Auf Erfolgskurs
Montag, 04. Juni 2007, 18:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Zu einem äußerst interessanten Klubgespräch trafen sich die Mitglieder des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) am vergangenen Freitag in den Räumen der Maximator GmbH in Nordhausen. Die nnz konnte für Sie dabei sein.
NUV-Vorsitzender Hans-Joachim Junker freute sich insbesondere, unter den Gästen neben Landtagsabgeordneten Egon Primas auch Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (beide CDU) begrüßen zu können. Reinholz warb in seinem Statement für ein Projekt der Berufswahlvorbereitung an der Petersberg-Regelschule, für das er die Patenschaft übernommen hatte. Zuvor machte der Minister auf die demografische Entwicklung im Freistaat aufmerksam, die vorhersagt, dass im Jahr 2013 nur noch die Hälfte der jetzigen Jugendlichen als Azubis zur Verfügung stehen würden. Es gelte also auch vor allem, jedem Jugendlichen die Chance einer Ausbildung zu geben der gewillt ist, diese auch zu nutzen.
In der Petersberg-Regelschule gibt es ein Projekt, dass sich jenen Schülern widmet, die als sozial schwierig gelten. Dieses Schülerklientel werde gesondert in so genannten Praxisklassen unterrichtet. Schulleiterin Sabine Schröder warb eindringlich darum, diesen Schülern die Möglichkeit zu geben, sich innerhalb des Projektes in einem Unternehmen auszuprobieren. Einen Tag pro Woche würden die Schülerinnen und Schüler in den Unternehmen die praktische Seite des Projekts zu realisieren.
In einem zweiten Themenpunkt erläuterte Egon Primas die aktuelle Situation im derzeit wieder entbrannten Konflikt um den Rohstoffabbau im Landkreis Nordhausen. Primas stellte dabei anschaulich den Standpunkt der Landesregierung sowie des Umweltausschusses des Landtages dar. Ergänzt wurden die Ausführungen durch Minister Reinholz, der die Zusammenhänge zwischen dem Abbaubegehren am Winkelberg und dem Standort Rüsselsee-Ost darstellte.
Und schließlich kam auch der Hausherr zu Wort. Maximator-Geschäftsführer Henning Willig zeichnete anschaulich sowohl die Geschichte des Unternehmens, die Gegenwart und gab auch einen Ausblick in die Zukunft. In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen aus Zorge an seinem Nordhäuser Standort sehr viel Geld in die Hand genommen und an der Uferstraße investiert: Sowohl in die Produktionsanlagen als auch in einen modernen Anbau für Verwaltung und Forschung. Ein Blick auf das Baustellenschild zeigt; Fast alle Projektleistungen und Bauausführungen waren an hiesige Unternehmen vergeben worden.
110 Mitarbeiter sind an der Uferstraße beschäftigt, die Hälfte davon ist ingenieurtechnisches Personal. In Zorge und Nordhausen arbeiten insgesamt bei Maximator 263 Frauen und Männer, 13 davon sind Auszubildende. Weltweit ist Maximator vertreten, am stärksten wachse die Niederlassung in China.
Mit fünf weiteren Unternehmen gehört die Maximator GmbH zur Schmidt-Kranz-Holding, die insgesamt 1.100 Mitarbeiter in Lohn und Brot hat. Das Unternehmen sei in seiner Gesamtheit sehr gut aufgestellt. Motivierte Mitarbeiter sowie eine leistungsstarke Forschungs- und Entwicklungsabteilung haben es ermöglicht, dass zum Beispiel Produkte, Verfahren und der Service der Maximator GmbH in vielen Bereichen eine Alleinstellung am Markt besitzen.
Eine ausführliche Betriebsbesichtigung sowie individuelle Gespräche im Anschluß rundeten den informative Klubabend des Nordhäuser Unternehmerverbandes ab. Der Dank von Hans-Joachim Junker galt in erster Linie dem Gastgeber sowie den Gästen aus der Landespolitik.
Autor: nnzNUV-Vorsitzender Hans-Joachim Junker freute sich insbesondere, unter den Gästen neben Landtagsabgeordneten Egon Primas auch Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (beide CDU) begrüßen zu können. Reinholz warb in seinem Statement für ein Projekt der Berufswahlvorbereitung an der Petersberg-Regelschule, für das er die Patenschaft übernommen hatte. Zuvor machte der Minister auf die demografische Entwicklung im Freistaat aufmerksam, die vorhersagt, dass im Jahr 2013 nur noch die Hälfte der jetzigen Jugendlichen als Azubis zur Verfügung stehen würden. Es gelte also auch vor allem, jedem Jugendlichen die Chance einer Ausbildung zu geben der gewillt ist, diese auch zu nutzen.
In der Petersberg-Regelschule gibt es ein Projekt, dass sich jenen Schülern widmet, die als sozial schwierig gelten. Dieses Schülerklientel werde gesondert in so genannten Praxisklassen unterrichtet. Schulleiterin Sabine Schröder warb eindringlich darum, diesen Schülern die Möglichkeit zu geben, sich innerhalb des Projektes in einem Unternehmen auszuprobieren. Einen Tag pro Woche würden die Schülerinnen und Schüler in den Unternehmen die praktische Seite des Projekts zu realisieren.
In einem zweiten Themenpunkt erläuterte Egon Primas die aktuelle Situation im derzeit wieder entbrannten Konflikt um den Rohstoffabbau im Landkreis Nordhausen. Primas stellte dabei anschaulich den Standpunkt der Landesregierung sowie des Umweltausschusses des Landtages dar. Ergänzt wurden die Ausführungen durch Minister Reinholz, der die Zusammenhänge zwischen dem Abbaubegehren am Winkelberg und dem Standort Rüsselsee-Ost darstellte.
Und schließlich kam auch der Hausherr zu Wort. Maximator-Geschäftsführer Henning Willig zeichnete anschaulich sowohl die Geschichte des Unternehmens, die Gegenwart und gab auch einen Ausblick in die Zukunft. In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen aus Zorge an seinem Nordhäuser Standort sehr viel Geld in die Hand genommen und an der Uferstraße investiert: Sowohl in die Produktionsanlagen als auch in einen modernen Anbau für Verwaltung und Forschung. Ein Blick auf das Baustellenschild zeigt; Fast alle Projektleistungen und Bauausführungen waren an hiesige Unternehmen vergeben worden.
110 Mitarbeiter sind an der Uferstraße beschäftigt, die Hälfte davon ist ingenieurtechnisches Personal. In Zorge und Nordhausen arbeiten insgesamt bei Maximator 263 Frauen und Männer, 13 davon sind Auszubildende. Weltweit ist Maximator vertreten, am stärksten wachse die Niederlassung in China.
Mit fünf weiteren Unternehmen gehört die Maximator GmbH zur Schmidt-Kranz-Holding, die insgesamt 1.100 Mitarbeiter in Lohn und Brot hat. Das Unternehmen sei in seiner Gesamtheit sehr gut aufgestellt. Motivierte Mitarbeiter sowie eine leistungsstarke Forschungs- und Entwicklungsabteilung haben es ermöglicht, dass zum Beispiel Produkte, Verfahren und der Service der Maximator GmbH in vielen Bereichen eine Alleinstellung am Markt besitzen.
Eine ausführliche Betriebsbesichtigung sowie individuelle Gespräche im Anschluß rundeten den informative Klubabend des Nordhäuser Unternehmerverbandes ab. Der Dank von Hans-Joachim Junker galt in erster Linie dem Gastgeber sowie den Gästen aus der Landespolitik.

