Nordhäuser Theater sticht in See
Mittwoch, 13. Februar 2002, 18:44 Uhr
Nordhausen(nnz). Mit dem Motto Willkommen auf dem Traumschiff startete einst eine bekannte Fernsehserie. Das Theater Nordhausen lässt dieses Motto neu aufleben. nnz sagt Ihnen, was Sie am nächsten Wochenende erwartet.
Der Nordhäuser Bühnenball hatte besonders in der DDR-Zeit eine lange Tradition. Mit aufwendigen Bühnenbildern und einer ansprechenden musikalischen Inszenierung schaffte man es jedes Jahr, zahlreiche Theatergäste zu begeisterten. Nach der Wende wurde es relativ still um den Nordhäuser Bühnenball. Jetzt nur noch alle zwei Jahre veranstaltet, freut man sich umso mehr, wenn alle Organisatoren ihr Augenmerk auf eine besonders auffällige und überzeugende Gestaltung des Balls konzentrieren. So soll es auch in diesem Jahr einen unvergesslichen Abend geben. Entgegen den derzeitigen Ängsten und Querelen um die Bestandskraft des Dreispartenhauses wurden alle Kräfte mobilisiert, auch um einmal zu zeigen, wie schön Theaterkultur sein kann.
Was wird am nächsten Wochenende erwartet? Die Theatergäste werden auf die schöne blaue Donau entführt. Bühnenball-Regisseurin Melanie Szymaszek: Mit unserem Traumschiff der ´Donauprinzessin´ starten wir in Deutschland und schippern die Donau hinunter. Insgesamt sieben Länder liegen an dem Lauf dieses Flusses und man wird viele musikalische Eindrücke einsammeln können. Landgänge wird es unter anderem in Wien geben sowie in der schönen Puszta in Ungarn oder auch in Rumänien. Mit dem Werken von Bartok, Brahms oder dem Donauwalzer von Strauß schafft man so eine beeindruckende und romantische Szenerie, die begeistern wird. So zumindest ist sich auch Intendantin Dr. Monika Pirklbauer sicher: Wie kann man anders die Schönheit und den Reichtum dieser Musik vermitteln, als wenn das Publikum an der Inszenierung direkt teilhaben wird.
Selbst beim Essen wird man der Faszination der einzelnen Länder und Kulturen erlegen sein. Eigens dafür hergerichtete Buffets, verteilt auf drei Decks im Parkett, dem ersten und zweiten Rang, vermitteln immer wieder das Flair eines richtigen Traumschiffs. Showeinlagen und andere Vorführungen, wie sie auch dort üblich sind, geleiten durch ein abwechslungsreiches Programm. Die 230 Mitarbeitern des Hauses wurden alle in den Bühnenball "eingespannt". Ob als Stewardess, Kellner oder Barkeeper, der Bühnenball soll für die Gäste ein Erlebnis werden. Schließlich hat man nicht umsonst fast vier Wochen Arbeit am Bühnenbild hinter sich. Eine Krankenschwester wird es auch geben, falls der eine oder andere zu sehr in der Schönheit der blauen Donau versunken ist.
Wer sich jetzt noch entschließen sollte, doch noch zum Nordhäuser Bühnenball gehen zu wollen, der kann ein paar der restlichen Karten erhaschen. Denn der Samstag ist komplett ausgebucht und für den Freitag stehen noch etwa 100 Karten zur Verfügung. Übrigens wird derzeit auch überlegt, ob man der Tradition des jährlichen Bühnenballs nicht wieder ein Stück entgegen kommt. Erste Gespräche haben eine kleine Tendenz zeigen lassen. Eventuell in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordhausen und einem Fachhochschulball könnte man sich einen jährlichen Wechsel vorstellen, um der ursprünglichen Tradition wieder näher zu kommen.
Autor: vfDer Nordhäuser Bühnenball hatte besonders in der DDR-Zeit eine lange Tradition. Mit aufwendigen Bühnenbildern und einer ansprechenden musikalischen Inszenierung schaffte man es jedes Jahr, zahlreiche Theatergäste zu begeisterten. Nach der Wende wurde es relativ still um den Nordhäuser Bühnenball. Jetzt nur noch alle zwei Jahre veranstaltet, freut man sich umso mehr, wenn alle Organisatoren ihr Augenmerk auf eine besonders auffällige und überzeugende Gestaltung des Balls konzentrieren. So soll es auch in diesem Jahr einen unvergesslichen Abend geben. Entgegen den derzeitigen Ängsten und Querelen um die Bestandskraft des Dreispartenhauses wurden alle Kräfte mobilisiert, auch um einmal zu zeigen, wie schön Theaterkultur sein kann.
Was wird am nächsten Wochenende erwartet? Die Theatergäste werden auf die schöne blaue Donau entführt. Bühnenball-Regisseurin Melanie Szymaszek: Mit unserem Traumschiff der ´Donauprinzessin´ starten wir in Deutschland und schippern die Donau hinunter. Insgesamt sieben Länder liegen an dem Lauf dieses Flusses und man wird viele musikalische Eindrücke einsammeln können. Landgänge wird es unter anderem in Wien geben sowie in der schönen Puszta in Ungarn oder auch in Rumänien. Mit dem Werken von Bartok, Brahms oder dem Donauwalzer von Strauß schafft man so eine beeindruckende und romantische Szenerie, die begeistern wird. So zumindest ist sich auch Intendantin Dr. Monika Pirklbauer sicher: Wie kann man anders die Schönheit und den Reichtum dieser Musik vermitteln, als wenn das Publikum an der Inszenierung direkt teilhaben wird.
Selbst beim Essen wird man der Faszination der einzelnen Länder und Kulturen erlegen sein. Eigens dafür hergerichtete Buffets, verteilt auf drei Decks im Parkett, dem ersten und zweiten Rang, vermitteln immer wieder das Flair eines richtigen Traumschiffs. Showeinlagen und andere Vorführungen, wie sie auch dort üblich sind, geleiten durch ein abwechslungsreiches Programm. Die 230 Mitarbeitern des Hauses wurden alle in den Bühnenball "eingespannt". Ob als Stewardess, Kellner oder Barkeeper, der Bühnenball soll für die Gäste ein Erlebnis werden. Schließlich hat man nicht umsonst fast vier Wochen Arbeit am Bühnenbild hinter sich. Eine Krankenschwester wird es auch geben, falls der eine oder andere zu sehr in der Schönheit der blauen Donau versunken ist.
Wer sich jetzt noch entschließen sollte, doch noch zum Nordhäuser Bühnenball gehen zu wollen, der kann ein paar der restlichen Karten erhaschen. Denn der Samstag ist komplett ausgebucht und für den Freitag stehen noch etwa 100 Karten zur Verfügung. Übrigens wird derzeit auch überlegt, ob man der Tradition des jährlichen Bühnenballs nicht wieder ein Stück entgegen kommt. Erste Gespräche haben eine kleine Tendenz zeigen lassen. Eventuell in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordhausen und einem Fachhochschulball könnte man sich einen jährlichen Wechsel vorstellen, um der ursprünglichen Tradition wieder näher zu kommen.
