nnz-Forum: Kundgebungen verhindert
Dienstag, 26. Juni 2007, 08:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Die NPD wollte am Wochenende in zwei Orten des Landkreises Nordhausen auf sich aufmerksam machen. Wie das verhindert werden konnte, dazu ein Beitrag im Forum der nnz.
Dass die NPD Thüringen sich derzeit in einer Mitgliederwerbekampagne befindet, ist kein Geheimnis mehr, ebenso dass sie sich selbst mit Lorbeeren und Erfolgen überhäuft. Dass dazu auch der NPD Kreisverband Nordhausen/Kyffhäuserkreis gehört, dürfte vielen nicht unbekannt sein, doch ist dessen Außenwirkung, mal von der Demo vom 07.10.2006 in Nordhausen abgesehen, fast gleich Null.
Am 23. Juni 2007 sollten in Ellrich und Ilfeld zwei, von Marco Kreutzer/NPD angemeldet, Kundgebungen stattfinden. Daraufhin entschieden sich AntifaschistInnen aus Nordthüringen, dem ganzen Ihren eigenen Stempel aufzudrücken und der NPD bzw. dem NPD KV NDH/KYF zu zeigen, was sie von der Kampagne und ihren Ansichten halten. Nämlich, gelinde ausgedrückt – Nichts!
In Ellrich versammelten sich gegen 09:30 Uhr 40–50 AntifaschistInnen auf dem Markt, um somit die NPD am Abhalten ihrer Kundgebung zu behindern und sie dadurch letztendlich zu verhindern. Kurz vor 10:00 Uhr fuhren zwei NPD'ler vor und entschieden sich recht schnell, nach heftigen hin und her telefonieren (die anderen Kameraden hatten wohl keine Lust) und diskutieren mit dem Einsatzleiter der Polizei, die Kundgebung – auf Grund der aussichtslosen Situation - abzusagen und das Weite zu suchen.
In Ilfeld war für 13:30 Uhr ebenfalls eine Kundgebung angemeldet. Auch hier sollte der Platz zeitlich vor der NPD besetzt werden. Doch dies war gar nicht nötig. Die Polizei teilte den AntifaschistInnen mit: dass die die NPD gegen 13:00 Uhr ihre Anmeldung zurück gezogen und auf die Kundgebung verzichtet hatte. Dass dies auf das Engagement der Antifa's zurück geht, ist mehr als deutlich und sorgte dementsprechend für Jubel.
Es war eine gelungene Aktion, die mit geringem Aufwand umgesetzt wurde und zum maximalen Erfolg führte. Die AntifaschistInnen haben der NPD in Nordthüringen gezeigt, dass sie mit entschlossenem und großen Widerstand zu rechnen hat und auch weiterhin rechnen muß. Auch ist es begrüßenswert, dass der Protest friedlich verlief, denn so kann auch den übrigen BürgerInnenn Mut gemacht werden sich an Protesten gegen die NPD zu beteiligen.
Und der ist am 30. Juni 2007 erneut gefragt, denn da hat die NPD eine Kundgebung von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr gegenüber der "Südharzgalerie" in der Nordhäuser Bahnhofstraße angemeldet. Deshalb ruft die Antifaschistische Aktion Nordhausen alle AntifaschistInnen und BürgerInnen dazu auf, sich den Protesten der Antifa bzw. des "Bündnis gegen Rechts Nordhausen" anzuschliessen und tätig zu werden.
Isabell Meier, Sprecherin der Antifa Nordhausen
Dass die NPD Thüringen sich derzeit in einer Mitgliederwerbekampagne befindet, ist kein Geheimnis mehr, ebenso dass sie sich selbst mit Lorbeeren und Erfolgen überhäuft. Dass dazu auch der NPD Kreisverband Nordhausen/Kyffhäuserkreis gehört, dürfte vielen nicht unbekannt sein, doch ist dessen Außenwirkung, mal von der Demo vom 07.10.2006 in Nordhausen abgesehen, fast gleich Null.
Am 23. Juni 2007 sollten in Ellrich und Ilfeld zwei, von Marco Kreutzer/NPD angemeldet, Kundgebungen stattfinden. Daraufhin entschieden sich AntifaschistInnen aus Nordthüringen, dem ganzen Ihren eigenen Stempel aufzudrücken und der NPD bzw. dem NPD KV NDH/KYF zu zeigen, was sie von der Kampagne und ihren Ansichten halten. Nämlich, gelinde ausgedrückt – Nichts!
In Ellrich versammelten sich gegen 09:30 Uhr 40–50 AntifaschistInnen auf dem Markt, um somit die NPD am Abhalten ihrer Kundgebung zu behindern und sie dadurch letztendlich zu verhindern. Kurz vor 10:00 Uhr fuhren zwei NPD'ler vor und entschieden sich recht schnell, nach heftigen hin und her telefonieren (die anderen Kameraden hatten wohl keine Lust) und diskutieren mit dem Einsatzleiter der Polizei, die Kundgebung – auf Grund der aussichtslosen Situation - abzusagen und das Weite zu suchen.
In Ilfeld war für 13:30 Uhr ebenfalls eine Kundgebung angemeldet. Auch hier sollte der Platz zeitlich vor der NPD besetzt werden. Doch dies war gar nicht nötig. Die Polizei teilte den AntifaschistInnen mit: dass die die NPD gegen 13:00 Uhr ihre Anmeldung zurück gezogen und auf die Kundgebung verzichtet hatte. Dass dies auf das Engagement der Antifa's zurück geht, ist mehr als deutlich und sorgte dementsprechend für Jubel.
Es war eine gelungene Aktion, die mit geringem Aufwand umgesetzt wurde und zum maximalen Erfolg führte. Die AntifaschistInnen haben der NPD in Nordthüringen gezeigt, dass sie mit entschlossenem und großen Widerstand zu rechnen hat und auch weiterhin rechnen muß. Auch ist es begrüßenswert, dass der Protest friedlich verlief, denn so kann auch den übrigen BürgerInnenn Mut gemacht werden sich an Protesten gegen die NPD zu beteiligen.
Und der ist am 30. Juni 2007 erneut gefragt, denn da hat die NPD eine Kundgebung von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr gegenüber der "Südharzgalerie" in der Nordhäuser Bahnhofstraße angemeldet. Deshalb ruft die Antifaschistische Aktion Nordhausen alle AntifaschistInnen und BürgerInnen dazu auf, sich den Protesten der Antifa bzw. des "Bündnis gegen Rechts Nordhausen" anzuschliessen und tätig zu werden.
Isabell Meier, Sprecherin der Antifa Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
