Geschichtsverein zog positive Bilanz
Mittwoch, 13. Februar 2002, 15:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2001 blickt der Nordhäuser Altertums- und Geschichtsverein zurück. Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung konnte Hans Jürgen Grönke, Vorsitzender des Vereins, in seinem Rechenschaftsbericht eine rege und niveauvolle Vereinstätigkeit verweisen. Rainer Hellberg war für die nnz mit dabei.
Die vielfältigen Themen an den monatlichen Veranstaltungsabende fanden bei heimatkundlich interessierten Bürgern eine große Resonanz. Vorträge, beispielsweise über August und Fritz Stolberg von Fritz Reinboth (Braunschweig), über Ausgrabungsergebnisse in Nordhausen und Son-dershausen von Dr. Diethard Walther (Weimar) und Ergebnisse der Autobahnarchäologie von Dr. Mathias Seidel (Göttingen) fanden ein überaus großes Publikum, ebenso die Vorträge von Helmut Mund (Neustadt) zu Paul ernst und Herbert Gerhardt (Nordhausen) zur Kirchengeschichte und Horst Wahnstaffel (Essen) zur Geschichte der Johanniter sowie Jürgen Wesige (Ilfeld) über Minerale im Südharz.
Großen Anklang fanden im vergangenen Jahr auch wieder die vier Abendwanderungen mit Horst Kieber, Hans Jürgen Grönke und Paul Lauerwald. Die zum Rolandsfest durchgeführten Führun-gen mit Eisenbahnexperte und Vorstandsmitglied Paul Lauerwald entlang der Eisenbahn in Nordhausen sprengten fast den Rahmen des Machbaren. Die Exkursionen rund um den Kohnstein mit Vorstandsmitglied Peter Pohl, zur Burg Lohra, gemeinsam mit dem Verein Eichsfelder Heimat-freunde, und der Wanderung durch Heringen waren gut besucht. Zu echten Höhepunkten gestalteten sich die Fahrten nach Witzenhausen zur letzten Kautabakfabrik Deutschlands im September und nach Magdeburg zur Ottonen-Ausstellung im Oktober.
In würdiger Form beging der Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein 2001 das zehnjährige Bestehen nach seiner Wiedergründung. Anlässlich dieses Ereignisses wurde eine Anlasspostkarte herausgegeben, die ein Vereinsmitglied gestaltete. Einige Exemplare sind noch vorhanden und können beim Vorsitzenden des Vereins, in Nordhäuser Buchhandlungen und bei Foto Optima und im Fachgeschäft Aschenbrenner erworben werden. Der 26. Band der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen konnte erstmals in Buchform herausgegeben werden. Grönke hob in diesem Zusammenhang besonders das große Engagement der Sponsoren hervor, deren finanzielle Zuwendungen das Erscheinen der beliebten regionalgeschichtlichen Publikationsreihe erst möglich macht. Vier Vereinsmitglieder gestalteten die Festschrift 125 Jahre Museum Nordhausen entscheidend mit. Zahllose Aufsätze und wissenschaftliche Arbeiten in Fachzeitschriften und Büchern - u.a. im Landkreisjahrbuch - geben ein beredtes Zeugnis von der Forschungstätigkeit vieler Vereinsmitglieder.
Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt bildete im vergangenen Jahr wieder der Ausbau der bestehenden Verbindungen zu gleichartigen Vereinen, auch außerhalb der Region. So wurde die enge Zusammenarbeit mit den Südniedersächsischen Heimatfreunden, der Interessengemeinschaft Hohnstein, dem Eichsfelder Heimatbund, dem Walkenrieder Geschichtsverein sowie dem Harzverein für Geschichte und Altertumskunde und dem Thüringer Geschichtsverein durch Vorträge und gemeinsame Exkursionen weiter vertieft. Für das Jahr 2002 haben die Mitglieder ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm aufgestellt. Zehn Vorträge an den monatlichen Vereinsabenden werden sowohl Mitglieder als auch geschichtsinteressierte Bürger ins Vereinshaus Thomas Mann ziehen. Auch die beliebten Abendwanderungen und Exkursionen in Nordhausen und der näheren Umgebung werden wieder durchgeführt. Am Rolandsfest wird sich der Verein mit drei Führungen und zwei Vorträgen beteiligen. Des weiteren publizieren auch in diesem Jahr die Mitglieder ihre Forschungsergebnisse. Die erste populärwissenschaftliche Arbeit liegt mit der Festschrift 125 Jahre Volksbibliothek Nordhausen bereits vor, die in der Stadtbibliothek und in den Buchhandlungen der Stadt zu erwerben ist.
Autor: nnzDie vielfältigen Themen an den monatlichen Veranstaltungsabende fanden bei heimatkundlich interessierten Bürgern eine große Resonanz. Vorträge, beispielsweise über August und Fritz Stolberg von Fritz Reinboth (Braunschweig), über Ausgrabungsergebnisse in Nordhausen und Son-dershausen von Dr. Diethard Walther (Weimar) und Ergebnisse der Autobahnarchäologie von Dr. Mathias Seidel (Göttingen) fanden ein überaus großes Publikum, ebenso die Vorträge von Helmut Mund (Neustadt) zu Paul ernst und Herbert Gerhardt (Nordhausen) zur Kirchengeschichte und Horst Wahnstaffel (Essen) zur Geschichte der Johanniter sowie Jürgen Wesige (Ilfeld) über Minerale im Südharz.
Großen Anklang fanden im vergangenen Jahr auch wieder die vier Abendwanderungen mit Horst Kieber, Hans Jürgen Grönke und Paul Lauerwald. Die zum Rolandsfest durchgeführten Führun-gen mit Eisenbahnexperte und Vorstandsmitglied Paul Lauerwald entlang der Eisenbahn in Nordhausen sprengten fast den Rahmen des Machbaren. Die Exkursionen rund um den Kohnstein mit Vorstandsmitglied Peter Pohl, zur Burg Lohra, gemeinsam mit dem Verein Eichsfelder Heimat-freunde, und der Wanderung durch Heringen waren gut besucht. Zu echten Höhepunkten gestalteten sich die Fahrten nach Witzenhausen zur letzten Kautabakfabrik Deutschlands im September und nach Magdeburg zur Ottonen-Ausstellung im Oktober.
In würdiger Form beging der Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein 2001 das zehnjährige Bestehen nach seiner Wiedergründung. Anlässlich dieses Ereignisses wurde eine Anlasspostkarte herausgegeben, die ein Vereinsmitglied gestaltete. Einige Exemplare sind noch vorhanden und können beim Vorsitzenden des Vereins, in Nordhäuser Buchhandlungen und bei Foto Optima und im Fachgeschäft Aschenbrenner erworben werden. Der 26. Band der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen konnte erstmals in Buchform herausgegeben werden. Grönke hob in diesem Zusammenhang besonders das große Engagement der Sponsoren hervor, deren finanzielle Zuwendungen das Erscheinen der beliebten regionalgeschichtlichen Publikationsreihe erst möglich macht. Vier Vereinsmitglieder gestalteten die Festschrift 125 Jahre Museum Nordhausen entscheidend mit. Zahllose Aufsätze und wissenschaftliche Arbeiten in Fachzeitschriften und Büchern - u.a. im Landkreisjahrbuch - geben ein beredtes Zeugnis von der Forschungstätigkeit vieler Vereinsmitglieder.
Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt bildete im vergangenen Jahr wieder der Ausbau der bestehenden Verbindungen zu gleichartigen Vereinen, auch außerhalb der Region. So wurde die enge Zusammenarbeit mit den Südniedersächsischen Heimatfreunden, der Interessengemeinschaft Hohnstein, dem Eichsfelder Heimatbund, dem Walkenrieder Geschichtsverein sowie dem Harzverein für Geschichte und Altertumskunde und dem Thüringer Geschichtsverein durch Vorträge und gemeinsame Exkursionen weiter vertieft. Für das Jahr 2002 haben die Mitglieder ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm aufgestellt. Zehn Vorträge an den monatlichen Vereinsabenden werden sowohl Mitglieder als auch geschichtsinteressierte Bürger ins Vereinshaus Thomas Mann ziehen. Auch die beliebten Abendwanderungen und Exkursionen in Nordhausen und der näheren Umgebung werden wieder durchgeführt. Am Rolandsfest wird sich der Verein mit drei Führungen und zwei Vorträgen beteiligen. Des weiteren publizieren auch in diesem Jahr die Mitglieder ihre Forschungsergebnisse. Die erste populärwissenschaftliche Arbeit liegt mit der Festschrift 125 Jahre Volksbibliothek Nordhausen bereits vor, die in der Stadtbibliothek und in den Buchhandlungen der Stadt zu erwerben ist.
