Nicht kleckern, sondern klotzen
Mittwoch, 27. Juni 2007, 11:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Für die Lessing-Schule kündigte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt für das kommende Jahr die große Sanierungs-Lösung statt kleiner Reparaturen an. Auch im Osten der Rolandstadt soll es weitergehen....
Nach den Sturmschäden durch Kyrill haben wir uns die Schule angesehen. Da die Schäden so zahlreich waren, haben wir entschieden, die Schule insgesamt zu untersuchen - und grundhaft zu sanieren. Dabei werden mehrere Dinge im Vordergrund stehen: An erster Stelle natürlich die Zweckmäßigkeit für den Schulbetrieb, zweitens die auf längere Sicht sinkenden Schülerzahlen sowie die steigenden Energiekosten und Umweltschutzbelange zum anderen. Das heißt konkret: Wir werden einen Teil der Immobilie abreißen, und bei der anschließenden Sanierung wird die Energie-Effizienz eine entscheidende Rolle spielen, sagte Frau Rinke. Nur auf diese Art und Weise können wir Gelder zukunftsfest- und damit nachhaltig einsetzen. Mit der Sanierung einer weiteren Schule halten wir an unserer Philosophie fest: Investitionen vorrangig in die Bildungseinrichtungen zu lenken.
Das Gebäude der Lessing-Schule habe lange Zeit zwei Schulen beherbergt und ist deshalb auch für eine Schülerzahl um die Tausend konzipiert worden. Heute lernen dort nur 350 Schüler - das zeigt, wie groß der Handlungsbedarf bei der baulichen Neukonzeption ist, sagte Frau Rinke. Allerdings werde der Rückbau nicht so einschneidend erfolgen, dass danach keine Flexibilität mehr gegeben ist. "Die Schule wird danach durchaus für erweiterte Kapazitäten ausgelegt sein.
Entsprechend der komplexen Aufgabenstellungen habe man auch das Büro ausgewählt, das die Planung für die Lessing-Schule übernommen habe. Gemeinsam mit diesem Büro, den Fachleuten des Bauamtes und des Amtes für Kultur und Bildung hier im Rathaus und Vertretern der Schule laufen in diesem Jahr noch die Feinabstimmungen für Sanierung. Dabei wollen wir das Konzept noch mit den Eltern und Schülern diskutieren. 2008 können wir dann mit den Arbeiten beginnen sagte die Oberbürgermeisterin.
Die anderen Grund- und Regelschulen in Trägerschaft der Stadt werde man trotz der Großaufgabe Lessing-Schule nicht aus dem Auge verlieren. So werden wir an der Schule in Nordhausen-Ost noch in diesem Jahr den Verbinder sanieren; in der Schule in Niedersalza wird es notwendige Malerarbeiten im Klassenzimmer- und Flurbereich geben, sagte die Oberbürgermeisterin.
An der Albert-Kuntz-Schule werde man die Dachreparatur in Angriff nehmen, und in der Bertolt-Brecht-Schule die Flure malern. Darüber hinaus würden die Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Sanierung der Käthe-Kollwitz-Schule abgeschlossen mit dem Herrichten der Außenanlagen. Ich bin auch froh, dass wir in den Turnhallen der Petersbergschule und der Schule in Ost die Probleme mit der Dach- Unterkonstruktion inzwischen behoben haben und nun beide Hallen wieder benutzt werden können, sagte Frau Rinke.
Autor: nnzNach den Sturmschäden durch Kyrill haben wir uns die Schule angesehen. Da die Schäden so zahlreich waren, haben wir entschieden, die Schule insgesamt zu untersuchen - und grundhaft zu sanieren. Dabei werden mehrere Dinge im Vordergrund stehen: An erster Stelle natürlich die Zweckmäßigkeit für den Schulbetrieb, zweitens die auf längere Sicht sinkenden Schülerzahlen sowie die steigenden Energiekosten und Umweltschutzbelange zum anderen. Das heißt konkret: Wir werden einen Teil der Immobilie abreißen, und bei der anschließenden Sanierung wird die Energie-Effizienz eine entscheidende Rolle spielen, sagte Frau Rinke. Nur auf diese Art und Weise können wir Gelder zukunftsfest- und damit nachhaltig einsetzen. Mit der Sanierung einer weiteren Schule halten wir an unserer Philosophie fest: Investitionen vorrangig in die Bildungseinrichtungen zu lenken.
Das Gebäude der Lessing-Schule habe lange Zeit zwei Schulen beherbergt und ist deshalb auch für eine Schülerzahl um die Tausend konzipiert worden. Heute lernen dort nur 350 Schüler - das zeigt, wie groß der Handlungsbedarf bei der baulichen Neukonzeption ist, sagte Frau Rinke. Allerdings werde der Rückbau nicht so einschneidend erfolgen, dass danach keine Flexibilität mehr gegeben ist. "Die Schule wird danach durchaus für erweiterte Kapazitäten ausgelegt sein.
Entsprechend der komplexen Aufgabenstellungen habe man auch das Büro ausgewählt, das die Planung für die Lessing-Schule übernommen habe. Gemeinsam mit diesem Büro, den Fachleuten des Bauamtes und des Amtes für Kultur und Bildung hier im Rathaus und Vertretern der Schule laufen in diesem Jahr noch die Feinabstimmungen für Sanierung. Dabei wollen wir das Konzept noch mit den Eltern und Schülern diskutieren. 2008 können wir dann mit den Arbeiten beginnen sagte die Oberbürgermeisterin.
Die anderen Grund- und Regelschulen in Trägerschaft der Stadt werde man trotz der Großaufgabe Lessing-Schule nicht aus dem Auge verlieren. So werden wir an der Schule in Nordhausen-Ost noch in diesem Jahr den Verbinder sanieren; in der Schule in Niedersalza wird es notwendige Malerarbeiten im Klassenzimmer- und Flurbereich geben, sagte die Oberbürgermeisterin.
An der Albert-Kuntz-Schule werde man die Dachreparatur in Angriff nehmen, und in der Bertolt-Brecht-Schule die Flure malern. Darüber hinaus würden die Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Sanierung der Käthe-Kollwitz-Schule abgeschlossen mit dem Herrichten der Außenanlagen. Ich bin auch froh, dass wir in den Turnhallen der Petersbergschule und der Schule in Ost die Probleme mit der Dach- Unterkonstruktion inzwischen behoben haben und nun beide Hallen wieder benutzt werden können, sagte Frau Rinke.
