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Freude und Ärger

Donnerstag, 28. Juni 2007, 11:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Die zweite und damit letzte Etappe der Dorferneuerung in Nordhausens Ortsteil Steinbrücken hat jetzt begonnen. Doch da gibt es auch Ärger...

Alles klar fürs Finale (Foto: psv) Alles klar fürs Finale (Foto: psv)

„Bis zum Herbst ist damit der ganze Ort auf Vordermann gebracht“, sagte Nordhausens Bauamtsleiter Jens Kohlhause bei einem Vor-Ort-Termin. „Im diesem zweiten Bauabschnitt werden im westlichen Steinbrücker Ring, in der Schenk- und Kirchgasse auf einer Gesamtlänge von 200 Meter die Straße erneuert und die Nebenanlagen auf Vordermann gebracht. Dabei werden wir auf einer Fläche von 15.000 Quadratmeter neues Pflaster verlegen. Darüber hinaus werden 200 Meter Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt für die künftige zentrale Abwasserentsorgung im Ortsteil“, erklärte Kohlhause.

Die gesamten Bauarbeiten in diesem Abschnitt kosten 210.000 Euro, von denen 110.000 Euro vom Stadtentwässerungsbetrieb investiert werden, weitere finanzielle Mittel in Höhe von 40.000 Euro werden von der Stadt und den Anwohnern aufgebracht, die restliche Summe kommt aus Dorferneuerungsmitteln des Freistaates. Insgesamt wurden in Steinbrücken, den 1. Bauabschnitt eingeschlossen, 450.000 Euro investiert, davon 176.000 Euro städtische Eigenmittel“, so der Bauamtsleiter.

„Die Dorferneuerung hat allerdings ein großes Ärgernis: An ihrem Ende werden in der Hälfte des Ortes die Telefon-Kabel in der Erde liegen und die Masten verschwunden sein, im anderen nicht. Der Grund: Die Telekom sieht keinen Bedarf, die Freileitungen unterirdisch zu installieren, wie es allgemein üblich ist, wenn man die Straße einmal öffnet“, sagte Kohlhause.

Man habe in Vorbereitung der Erdarbeiten mehrfach Kontakt zum Unternehmen aufgenommen, „und nachdem über viele Wochen unsere sämtlichen Anfragen gar nicht beantwortet wurden, kam jetzt die Absage - für mich unverständlich, da beim ersten Abschnitt der Dorferneuerung am östlichen Steinbrücker im Vorjahr die Kabel mit in die Erde konnten. Das gibt optisch kein ordentliches Bild vom Ort – aber uns sind leider die Hände gebunden.“
Autor: nnz

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