenheit – Oberirdisch mit Zukunft gibt es auf zwei Bühnen Harzer Folklore nonstop, dargeboten von rund 50 regionalen Brauchtumsgruppen. An über 50 Ständen werden alte Handwerkskünste gezeigt und an rund 30 Ständen touristische Informationen zum Harz präsentiert. Regionale Produkte aller Art ergänzen das Angebot.
Einige hundert Schaulustige tummelten sich bereits zur Eröffnung des Festes auf dem Festgelände. Niedersachsens Ministerpräsident Dr. Christian Wulff eröffnete das Fest zusammen mit dem Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (Thüringen) und dem Wirtschafts-Staatssekretär Thomas Pleye (Sachsen-Anhalt) sowie Bianka Kachel, der Vorsitzenden des ausrichtenden Harzer Förderkreises. Wir müssen uns als eine Tourismusregion Harz verstehen, sagte der Ministerpräsident. Gerade im weltweiten Wettbewerb komme es darauf an, dass der Harz mit seinem kompletten Tourismusangebot geschlossen auftrete und für sich werbe. Dazu leiste das Harzfest einen guten Beitrag. Die drei Anrainerländer seien sich einig über die Zusammenarbeit, man habe den Nationalpark bereits zusammengeführt und werde jetzt auch ein gemeinsames touristisches Leitsystem entwickeln.
Noch bis zum Sonntagabend besteht Gelegenheit, das Festgelände zu erkunden und den künstlerischen Darbietungen auf den Bühnen beizuwohnen. Am Sonntag bietet das Fest gleich zwei große Attraktionen. Ab 14.00 Uhr beginnen die Schnitzmeisterschaften mit der Motorsäge, bei der Forstleute mit ihren Kettensägen aus grobem Holz filigrane Figuren sägen. 14 Kettensäger haben sich zur Teilnahme gemeldet, darunter auch zwei Frauen. Den Höhepunkt am Sonntag soll ein Festumzug ab 13.00 Uhr mit rund 2000 Mitwirkenden bilden. Dargeboten werden dabei alte bergmännische Traditionen und viel Harztypisches.
Es gibt nur einen Harz und das soll bei dem gemeinsamen Harzfest deutlich werden, sagte Bianka Kachel. Das Harzfest soll für den Harz als touristische Region werben und die harztypischen Besonderheiten präsentieren. Es gelte, an die Vergangenheit mit dem Harzfest zu erinnern, die Gegenwart zu leben und die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Das Harzfest solle auch eine Brücke schlagen von Ost nach West und von Mensch zu Mensch. Frau Kachel lud alle Gäste ein, das Höchste im Norden in seiner Vielfalt beim Harzfest zu erleben.
