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Phallus statt Norwegen und Schweden

Freitag, 15. Februar 2002, 11:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Nun ist es endlich soweit, die vermeintliche Fälschungssicherheit des Euro ist Geschichte. nnz zeigt Ihnen die ersten Falschmünzen.


Gekonnt verarbeitet aber falsch Ziemlich potent kommen die ersten Fälschungen der Euro-Münzen auf den Markt. Ob es sich hierbei um einen „erotischen“ Scherz handelt oder die Hersteller aus Rache und Unmut gegenüber der neuen Währung diese Münzen pressten, weiß man nicht. Fest steht zumindest, dass es sich trotz der phallusartigen Anspielung um eine schwer zu entdeckende Fälschung handelt.

Man muss schon sehr genau hinschauen, um das umgekehrte Gebilde, welches eigentlich Skandinavien mit den Ländern Norwegen und Schweden darstellen soll, im rechten oberen Bereich zu erkennen. Dementsprechend können alle Bürger nur gewarnt werden, doch zukünftig genauer hin zu schauen, was man in seine Brieftasche steckt. Für Witzbolde oder Leute, die damit vielleicht ihrem Wunsch auf ein „sexuelles Erlebnis“ ausdrücken wollen, kommen diese Münzen natürlich gerade richtig. In Nordhausen soll laut Aussage der ortsansässigen Banken und Sparkassen solches Hartgeld noch nicht aufgetaucht sein.
Autor: vf

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