nnz-Forum: Eine Nasenlänge vorn!
Sonntag, 24. Juni 2007, 09:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern zum Kunstfest in Nordhausen berichtet. Dazu ein Statement eines nnz-Lesers.
Das war eine tolle Idee zum 6. Kunstfest im Kunsthaus Meyenburg. Lustiges Nasenraten. Wie charmant. Nordhäuser prominente Nasen gaben sich ein Stelldichein. Der buchstäblich herausragende Teil der heimischen Elite zum Anfassen für jedermann. Damit auch allen klar ist, wer im Rennen um so manches in dieser Stadt die Nase vorn hat. Vielleicht haben einige der Nasenverewigten die Chance genutzt, sich mal an die selbige, sozusagen vis-a-vis zu seinem guten Stück, zu fassen. Im Geheimen versteht sich, so ganz für sich allein.
Denn öffentlich an die eigene Nase zu greifen, das kann böse enden. Möglicherweise hat auch dieser oder jener der anwesenden Promis die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und im Nasenkonterfei eines vermeintlichen Konkurrenten nach Herzenslust gepopelt. Dafür gibt es aber keine Zeugen.
Für die Offenheit und Klarheit darüber, welche Personen in der Stadt die richtigen Riecher haben, kann man den Organisatoren nur dankbar sein. Leider sind die Abdrücke der exponierten Gesichtserker aus dem sehr vergänglichen Material Gips gefertigt. Im Regen stehen lassen, kann man die einsamen Kunstorgane deshalb nicht. Aber vielleicht ist ja für hoch verdiente Bürger zukünftig die Goldene Nase, Ausdruck hervorragender Verdienste für die Mutterstadt und dem Zeitgeist entsprechender als der Goldene Roland, drin.
Goldene Nase statt silbernem Stern auf der Motorhaube. Abschließend möchte ich meiner Erleichterung Ausdruck verleihen, dass man die Riechorgane nicht aus reiner Pappmaché nachgebildet hat. Das wäre dann doch eine zu deutliche Anspielung gewesen. Manchmal ist das Leben eben die beste Karikatur seiner selbst.
Klaus-Uwe Koch, Nordhausen
Das war eine tolle Idee zum 6. Kunstfest im Kunsthaus Meyenburg. Lustiges Nasenraten. Wie charmant. Nordhäuser prominente Nasen gaben sich ein Stelldichein. Der buchstäblich herausragende Teil der heimischen Elite zum Anfassen für jedermann. Damit auch allen klar ist, wer im Rennen um so manches in dieser Stadt die Nase vorn hat. Vielleicht haben einige der Nasenverewigten die Chance genutzt, sich mal an die selbige, sozusagen vis-a-vis zu seinem guten Stück, zu fassen. Im Geheimen versteht sich, so ganz für sich allein.
Denn öffentlich an die eigene Nase zu greifen, das kann böse enden. Möglicherweise hat auch dieser oder jener der anwesenden Promis die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und im Nasenkonterfei eines vermeintlichen Konkurrenten nach Herzenslust gepopelt. Dafür gibt es aber keine Zeugen.
Für die Offenheit und Klarheit darüber, welche Personen in der Stadt die richtigen Riecher haben, kann man den Organisatoren nur dankbar sein. Leider sind die Abdrücke der exponierten Gesichtserker aus dem sehr vergänglichen Material Gips gefertigt. Im Regen stehen lassen, kann man die einsamen Kunstorgane deshalb nicht. Aber vielleicht ist ja für hoch verdiente Bürger zukünftig die Goldene Nase, Ausdruck hervorragender Verdienste für die Mutterstadt und dem Zeitgeist entsprechender als der Goldene Roland, drin.
Goldene Nase statt silbernem Stern auf der Motorhaube. Abschließend möchte ich meiner Erleichterung Ausdruck verleihen, dass man die Riechorgane nicht aus reiner Pappmaché nachgebildet hat. Das wäre dann doch eine zu deutliche Anspielung gewesen. Manchmal ist das Leben eben die beste Karikatur seiner selbst.
Klaus-Uwe Koch, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
