Wieder Ausbildung im Forst
Freitag, 15. Juni 2007, 15:51 Uhr
Ilfeld (nnz). Im Forstamt Bleicherode Südharz wird wieder ausgebildet. Vier junge Leute bekommen in diesem Jahr eine Chance. Das neue Ausbildungsobjekt wurde heute eingeweiht.
Im ehemaligen Pumpwerk nahe des Netzkater Bahnhofs haben die neuen Forstazubis ihr Domizil gefunden. Forstamtsleiter Klaus Brüggemann freute sich, das komplett umgebaute Objekt vorzustellen. Für die Lehrlinge entstanden in der ehemaligen Garage ein Ausbildungsraum, sanitäre Anlagen und eine Werkstatt, wo beispielsweise die Kettensägen gewartet werden.
Im ehemaligen Pumpenhaus befinden sich Stellplätze für Fahrzeuge und Möglichkeiten, die jungen Leute auch bei schlechtem Wetter beschäftigen zu können. Teile für Hochsitze und ähnliche Einrichtungen können während der kalten Jahreszeit entstehen.
Die Jäger werden sich an einer modernen Kühlzelle freuen. Hier kann das Wild professionell gewogen und zerlegt werden. 400-500 Stück Schalenwild wird jährlich im Forstamtsbereich erlegt. Es soll direkt auf die Tische der Südharzer kommen.
Der Bau aller drei Abschnitte, einschließlich der Nebenarbeiten, wie dem Pflastern des Platzes zwischen den Gebäuden, kostete 224.200 Euro und lag damit knapp 9.000 Euro unter den Erwartungen. Die Arbeiten wurden von November 2006 bis Mai 2007 von Firmen aus Nordthüringen durchgeführt.
Ursprünglich war der Gebäudekomplex als Pumpstation in den 1980er Jahren erbaut worden. In einem Teich sollte Wasser gesammelt und bei Bedarf in die Nordhäuser Talsperre gepumpt werden. Auf Grund der hohen Stromkosten und des geringen Nutzens wurde die Anlage nach 1990 nicht weiterbetrieben.
Vier Lehrlinge werden im Herbst ihre Ausbildung zum Forstwirt beginnen. Jedes Jahr sollen weitere junge Leute anfangen können. Insgesamt wird es im Laufe der nächsten beiden Jahre bis zu zehn Lehrlinge geben. Klaus Brüggemann ist zufrieden, daß er die traditionsreiche Forstausbildung im Südharz fortsetzen kann.
Autor: wfIm ehemaligen Pumpwerk nahe des Netzkater Bahnhofs haben die neuen Forstazubis ihr Domizil gefunden. Forstamtsleiter Klaus Brüggemann freute sich, das komplett umgebaute Objekt vorzustellen. Für die Lehrlinge entstanden in der ehemaligen Garage ein Ausbildungsraum, sanitäre Anlagen und eine Werkstatt, wo beispielsweise die Kettensägen gewartet werden.
Im ehemaligen Pumpenhaus befinden sich Stellplätze für Fahrzeuge und Möglichkeiten, die jungen Leute auch bei schlechtem Wetter beschäftigen zu können. Teile für Hochsitze und ähnliche Einrichtungen können während der kalten Jahreszeit entstehen.
Die Jäger werden sich an einer modernen Kühlzelle freuen. Hier kann das Wild professionell gewogen und zerlegt werden. 400-500 Stück Schalenwild wird jährlich im Forstamtsbereich erlegt. Es soll direkt auf die Tische der Südharzer kommen.
Der Bau aller drei Abschnitte, einschließlich der Nebenarbeiten, wie dem Pflastern des Platzes zwischen den Gebäuden, kostete 224.200 Euro und lag damit knapp 9.000 Euro unter den Erwartungen. Die Arbeiten wurden von November 2006 bis Mai 2007 von Firmen aus Nordthüringen durchgeführt.
Ursprünglich war der Gebäudekomplex als Pumpstation in den 1980er Jahren erbaut worden. In einem Teich sollte Wasser gesammelt und bei Bedarf in die Nordhäuser Talsperre gepumpt werden. Auf Grund der hohen Stromkosten und des geringen Nutzens wurde die Anlage nach 1990 nicht weiterbetrieben.
Vier Lehrlinge werden im Herbst ihre Ausbildung zum Forstwirt beginnen. Jedes Jahr sollen weitere junge Leute anfangen können. Insgesamt wird es im Laufe der nächsten beiden Jahre bis zu zehn Lehrlinge geben. Klaus Brüggemann ist zufrieden, daß er die traditionsreiche Forstausbildung im Südharz fortsetzen kann.

