Differenzierte Umsatzentwicklung
Freitag, 15. Februar 2002, 14:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Thüringenweit ist der Trend bei den Umsatzzahlen eher rückläufig. Der Landkreis Nordhausen bildet da zum Teil eine erfreuliche Ausnahme. nnz mit den Einzelheiten.
Im Landkreis Nordhausen stieg der Umsatz je Beschäftigten im letzten Jahr gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf knapp über 17.000 Euro an. Damit liegt man zwar unter dem Thüringer Durchschnitt, trotzdem gelangte man mit dieser Produktivität hinter Sömmerda und Eisenach auf einen guten dritten Platz. Bezüglich des Gesamtumsatzes war ebenfalls ein Anstieg zum Vorjahr zu verzeichnen. Mit mehr als 740 Millionen Euro entspricht dies einer Erhöhung um 2,5 Prozent.
Schwächere Daten gibt es beim Auslandsumsatz der Nordhäuser Industrie und Wirtschaft zu berichten. Um 13,6 Prozent sank er auf knapp 80 Millionen Euro. Ebenfalls rückläufig wurde die Industriedichte und die Anzahl der Industriebeschäftigten je 1000 Einwohner im Landkreis verzeichnet. Waren es noch Mitte letzten Jahres 50, verlor man dieses Jahr genau einen Beschäftigten und rangiert damit ebenfalls unter dem Thüringer Durchschnitt.
Auch in der Baubranche wird der negative Trend widergespiegelt. Dort sank der Gesamtumsatz von Januar bis September 2001 um 12,1 Prozent auf knapp 100 Millionen Euro. Im Verhältnis zu den einzelnen Beschäftigten im Baugewerbe konnte ein gutes Resultat erzielt werden. Hier einmal über dem Thüringer Durchschnitt liegend, verbesserte sich der Umsatz auf über 21.000 Euro pro Beschäftigten.
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen stieg der Umsatz je Beschäftigten im letzten Jahr gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf knapp über 17.000 Euro an. Damit liegt man zwar unter dem Thüringer Durchschnitt, trotzdem gelangte man mit dieser Produktivität hinter Sömmerda und Eisenach auf einen guten dritten Platz. Bezüglich des Gesamtumsatzes war ebenfalls ein Anstieg zum Vorjahr zu verzeichnen. Mit mehr als 740 Millionen Euro entspricht dies einer Erhöhung um 2,5 Prozent.
Schwächere Daten gibt es beim Auslandsumsatz der Nordhäuser Industrie und Wirtschaft zu berichten. Um 13,6 Prozent sank er auf knapp 80 Millionen Euro. Ebenfalls rückläufig wurde die Industriedichte und die Anzahl der Industriebeschäftigten je 1000 Einwohner im Landkreis verzeichnet. Waren es noch Mitte letzten Jahres 50, verlor man dieses Jahr genau einen Beschäftigten und rangiert damit ebenfalls unter dem Thüringer Durchschnitt.
Auch in der Baubranche wird der negative Trend widergespiegelt. Dort sank der Gesamtumsatz von Januar bis September 2001 um 12,1 Prozent auf knapp 100 Millionen Euro. Im Verhältnis zu den einzelnen Beschäftigten im Baugewerbe konnte ein gutes Resultat erzielt werden. Hier einmal über dem Thüringer Durchschnitt liegend, verbesserte sich der Umsatz auf über 21.000 Euro pro Beschäftigten.
