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nnz-Forum: Blaue Tonne – warum?

Mittwoch, 06. Juni 2007, 07:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte in dieser Woche über die Einführung der blauen Tonne berichtet. Dazu die Anmerkung einer nnz-Leserin im Forum.


Wenn man überlegt, wie es noch vor einigen Jahren war. Da hat der Bürger sein Papier genommen und zum nächsten Containerstandort gebracht. Kostenlos!!!! Der Entsorger hat verdient. Dann wurde entschieden:... der Bürger soll entlastet werden, das Papier wird vor der Haustür abgeholt. Schön! Aber man hatte schlechtes Wetter nicht einkalkuliert? Das Papier weichte auf oder flog durch die Straßen.

Um diesem Ärgernis entgegen zu wirken, suchten und fanden einige Bürger den Weg zu den wenigen Papiercontainern in der Stadt und entsorgten selbst ihr Papier. Inzwischen gibt es aber wieder eine Papier-Aufkaufstelle in der Morgenröte, die anlehnend an vergangene Zeiten (Sero!), das Papier gegen einen kleinen Obolus entgegen nimmt. Das wird sehr gern angenommen, da die vielen Druckerzeugnisse, die es auf dem Markt gibt, nicht billiger geworden sind. Weil die Zeitungen und Zeitschriften immer teurer wurden, haben auch wir sämtliche Zeitungen abbestellt. Die kostenlosen Zeitungen nehmen wir zum Einwickeln von Biomüll! Da bleibt nichts mehr übrig für eine blaue Tonne! Und falls doch mal Pappe anfällt, bringen wir diese auch zum nächsten Papiercontainer-Standort.

Also könnte man auf so eine Tonne verzichten, die nimmt nur Platz in der Garage oder vor dem Haus weg. Die Kosten für die Anschaffung der Tonnen kann man sich wirklich sparen.

Wenn der Umweltausschuß der Papier-Aufkaufstelle den Erwerb von Papier nicht gönnt und hier wieder Arbeitslose schaffen will, sollte man doch auf die alte Variante der Aufstellung von Papiercontainern zurückgreifen (viele dieser Container stehen sinnlos und ungenutzt auf dem Gelände der Abfallwirtschaft. Vielleicht sollte man diese erstmal nutzen, bevor man schon wieder die Nächsten kauft.)

Man sollte nur mehr dieser Container hinstellen oder öfter leeren. Dann bleibt auch das Umfeld sauber und die 1 Euro-Jobber brauchen nicht durch die Stadt laufen und jeden kleinen Schnippsel mühsam aufsammeln.
Silvia Rode, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: nnz

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