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Kein Platz für die Rechten

Samstag, 30. Juni 2007, 16:16 Uhr

Gemeinsam gegen Rechts
Nordhausen (nnz). In Nordhausen wollten heute Vertreter der NPD auf Stimmenfang gehen. Das Bündnis gegen Rechts machte den Rechten jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung. Die nnz war mit Fotoapparat und Kamera dabei.

Gegen Rechts (Foto: nnz) Gegen Rechts (Foto: nnz)

Die Bahnhofstraße und den Bahnhofsplatz hatten sich die NDP und ihre Sympathisanten auserkoren. Doch das Bündnis gegen Rechts, in dem Parteien, Gewerkschaften; Kirchen sowie viele Bürger der Rolandstadt sich einst zusammengeschlossen hatten, das wollte den braunen Mob und dessen Volksverdummung nicht hinnehmen.

Gegen Rechts (Foto: nnz) Gegen Rechts (Foto: nnz) Vor etwa 50 Teilnehmern der Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz mahnte der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), daß die NPD wie ein Wolf im Schafspelz sich vor den Landtagswahlen in Thüringen auf Stimmenfang mache. Vor allem die Geschichte von Nordhausen mit dem KZ Mittelbau-Dora und der sinnlosen Zerstörung im April 1945 habe gezeigt, was die Konsequenz menschenverachtender, nationalsozialistischer Politik ist.

Angela Hummitzsch (Die Linke) hält die Gefahr von rechts für schleichend und damit für extrem gefährlich. Sie forderte statt dessen eine offene, friedliche und tolerante Gesellschaft, in der diese Werte gelebt werden können.

Für den Gewerkschaftsvertreter Klaus Schüller sei die NPD ein Geschwür, das therapiert und – wenn nicht anders möglich – operabel entfernt werden müsse.

PS: Das Plakat mit dem Motto: "Geschichte darf sich nicht wiederholen" hatten Schüler der Jugendkunstschule angefertigt
Autor: nnz

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