Das blaue Wunder
Montag, 04. Juni 2007, 16:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie soll dem zunehmenden Papierklau im Landkreis Nordhausen vorbeugen, für Ordnung auf den Straßen sorgen und sie soll den Entsorgern zu neuen Einnahmen verhelfen. Die Rede ist von der...
... blauen Tonne. Sie soll, geht es nach dem Willen des Umweltausschusses des Nordhäuser Kreistages, die Tonnenlandschaft auf den Grundstücken komplettieren. Ob sie nun gänzlich blau wie in Sondershausen sein wird, oder im charmanten Anthrazit mit blauem Deckel daherkommt, das muss noch entschieden werden. Fest steht: Zum 1. Januar 2008 wird sie eingeführt.
Damit soll, so die Lesart des Umweltausschusses, dem steigenden Papierklau begegnet werden. Altpapier ist wieder eine Ware geworden, die vor allem von der Industrie heiß begehrt wird. Nach Angaben des Vorsitzenden des Umweltausschusses, Maik Schröter (CDU), können für eine Tonne sortiertes Zeitungspapier schon mal rund 70 Euro erlöst werden. Und so hatten die Entsorger im Landkreis in vergangenen Monaten einen Rückgang von 10 bis 15 Prozent des Altpapieraufkommens zu verzeichnen. Bei rund 7.500 Tonnen pro Jahr kommt da schon ein erkleckliches Sümmchen zusammen. So oder so.
Vor allem in den ländlichen Regionen macht der Entsorgungsgemeinschaft auch das ungeordnete Bereitstellen an den Grundstücken Sorge. Ob es nun Plastikbänder zum Verschnüren oder aufgeweichte Zeitungsstapel sind, das soll sich mit der blauen Tonne verändern.
Rund 35.000 Tonnen müssen sich die Entsorger anschaffen, die dann ausgegeben werden. Doch die Bürger müssen sich nicht mit steigenden Abfallgebühren herumärgern. Wie Maik Schröter der nnz bestätigte, werde die Einführung der blauen Tonne kostenneutral erfolgen. Vorrangig werden es 240-Liter-Behälter sein, für kleine Haushalte gibt es die Variante mit dem halben Fassungsvermögen.
Vor der flächendeckenden Einführung kann sich Maik Schröter eine Testphase in einer oder zwei Kommunen in der Goldenen Aue vorstellen. Vielleicht kann nach deren Auswertung dann auch der Entsorgungsrhythmus verändert werden, um Betriebskosten bei den Entsorgungsunternehmen einzusparen.
Autor: nnz... blauen Tonne. Sie soll, geht es nach dem Willen des Umweltausschusses des Nordhäuser Kreistages, die Tonnenlandschaft auf den Grundstücken komplettieren. Ob sie nun gänzlich blau wie in Sondershausen sein wird, oder im charmanten Anthrazit mit blauem Deckel daherkommt, das muss noch entschieden werden. Fest steht: Zum 1. Januar 2008 wird sie eingeführt.
Damit soll, so die Lesart des Umweltausschusses, dem steigenden Papierklau begegnet werden. Altpapier ist wieder eine Ware geworden, die vor allem von der Industrie heiß begehrt wird. Nach Angaben des Vorsitzenden des Umweltausschusses, Maik Schröter (CDU), können für eine Tonne sortiertes Zeitungspapier schon mal rund 70 Euro erlöst werden. Und so hatten die Entsorger im Landkreis in vergangenen Monaten einen Rückgang von 10 bis 15 Prozent des Altpapieraufkommens zu verzeichnen. Bei rund 7.500 Tonnen pro Jahr kommt da schon ein erkleckliches Sümmchen zusammen. So oder so.
Vor allem in den ländlichen Regionen macht der Entsorgungsgemeinschaft auch das ungeordnete Bereitstellen an den Grundstücken Sorge. Ob es nun Plastikbänder zum Verschnüren oder aufgeweichte Zeitungsstapel sind, das soll sich mit der blauen Tonne verändern.
Rund 35.000 Tonnen müssen sich die Entsorger anschaffen, die dann ausgegeben werden. Doch die Bürger müssen sich nicht mit steigenden Abfallgebühren herumärgern. Wie Maik Schröter der nnz bestätigte, werde die Einführung der blauen Tonne kostenneutral erfolgen. Vorrangig werden es 240-Liter-Behälter sein, für kleine Haushalte gibt es die Variante mit dem halben Fassungsvermögen.
Vor der flächendeckenden Einführung kann sich Maik Schröter eine Testphase in einer oder zwei Kommunen in der Goldenen Aue vorstellen. Vielleicht kann nach deren Auswertung dann auch der Entsorgungsrhythmus verändert werden, um Betriebskosten bei den Entsorgungsunternehmen einzusparen.
