Landrat muß Stellung beziehen
Freitag, 15. Februar 2002, 18:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Streit um die Spende der Kreissparkasse an den Nordhäuser Kreisverband des BdV geht in eine neue Runde. Dagmar Becker (SPD) fordert nun Landrat Joachim Claus /CDU) zu einer Stellungnahme auf.
Als Verwaltungsratsvorsitzender der kreiseigenen Kreissparkasse sei der Landrat Joachim Claus (CDU) in der Pflicht, die Angelegenheit mit der Spende an den Bund der Vertriebenen zu klären. Die SPD will nach nnz-Informationen in der Kreistagssitzung nächste Woche vom Landrat Claus (CDU) eine klare Aussage, ob die Übereisung des Geldes gestoppt wird oder der Betrag gar zurückgefordert wird.
Wenn nicht, dann wird die SPD Regelungen beantragen, die eine solche Spendenpraxis seitens der Kreissparkasse in Zukunft verhindern werden. Die gelbe Karte hatte die Kreissparkasse schon im letzten Herbst bekommen, als man den Kreistagsmitgliedern die Prüfberichte vorenthalten wollte - da ist jetzt kein Spielraum mehr für lapidare Erklärungen gegeben", so Dagmar Becker (SPD).
Für Dagmar Becker sei es ein Unding", wenn in dieser Situation der BdV Geld von der Kreissparkasse bekomme und dabei ist es für die SPD-Politikerin auch völlig uninteressant, ob nun Herr Primas die Äußerungen seines damaligen Landesvorsitzenden gut oder schlecht findet. Was die Kreissparkasse hier getan hat - ist politischer Amoklauf", so Becker. Außerdem geht es der Sozialdemokratin auch nicht nur um die Spende als solche, sondern auch um deren Höhe. Während mancher Verein für soziale Zwecke höchstens um die 1.500 Euro bekommt - ist hier immerhin ein Betrag von 2.500 Euro gezahlt wurden. Es ist doch keine Kritik an den Vertriebenen, wenn die SPD der Meinung ist, dass der BdV seine Feste selbst bezahlen soll, erklärte Becker in Richtung CDU-Landtagskollegen Egon Primas.
Autor: nnzAls Verwaltungsratsvorsitzender der kreiseigenen Kreissparkasse sei der Landrat Joachim Claus (CDU) in der Pflicht, die Angelegenheit mit der Spende an den Bund der Vertriebenen zu klären. Die SPD will nach nnz-Informationen in der Kreistagssitzung nächste Woche vom Landrat Claus (CDU) eine klare Aussage, ob die Übereisung des Geldes gestoppt wird oder der Betrag gar zurückgefordert wird.
Wenn nicht, dann wird die SPD Regelungen beantragen, die eine solche Spendenpraxis seitens der Kreissparkasse in Zukunft verhindern werden. Die gelbe Karte hatte die Kreissparkasse schon im letzten Herbst bekommen, als man den Kreistagsmitgliedern die Prüfberichte vorenthalten wollte - da ist jetzt kein Spielraum mehr für lapidare Erklärungen gegeben", so Dagmar Becker (SPD).
Für Dagmar Becker sei es ein Unding", wenn in dieser Situation der BdV Geld von der Kreissparkasse bekomme und dabei ist es für die SPD-Politikerin auch völlig uninteressant, ob nun Herr Primas die Äußerungen seines damaligen Landesvorsitzenden gut oder schlecht findet. Was die Kreissparkasse hier getan hat - ist politischer Amoklauf", so Becker. Außerdem geht es der Sozialdemokratin auch nicht nur um die Spende als solche, sondern auch um deren Höhe. Während mancher Verein für soziale Zwecke höchstens um die 1.500 Euro bekommt - ist hier immerhin ein Betrag von 2.500 Euro gezahlt wurden. Es ist doch keine Kritik an den Vertriebenen, wenn die SPD der Meinung ist, dass der BdV seine Feste selbst bezahlen soll, erklärte Becker in Richtung CDU-Landtagskollegen Egon Primas.
