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Primas: Wieder einmal Gift verspritzt!

Freitag, 15. Februar 2002, 09:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Der CDU-Landtagsabgeordnete Egon Primas hat jetzt auf die Vorwürfe von Dagmar Becker (SPD) zur Annahme einer Spende der Kreissparkasse reagiert. nnz berichtete gestern dazu.


„Diesen Vorwürfe sehe ich vollkommen gelassen entgegen“, so Primas gegenüber der nnz. Der Kreisvorsitzende des Bundes der Vertriebenen bescheinigte der Landtagsabgeordneten wieder einmal die „pure Ahnungslosigkeit“. Er glaube auch, dass diese Attacke nicht mit der SPD-Landtagsfraktion abgestimmt gewesen sei. In Landtagskreisen wisse man schon längst, in welches politische Spektrum Dagmar Becker einzuordnen sei: Nicht mehr in der Sozialdemokratie, sondern mehr und mehr im linken Flügel der PDS, in der Nähe von Herrn Dittes.

Außerdem sei die Spende der Kreissparkasse an ein Projekt gebunden. Hier handle es sich nicht um eine institutionelle Förderung. Mit den 2.500 Euro soll eine Kulturveranstaltung des BdV in Bleicherode unterstützt werden, die im Leben des BdV eine große Bedeutung habe, meinte Egon Primas. All das habe nichts mit den Äußerungen des ehemaligen Landeschefs Latussek zu tun, auch würden sich die Vertrieben im Landkreis Nordhausen nicht in diese Ecke stellen.

„Wenn Frau Becker Wahlkampf machen will, dann sei das ihr legitimes und demokratisches Recht, aber bitte nicht auf dem Rücken der Vertriebenen“, so Primas im nnz-Gespräch. „Immer nur Gift zu verspritzen ist nicht unbedingt Ausdruck einer seriösen Politik.“
Autor: nnz

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