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nnz-Rückspiegel: Abschied, Raub und Mißbrauch

Mittwoch, 13. Juni 2007, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr stand die Nordhäuser Straßenbahn auf „der Kippe“. Was sonst noch so am 13. Juni 2006 los war, das haben wir im Rückspiegel zusammengefasst.


Abschied von der Straßenbahn?
Morgen wird sich der Kreistag mit einem Haushalt beschäftigen, der – so er beschlossen wird – weit reichende Konsequenzen haben wird. Es könnte der Anfang vom Ende der Nordhäuser Straßenbahn sein. Vielleicht haben es einige der Damen und Herren Kreistagsmitglieder nicht so mitbekommen? Während der jüngsten Sitzung des Kreistages deutete es die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) bereits an: Sollte die Kreisumlage um 1,7 Millionen Euro in diesem Jahr erhöht werden, dann würde sie ernsthaft über die Rückgabe des Öffentlichen Personennahverkehrs an den Landkreis nachdenken... ausführlich im nnz-Archiv


Weniger als angenommen
Der Leistungsmissbrauch beim Arbeitslosengeld II ist im Landkreis Nordhausen deutlich geringer, als das zum Beispiel ein Bericht des Bundesrechnungshofes besagt. Darin wird ausgeführt, dass 70 Prozent der Hilfebedürftigen Leistungen erhalten, die nicht gerechtfertigt seien und eine Tiefenprüfung nicht ausreichend erfolgte. Der Darstellung des Bundesrechnungshofes widerspricht der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE), Hans-Georg Müller. „Die Zahl von 70 Prozent halte ich für absolut übertrieben. Unsere Erfahrungen besagen da eindeutig etwas anderes“. Im Rahmen des regelmäßigen automatisierten Datenabgleichs werden Zinseinkünfte abgefragt, Daten auf eventuell parallele Einkommen kontrolliert sowie die Daten von Versicherungsträgern verglichen... ausführlich im nnz-Archiv


Banküberfall beim Nachbarn
Im Landkreis Osterode kam es zu einem Banküberfall. Jetzt bittet die dortige Kripo bei der Suche nach dem Räuber um Hilfe. Am Freitagmorgen kam es gegen 9.35 Uhr in Scharzfeld, in der Geschäftsstelle der Sparkasse Osterode, zu einem Überfall. Zu dieser Zeit befand sich der Geschäftsstellenleiter allein im Geschäftsraum. Eine weitere Mitarbeiterin war in den hinteren Räumen. In einem Augenblick, als keine Kunden im Raum waren, betrat ein teilmaskierter Mann die Geschäftsstelle. Er forderte den Leiter mit einer vorgehaltenen silberfarbenen Pistole auf, ruhig zu bleiben... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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